Wer lange Strecken abseits der üblichen Campingplätze zurücklegen möchte, braucht mehr als nur ein bequemes Bett im Kastenwagen. Der Exploryx Impala XV setzt genau hier an: ein leichter, langstreckentauglicher Aufbau auf Mercedes-Benz Sprinter 416 CDI 4×4, der auf wesentliche Technik reduziert ist und trotzdem viel Komfort für autarke Reisen bietet. Mit seinem geländetauglichen Basisfahrzeug, einer durchdachten Wohnkabine und einem klaren Fokus auf Langzeitreisen richtet sich der Impala XV an Reisende, die mehrere Wochen oder Monate unterwegs sind – und nicht jeden zweiten Tag an die Steckdose oder zum Sanitärgebäude wollen.
Mercedes Sprinter 4×4 als Basis für Fernreisen

Der Impala XV baut auf dem Mercedes-Benz Sprinter 416 CDI mit Allradantrieb auf. Der Motor leistet 117 kW (rund 160 PS) und bietet Reserven für beladene Reisen über Pässe, Schotterpisten und lange Autobahnetappen. Mit einem Radstand von 3,665 Metern bleibt das Gesamtfahrzeug kompakt: etwa 6,40 Meter Länge, 2,10 Meter Breite und 3,05 Meter Höhe. Das macht es manövrierbar, aber geräumig genug für ein vollwertiges Wohnmobil mit separatem Bad, Küche und Sitzgruppe.
Bei einem zulässigen Gesamtgewicht von 4.100 Kilogramm gibt es mehr Zuladungsreserven als in vielen Kastenwagen, ohne in schwerere Klassen zu rutschen. Solche Fahrzeuge sind nicht überall leicht zu finden; die Basis ist weit verbreitet, aber individuelle Ausbauten wie dieser entstehen oft in Kleinserie. In Deutschland bedeutet das meist längere Wartezeiten und begrenztes Angebot.
Wohnraum mit Zirbenholz und viel Tageslicht

Der Innenausbau kombiniert Zirbenholz-Möbelfronten mit grauen Laminatflächen und weißen HPL-Korpusse, was eine helle, warme Atmosphäre schafft – fast wie in einem Chalet. Für langes Reisen zählt das Gefühl, sich wohlzufühlen, genauso wie die technischen Details.

Große Echtglasfenster und Dachhauben lassen viel Tageslicht herein, was den Raum wohnlicher macht als bei Kunststofffenstern. Besonders praktisch, wenn der Innenraum als Arbeitsplatz oder Rückzugsort dient. Alle Stauräume sind belüftet, um Feuchtigkeit zu vermeiden – hilfreich bei viel Ausrüstung und wechselnden Klimazonen.
Flexibles Schlaf- und Wohnkonzept für lange Etappen

Das ausziehbare Doppelbett misst etwa 1,60 x 2,00 Meter und hat eine belüftete Kaltschaum-Matratze, die Feuchtigkeit vorbeugt. Ideal für Touren mit Temperaturschwankungen.
Die Sitzgruppe mit zwei Bänken und verstellbarem Tisch (ca. 100 x 85 cm) kann zu einem Extra-Bett umgebaut werden. Das eignet sich für Paare oder Familien mit gelegentlichem Besuch. Hängeschränke, eine klappbare Sitzverlängerung und LED-Beleuchtung machen den Raum flexibel nutzbar, etwa für Arbeit oder Lektüre.
Küche und Stauraum für autarkes Unterwegssein

Die kompakte Küche hat eine HPL-Arbeitsplatte mit Edelstahlbecken, zweiflammigem Gasherd und klappbarer Erweiterung. Schubladen und Hängeschränke bieten Platz für Vorräte und Utensilien.

Ein 100-Liter-Kompressor-Kühlschrank sitzt erhöht, daneben Kleiderschränke für verschiedene Klimazonen. Der Kühlschrank läuft zuverlässig auf 12 Volt, unabhängig von Landstrom.
Eigenständiges Bad und durchdachte Heckgarage

Das Bad hat eine integrierte, im Boden versenkte Dusche, Trockentrenntoilette und ein ausklappbares Waschbecken. Die Trockentoilette spart Wasser und erleichtert Entsorgung auf langen Touren.


Das durchgehende, beleuchtete Heckstaufach eignet sich für Outdoor-Equipment. Integriert sind eine Außendusche (warm/kalt), ein Gasanschluss für einen Grill und Stromanschlüsse, plus vom Wohnraum aus erreichbare Boxen – praktisch für aktive Reisende.
Autarke Technik: Wasser, Strom und Heizung
Mit 160 Litern Frischwasser (gefiltert) und 60 Litern Grauwasser plus Trockentoilette sind mehrere autarke Tage machbar.
Eine Dieselheizung (Truma D6) beheizt den Raum und einen 11-Liter-Boiler. Belüftete Stauräume sorgen für trockenes Klima, besonders in kühleren oder feuchten Gebieten.
Elektrik mit Solar und Wechselrichter für Vanlife
Ein Bedienpanel überwacht Tanks und Batterien. Die 165-Ah-Bordbatterie lädt über die Lichtmaschine, ergänzt durch einen 1.200-Watt-Wechselrichter und 200-Watt-Solaranlage. Das erlaubt längere Unabhängigkeit bei bewusstem Verbrauch. Rückfahrkamera und Heckbeleuchtung helfen beim Manövrieren.
Bilder: Hersteller















