Dreamer Living Van Kastenwagen von außen gesehen
(Foto: dreamer-wohnmobile.de)

Dreamer Living Van: Großes Vanlife im kompakten Stil

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6,36 Meter lang, 2,05 Meter breit, 2,88 Meter hoch. Damit bleibt der Dreamer Living Van in einer Klasse, die viele beim Kastenwagen im Blick haben: genug Raum zum Leben, aber noch klar näher am kompakten Van als am großen Reisemobil. Der Name greift hoch. Der Grundgedanke dahinter ist allerdings sauber gesetzt: unterwegs wohnen, ohne das typische Format eines Kastenwagens komplett aufzugeben.

Im Zentrum steht ein Konzept mit großem Wohnbereich, modularem Bett, viel Stauraum und Funktionen für längere Touren. Vier Sitzplätze, vier Essplätze, dazu 2+2 Schlafplätze. Das passt für zwei, die im Alltag viel Bewegungsfreiheit wollen, und genauso für bis zu vier Personen auf Wochenendtour. Entscheidend ist der Ansatz: nicht nur fahren und schlafen, sondern den Ausbau wirklich nutzen.

Ein Grundriss, der Vanlife neu denkt

Grundriss des Dreamer Living Van von oben mit Wohnbereich, Küche, Bad und Fahrerhaus.
Der Grundriss des Dreamer Living Van mit Wohnraum, Küche, Bad und Schlafbereich. (Foto: dreamer-wohnmobile.de)

Auffällig ist vor allem der große Wohnbereich im Heck, der sich zum Zusatzbett umbauen lässt. Im Alltag ist das kein Nebenthema. Wer bei Regen einen Tag steht oder an einem kühlen Abend nicht draußen sitzen will, merkt schnell, ob ein Van nur kompakt oder auch wohnlich ist. Genau hier setzt der Dreamer Living Van an. Sehr bewusst.

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Zum Wohnraum gehören ein Wohnzimmertisch mit drehbarer Verlängerung, vier passende Kissen, eine hintere Sitzbank mit Armlehne, höhenverstellbare Kopfstützen, eine tiefenverstellbare Sitzfläche sowie Isofix-Befestigungspunkte. Unter der Sitzgruppe sitzen Schubfach und Stauraum. Dazu kommen LED-Beleuchtung, Stimmungsbeleuchtung in Wohnraum, Küche und Schlafzimmer sowie ein Wohnraumfenster mit Polyurethan-Rahmen. Das ist keine reine Campinglösung. Der Van soll klar Atmosphäre schaffen.

Das Hubbett als Schlüsselfunktion

Wichtig für den Grundriss ist das Hubbett. Es misst 1.300 x 1.900/1.750 Millimeter und hat Lattenrost sowie BULTEX®-Schaumstoffmatratze. Darüber sitzen TOUCH-Spots mit verstellbaren Beleuchtungsstufen. In der Praxis ist genau das der Knackpunkt: tagsüber bleibt Raum frei, nachts kommen zusätzliche Schlafplätze dazu, ohne den Charakter des Heckbereichs grundsätzlich zu zerstören. Dieses Wechselspiel aus Lounge und Bett ist die eigentliche Idee des Living Van.

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Schlafen, kochen, duschen – mit klarem Praxisfokus

Grundriss und Innenaufteilung des Dreamer Living Van als Draufsicht
Der detaillierte Grundriss zeigt Wohnbereich, Schlafplätze, Bad und Küche des Dreamer Living Van. (Foto: dreamer-wohnmobile.de)

Im Schlafzimmer ergänzt das hintere Bett im Format 1.860 x 1.660 Millimeter das Konzept. Seitliche Ablagefächer mit Steckdose und verstellbare TOUCH-Spots mit mehreren Beleuchtungsstufen zeigen, dass der Ausbau nicht nur auf dem Papier funktioniert, sondern im Alltag gedacht ist. Selbst eine Radio-Fernbedienung aus dem Wohnzimmer für Ein/Aus, Lautstärke und Sender ist vorgesehen.

Auch die Küche ist klar auf Reisebetrieb ausgelegt. An Bord sind Schneidebrett, erweiterbare Arbeitsfläche, abnehmbare Außentischplatte, Gewürzregal, Besteckfach sowie Schubladen mit Selbsteinzug, elektrischer Zentralverriegelung und Alarm beim Starten des Motors. Hinzu kommen ein 2-Flammen-Kochfeld aus Nirostastahl mit Glasdeckel, eine große glatte Nirostastahl-Spüle mit schwarzglänzendem Glasdeckel und ein Kühlschrank mit Gefrierfach. Der Kühlschrank arbeitet als Kompressorgerät und fasst 84 Liter. Optional gibt es sogar einen 20-Liter-Backofen mit Grill.

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Bad mit überraschend viel Idee

Im Bad ist vor allem MODUL‘SPACE® interessant: ein drehbarer Kleiderschrank mit Duschtür. Zusammen mit separater Dusche, hohem Ablageschrank, Ablagefächern, Handtuchhalter und LED-Beleuchtung wird der knappe Raum sinnvoll genutzt. Das WC arbeitet mit herausnehmbarer Kassette und bietet 18 Liter Volumen.

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relleumdesign

Technik, die auf längere Reisen einzahlt

Basis ist der Fiat Ducato. Als Einstieg wird ein 2,2-Liter-Motor mit 140 PS genannt, dazu Euro 6e. Das Basisfahrzeug liegt bei 3,5 Tonnen, zusätzlich gibt es Varianten bis 4,25 Tonnen Heavy Duty. Gerade mit Blick auf die 3,5‑t‑Grenze ist das kein Detail. Zur Serien- oder verfügbaren Ausstattung zählen unter anderem ABS, ESC mit ASR, Berganfahrhilfe, Geschwindigkeitsregler mit Begrenzer und eine verstärkte Hinterachsfederung.

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Für längere Touren zählt die Autonomie. Der Frischwassertank ist mit 10/95 Litern angegeben, der Abwassertank fasst 85 Liter und ist beheizt. Das ist im Alltag relevant, gerade wenn es kühler wird und der Van nicht nur im Hochsommer laufen soll. Dazu kommen zwei Gasflaschen mit je 2,75 Kilogramm Butangas sowie AGM-Wohnraumbatterien. Optional sind Lithium-Batterien bis zu einer Gesamtkapazität von 200 Ah erhältlich. Vier 230-Volt-Innensteckdosen, zwei 12-Volt-Steckdosen und vier USB-5-Volt-Anschlüsse zeigen: Auch an den digitalen Reisealltag wurde gedacht.

Heizung und Aufbau für alle Jahreszeiten

Interessant ist auch der technische Aufbau. Das Isolationskonzept XHP Xtrem Hybrid Protect kombiniert Polyurethan und Polyether mit Aluminiumschicht. Dazu kommen ein Boden mit Styrofoam®-Wärmedämmung und eine Bodenunterseite aus Polyester. Bei der Heizung setzt Dreamer auf TRUMA Combi 4 Diesel mit Höhenset und Bedienteil CP PLUS, alternativ auf stärkere oder elektrische Ergänzungen. Zusätzlich ist eine Bodenheizung im Wohnraum vorgesehen. Zusammen mit dem beheizten Abwassertank ergibt das ein Paket, das klar zeigt: Der Camper ist nicht nur für Sommerbetrieb gedacht.

Für wen dieser Camper besonders spannend ist

Seine Stärken spielt der Living Van bei Reisenden aus, die im Kastenwagen mehr wollen als eine Schlaflösung. Das große Heck-Wohnzimmer, das Hubbett, die variable Nutzung und die solide Technik für mehr Autonomie passen zu Leuten, die länger stehen, auch kühlere Etappen mitnehmen und im Innenraum bewusst Wert auf Komfort legen.

Auch die Gestaltung geht in diese Richtung. Zur Wahl stehen die Wohnwelten ECLIPSE, trendig und behaglich mit Massivholz, oder NORDIC, modern und hell mit Beleuchtung. Bei den Polstern gibt es serienmäßig ORIGIN als Stoffausführung, optional DAKOTA in TEP. Das zielt nicht auf Showeffekt, sondern auf Nutzer, die viele Stunden im Fahrzeug verbringen.

Auf der Seite wird der Dreamer Living Van als ideales Fahrzeug für Abenteuerurlaube beschrieben. Nach der Ausstattung passt das insgesamt recht gut: kompakte Außenmaße, innen aber mit dem klaren Anspruch, mehr zu sein als ein klassischer Schlafkasten auf Rädern.

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Bilder: Hersteller

FAQ

1. Für wen eignet sich der Dreamer Living Van im Alltag besonders?

Der Dreamer Living Van passt vor allem zu Reisenden, die einen kompakten Kastenwagen suchen, im Innenraum aber nicht auf Wohnkomfort verzichten wollen. Besonders Paare dürften vom großen Heck-Wohnzimmer, dem flexiblen Bettkonzept und dem vergleichsweise wohnlichen Ausbau profitieren. Mit vier Sitz- und Essplätzen sowie 2+2 Schlafplätzen ist das Modell aber auch für kleine Familien oder Freunde interessant. Entscheidend ist der Ansatz: Der Van ist nicht nur für die Nacht gedacht, sondern für längere Aufenthalte mit echter Aufenthaltsqualität. Wer unterwegs lesen, essen, arbeiten oder Regentage bequem im Fahrzeug verbringen will, bekommt hier ein stimmiges Konzept.

2. Was macht den Grundriss des Dreamer Living Van so besonders?

Der entscheidende Unterschied zu vielen klassischen Kastenwagen sitzt im Heck. Statt dort nur eine reine Schlaflösung unterzubringen, setzt der Dreamer Living Van auf ein echtes Wohnzimmergefühl. Diese Lounge lässt sich zugleich als Zusatzbett nutzen, was den Raum deutlich vielseitiger macht. Dazu kommt das Hubbett, das tagsüber Platz freigibt und nachts weitere Schlafplätze schafft. Genau diese Kombination aus Wohnen, Schlafen und flexiblem Umbau macht den Grundriss interessant. Der Van wirkt dadurch weniger wie ein enger Reisekasten und mehr wie ein kompaktes mobiles Apartment. Für viele Vanlife-Fans ist genau diese Mischung der größte Pluspunkt.

3. Ist der Dreamer Living Van auch für längere und kühlere Reisen geeignet?

Ja, dafür wirkt der Dreamer Living Van ordentlich vorbereitet. Der beheizte Abwassertank, die TRUMA Combi 4 Diesel-Heizung mit Höhenset, die Bodenheizung im Wohnraum und das Isolationskonzept zeigen klar, dass dieses Modell nicht nur für den Sommer gedacht ist. Auch bei der Autonomie bringt der Van wichtige Voraussetzungen mit: Frisch- und Abwassertank, Gasversorgung, Wohnraumbatterien und zahlreiche Steckdosen tragen längere Touren ohne ständige Infrastruktur. Eine völlige Unabhängigkeit über Wochen ist das natürlich nicht. Für Reisen in der Übergangszeit, für kühlere Nächte und für längere Standzeiten ist der technische Aufbau aber klar praxisnah und vielseitiger als bei einfacheren Camper-Konzepten.

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