4 Tipps für das Camping mit Katzen – wie es gut laufen kann

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Wer mit seiner Katze als Familienmitglied verreisen und dabei campen will, muss sich gut vorbereiten. Die freiheitsliebenden Tiere sind alles andere als einfach im Urlaub zu handeln, da die Umgebung fremd und die Anforderungen an den Besitzer groß sind. Doch mit einiger Überlegung im Voraus und auch mit einigem Training, kann der Campingurlaub zu einer tollen Erfahrung werden – für die Katze und für den Besitzer. Unsere 4 Tipps für das Camping mit Katzen – wie es gut laufen kann.

1. Kistentraining für den Transport

Auf dem Weg zum Stellplatz oder zum Urlaubsort muss das tierische Familienmitglied sicher untergebracht werden. Dabei kann man natürlich schlecht auf die Gurte im Fahrzeug setzen. Vielmehr muss das Tier in den allermeisten Fällen in einer Kiste transportiert werden, die speziell für Karten ausgelegt ist. Großes Sichtfenster, viel Belüftung sind ein absolutes Muss. aber auch die Möglichkeit, diese Kiste z.B. mit den Gurten im Fahrzeug zu sichern, sollte gegeben sein. Damit diese Möglichkeit im Fall der Reise auch wirklich genutzt werden kann, muss das Tier an die Kiste gewöhnt werden. Hier sollte man, nachdem man die Kiste angeschafft hat, sehr zeitig beginnen, damit kurz vor der Urlaubsfahrt alles glatt geht. Heißt: jeden Tag trainieren, damit sich die Katze mit der Box wohlfühlt und bestenfalls freiwillig hineingeht.

2. Einen Platz im Wohnmobil schaffen

Im Urlaub selbst sollte dafür gesorgt werden, dass die Katze einen heimischen Platz für sich erhält. Einerseits sollte Spielzeug bzw. ein Schlafplatz bereitgestellt werden, andererseits muss die Katze daran gewöhnt werden. Deswegen kann und sollte man im Vorlauf zum Urlaub auch hier üben bzw. trainieren und der Katze ihren Platz zeigen. Nur durch regelmäßige Nutzung wird das Tier sich später wohlfühlen. Eine Grundvoraussetzung, dass der Urlaub für alle Beteiligten schön werden kann.

4 Tipps für das Camping mit Katzen - wie es gut laufen kann
4 Tipps für das Camping mit Katzen – wie es gut laufen kann

3. Gedanken zur Bewegung der Katze machen

Katzen brauchen Freiraum und Katzen brauchen Bewegung. Dabei sind die unheimliche Kletterkünstler und lassen sich von Hindernissen wie kleine Zäune, wie man sie bei Hunden kennt, keine Sekunde aufhalten. Es klingt seltsam, aber ein Geschirr mit Leine kann helfen. In diesem Sinne legt man es dem Tier an und setzt im Verlauf auf den bewegungsspielraum, den man durch die Leine geben kann. Wir raten davon ab, die Katze allein auf dem Platz herumlaufen zu lassen, da dies einerseits oft verboten ist und andererseits zu viele Gefahren lauern. Das Nutzen eines Geschirrs bedeutet aber auch Stress für das Tier und muss zwingend im Vorlauf trainiert und geübt werden.

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4. Spielzeug und Gadgets mitnehmen

Zur Beschäftigung des Tieres bieten sich die üblichen Spielzeuge an. solche sollte man auf jeden Fall mitnehmen, um die Katze damit zu bespaßen. Wir haben regelmäßig die Erfahrung gemacht, dass es dabei die Mischung macht: neues und bewährtes. Heißt: wir nehmen bekannte Spielzeuge mit, haben aber auch extra für den Urlaub ein neues angeschafft. Dadurch entsteht Abwechslung, die dafür sorgt, dass die Katze Spaß hat.

Versorgung der Katze mit bekanntem Futter sicherstellen

Jede Reise ist trotz der oben genannten Tipps ein Stressfaktor für das tierische Familienmitglied. Deswegen sollte man so behutsam wie möglich vorgehen. Gerade das bekannte Futter sollte mindestens am Anfang der Reise mitgeführt und verfüttert werden. Dadurch sinkt zumindest ein kleiner Teil dieses Stressfaktors.

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