Kartoffeln aus der Glut gehören für viele Camper fest zum Abend am Feuer. Der gusseiserne Kartoffelbräter von Petromax nimmt diese Tradition auf und löst gleichzeitig ein bekanntes Problem: Er kommt ohne Aluminiumfolie aus und bietet damit eine nachhaltige Alternative zu klassischen Campfire-Potatoes. Durch seine runde Bauform verteilt sich die Hitze gleichmäßig, sodass Kartoffeln und Gemüse nicht nur gar, sondern mit einem charakteristischen Röstgeschmack aus der Glut kommen.
Röstaromen aus Glut und Grill im kompakten Format

Der Bräter ist aus Gusseisen gefertigt und damit für den Einsatz in der Feuerstelle oder auf dem Grill ausgelegt, kann aber ebenso im Backofen genutzt werden. Gebackene Kartoffeln, Süßkartoffelspalten oder gefüllte Gemüsevarianten wie Paprika oder Auberginen nehmen beim Garen in der Glut ein typisches Röstaroma auf, das viele Vanlife-Küchen mit wenig Aufwand aufwertet. Mit Abmessungen von 15,4 Zentimetern Höhe, 17 Zentimetern Breite und 29,1 Zentimetern Tiefe sowie einem Innenraum von etwa 280 × 100 × 100 Millimetern lässt sich der Bräter gut im Fahrzeug verstauen. Er bringt mit 4,3 Kilogramm Gewicht die notwendige Masse für stabile Hitze mit.
Kippriegel-Mechanismus als zentrales Detail für unterwegs

Besonders interessant für den mobilen Einsatz ist der eigens konstruierte Kippriegel. Er verschließt beide Hälften des Bräters fest miteinander, sobald dieser mit einem Deckelheber angehoben wird. Dadurch lässt sich der geschlossene Bräter sicher aus der Glut heben, ohne dass der Inhalt verrutscht. Zum Öffnen wird der Deckelheber einfach am unteren Ende des Kippriegels eingehakt. Ein umlaufender Rand auf dem Deckel ermöglicht die Ablage von Holzglut oder Briketts, um die Oberhitze gezielt zu steuern – praktisch, wenn am Stellplatz keine gleichmäßige Feuerstelle zur Verfügung steht. Ein unterseitig verlaufender Steg sorgt für sicheren Stand in der Feuerstelle und ermöglicht dank verlängerter Ausführung bis unter die Scharniere ein kippsicheres Öffnen.
Sicherheit, Eignung für Lebensmittel und Preisangabe

Bei der Nutzung sind Schutzhandschuhe Pflicht, denn die Oberflächen werden sehr heiß und bergen Verbrennungsgefahr. Der Kartoffelbräter ist für alle Arten von Lebensmitteln – wässrige, alkoholische und fettige Speisen sowie Milcherzeugnisse – geeignet, mit Ausnahme säuerlicher Lebensmittel. Für Vanlife-Küchen entsteht damit ein vielseitiges Werkzeug für einfache, aber aromatische Gerichte am Feuer. Der gusseiserne Kartoffelbräter wird unter der SKU PTO30 angeboten und beträgt 59,90 Euro inklusive Mehrwertsteuer zuzüglich Versand.
FAQ

1) Wie verwende ich den gusseisernen Kartoffelbräter am Lagerfeuer, damit die Kartoffeln gleichmäßig garen?
Fülle den Bräter mit mittelgroßen Kartoffeln oder Gemüsestücken, schließe ihn und lege ihn in die Glut, nicht direkt in hohe Flammen. Durch die runde Form und die Masse des Gusseisens verteilt sich die Hitze gleichmäßig, trotzdem lohnt es sich, den Bräter gelegentlich neu zu positionieren. Für mehr Oberhitze kannst du Glut oder Briketts auf dem Deckelrand ablegen. Öffne erst nach ausreichender Garzeit und vorsichtig mit Deckelheber – der Inhalt wird sehr heiß und kann beim Dampfstoß verbrennen.
2) Wofür ist der Kippriegel-Mechanismus unterwegs wirklich nützlich?
Der Kippriegel macht den Bräter vor allem beim Handling in der Glut sicherer. Sobald du ihn mit einem Deckelheber anhebst, verriegelt der Mechanismus die beiden Hälften, sodass sich der Bräter nicht ungewollt öffnet und Kartoffeln oder Gemüse nicht herausfallen. Das ist besonders praktisch am Stellplatz, wenn der Untergrund uneben ist oder du nur wenig Platz zum Rangieren hast. Zum Öffnen hängst du den Deckelheber am unteren Ende des Kippriegels ein. Trotzdem gilt: Immer Handschuhe tragen, da Gusseisen extrem heiß wird.
3) Welche Speisen sind geeignet – und warum sollte man säuerliche Lebensmittel vermeiden?
Der Bräter eignet sich für viele Klassiker der Vanlife-Küche: Kartoffeln, Süßkartoffelspalten, gefüllte Paprika oder Aubergine und generell Speisen mit wässrigen, fettigen oder auch alkoholischen Bestandteilen sowie Milcherzeugnisse. So kannst du ohne Alufolie rösten, garen und Aroma aus Glut oder Grill aufnehmen. Säuerliche Lebensmittel solltest du meiden, weil Säure mit dem Material bzw. der Oberfläche ungünstig reagieren kann und Geschmack oder Oberfläche beeinträchtigen könnte. Für die Praxis heißt das: Tomatenlastige oder stark zitronige Marinaden lieber separat zubereiten und erst nach dem Garen zugeben.














