Die Field Van Canyon Series liefert genau die Art Grundriss, bei der sofort ein Bild entsteht: Schiebetür offen, Platz nach draußen, drinnen Raum zum Sitzen, Kochen, Verstauen und Durchatmen. Statt den Innenraum bis an die letzte Kante auf Schlaf- oder Küchenfläche zu pressen, setzt diese Campervan-Serie auf einen freien Durchgang durch die Fahrzeugmitte. Das ist im Alltag der entscheidende Punkt. Der Van bleibt begehbar, flexibel und brauchbar, ohne dass der Wohnwert auf der Strecke bleibt.
Entwickelt wird die Canyon Series von Field Van, mit genannten Ausbau-Standorten in Fresno und Reno. Für deutsche Interessenten ist damit die Richtung klar: Das Konzept zielt stark auf den US-Markt. Wer so einen Ausbau in Deutschland haben will, muss Verfügbarkeit und Beschaffung genauer prüfen.
Ein Grundriss für Menschen, die im Van wirklich leben

Der Reiz der Field Van Canyon Series steckt im Innenraumkonzept. Ein kompletter Durchgang von vorn nach hinten sorgt dafür, dass der Camper nicht wie ein zugebauter Möbelblock wirkt. Gerade auf langen Strecken, bei wechselhaftem Wetter oder auf sportlichen Touren zahlt sich das aus. Man bewegt sich im Fahrzeug, erreicht Dinge, zieht sich um, kocht oder zieht sich kurz zurück, ohne dauernd über Sitzpolster, Taschen oder Bettflächen steigen zu müssen.
Dazu kommt ein Punkt, der im Vanlife oft mehr zählt als jede schicke Optik: sinnvoller Stauraum. Laut Beschreibung bringt die Canyon Series reichlich geordnete Ablagen, Schränke und große Arbeitsfläche mit. Nüchtern formuliert, aber unterwegs oft der Unterschied zwischen Ordnung und Dauergeräumung. Wer mehrere Tage autark unterwegs ist, braucht Platz für Kleidung, Küchenzubehör, Lebensmittel, Technik und Outdoor-Ausrüstung.
Canyon C1: Kompakt, offen und mit Lounge-Gefühl
Der Canyon C1 nutzt kürzere Radstände und setzt auf den freien Zugang von vorn nach hinten. Direkt hinter dem Fahrersitz sitzt eine seitlich ausgerichtete Couch mit rund 183 Zentimetern Länge. Sie hat Beckengurte für drei Passagiere und ist so platziert, dass der Blick durch die Seitentüren offen bleibt. Genau hier zeigt sich die Idee dieses Ausbaus: Der Van wird nicht nur Schlafplatz, sondern Aussichtspunkt.
Die Couch als Herzstück
Zusammen mit drehbaren Vordersitzen entsteht im C1 ein Aufenthaltsbereich, in dem mehrere Personen sitzen können. Für den Abend am Stellplatz, die Pause am See oder das Frühstück bei offener Tür ist das eine starke Lösung. Die Couch lässt sich außerdem zu einem Bett mit etwa 112 Zentimetern Breite und 183 Zentimetern Länge umbauen. So bleibt der Grundriss tagsüber wohnlich und wird nachts zur Schlafzone.
Viel Küche auf engem Raum

Hinter der Couch sieht der Canyon C1 einen hohen Schrank mit Kühlschrank vor, optional ergänzt durch eine Mikrowelle. Im hinteren Bereich auf der Fahrerseite sitzen hohe Stauschränke. Auf der Beifahrerseite gibt es eine große Küchenzeile mit Spüle, optionalem Herd sowie vielen Schubladen und Schränken. Für Vanlife ist diese Aufteilung interessant, weil sie den Arbeitsbereich nicht auf das Minimum drückt.
Eine aufklappbare Arbeitsplatte lässt sich zusätzlich integrieren. Zusammen mit dem drehbaren Beifahrersitz entsteht daraus ein kleiner Tisch. Das ist im Alltag mehr wert, als es auf dem Papier wirkt: Laptop abstellen, Kaffee trinken, Gemüse schneiden oder eine Karte ausbreiten – genau solche Flächen machen aus einem Campervan einen nutzbaren Wohnraum.
Canyon C2: Mehr Sitze für gemeinsame Reisen

Der Canyon C2 richtet sich stärker an Menschen, die nicht nur zu zweit unterwegs sind. Auch dieser Plan nutzt kurze Radstände, setzt aber auf herausnehmbare Sitze. Bis zu acht Sitzplätze mit Sicherheitsgurten sind möglich. Hinter dem Fahrerhaus befinden sich herausnehmbare Schienensitze mit Schultergurten. Damit wird der Van deutlich variabler, etwa für Familien, Freundesgruppen oder alle, die ihren Camper auch als Transport- und Freizeitfahrzeug nutzen.
Im Heck auf der Fahrerseite sitzt ein langer Küchen- und Stauraumschrank mit Kühlschrank, Spüle, optionalem Herd und viel Stauraum. Ganz am Ende ist ein hoher Schrank vorgesehen. Auf der Beifahrerseite im hinteren Bereich steht eine seitlich ausgerichtete Couch, die sich ebenfalls in ein Bett mit etwa 112 mal 183 Zentimetern verwandeln lässt.
Canyon C3: Komfort mit Bad und großer Garage

Der Canyon C3 ist der komfortorientierte Entwurf innerhalb der Field Van Canyon Series. Er richtet sich an Menschen mit aktivem Lebensstil, die auf wohnliche Ausstattung nicht verzichten wollen. Die Sitzgruppe sitzt im vorderen Bereich, dahinter folgt ein Grundriss mit vollwertigem Bad und großem Bett im Heck. Bei diesem Plan steht Komfort klar im Mittelpunkt.
Der faszinierendste Bereich liegt unter dem Bett
Besonders spannend ist die große „Garage“ unter dem hinteren Bett. Sie ist für Mountainbikes, Ski und weiteres Abenteuerzubehör gedacht. Für Vanlife-Reisende mit Sportfokus ist das ein wichtiges Merkmal. Ausrüstung muss nicht außen am Fahrzeug hängen oder den Innenraum blockieren, sondern bekommt ihren eigenen Platz. Wer morgens direkt zur Tour starten will, profitiert genau von dieser klaren Trennung zwischen Wohnen und Equipment.
Drei Charaktere, ein gemeinsamer Gedanke

Alle drei Varianten der Canyon Series folgen demselben Leitmotiv: Der Innenraum soll offen, nutzbar und angenehm bleiben. Der C1 wirkt wie ein kompakter Lounge-Van mit starkem Blick nach draußen. Der C2 bringt viele Sitzplätze und modulare Nutzung ins Spiel. Der C3 verschiebt den Schwerpunkt in Richtung Komfort, Bad und Sportausrüstung. Damit deckt die Field Van Canyon Series unterschiedliche Vanlife-Stile ab, ohne den Grundgedanken des freien Durchgangs aufzugeben.
In der Galerie werden mehrere Fahrzeuge genannt, darunter „Bridalveil“ als Sprinter 170: Range/Cayon C3. Außerdem tauchen Namen wie „Night Nurse“, „Mullett“, „Dogalena“, „Fly Tyer“, „Huntington“, „Powers“, „Millerton“ und „Staymost“ auf. Sie zeigen, dass Field Van seine Ausbauten in verschiedenen Fahrzeug- und Serienkontexten präsentiert.
Warum die Canyon Series neugierig macht

Die Stärke dieses Konzepts liegt nicht in einer einzelnen spektakulären Zahl, sondern in der Verbindung aus Durchgang, Stauraum, Sitzkomfort und Alltagstauglichkeit. Ein Campervan muss unterwegs viele Rollen erfüllen: Wohnzimmer, Küche, Schlafplatz, Stauraum, Rückzugsort und manchmal auch Basislager für sportliche Abenteuer. Genau hier setzt die Field Van Canyon Series an.
Für deutsche Vanlife-Fans bleibt der Blick über den Atlantik interessant, aber nicht ganz unkompliziert. Genannt werden Ansprechpartner und Ausbauteams in Fresno und Reno, also in den USA. Eine direkte deutsche Verfügbarkeit wird nicht genannt. Wer sich für dieses Konzept begeistert, findet trotzdem eine klare Inspiration: Ein guter Van muss nicht eng wirken, nur weil er kompakt ist. Manchmal beginnt Freiheit schlicht mit einem freien Weg durch die Mitte.
Bilder: Hersteller
FAQ
Für wen eignet sich die Field Van Canyon Series am besten?
Die Field Van Canyon Series passt vor allem zu Menschen, die ihren Van nicht nur zum Schlafen nutzen, sondern wirklich darin leben, kochen, sitzen, arbeiten und Ausrüstung transportieren wollen. Der freie Durchgang in der Mitte macht das Fahrzeug im Alltag deutlich angenehmer, weil man sich leichter bewegen kann. Je nach Modell spricht die Serie unterschiedliche Zielgruppen an: Der C1 passt gut zu Paaren oder Solo-Reisenden, der C2 eher zu Familien oder Gruppen, und der C3 richtet sich an Komfort- und Outdoor-Fans mit viel Equipment. Genau diese Mischung macht die Serie vielseitig und interessant.
Was unterscheidet die Modelle C1, C2 und C3 voneinander?
Die drei Modelle folgen demselben Grundgedanken, setzen aber unterschiedliche Schwerpunkte. Der Canyon C1 wirkt wie ein offener Lounge-Van mit seitlicher Couch, kompaktem Bettumbau und großzügiger Küchenlösung. Der C2 ist stärker auf flexible Mitnahme von Personen ausgelegt und bietet mit seinen herausnehmbaren Sitzen deutlich mehr Variabilität für gemeinsame Reisen. Der C3 geht klar in Richtung Komfort, weil er zusätzlich ein Bad, ein festes Heckbett und eine große Stauraum-Garage für Sportausrüstung integriert. Wer also zwischen Wohnlichkeit, Sitzplätzen und Komfort wählen will, findet innerhalb der Canyon Series drei klar unterscheidbare Charaktere.
Ist die Field Van Canyon Series für Interessenten in Deutschland realistisch?
Für Interessenten in Deutschland ist die Field Van Canyon Series vor allem als inspirierendes Konzept spannend, aber nicht automatisch leicht erhältlich. Da Field Van mit Standorten in den USA arbeitet und keine direkte deutsche Verfügbarkeit genannt wird, dürfte die Beschaffung deutlich aufwendiger sein als bei europäischen Ausbauten. Dazu kommen Fragen rund um Import, Zulassung, technische Anpassungen, Service und langfristige Ersatzteilversorgung. Trotzdem lohnt sich der Blick auf diese Serie, weil sie zeigt, wie offen und wohnlich ein kompakter Camper gestaltet werden kann. Selbst wenn man das Original nicht kauft, kann die Idee des freien Durchgangs für die eigene Ausbauwahl sehr wertvoll sein.















