Frontansicht eines TITAN 60 UQX 4x4 Expeditionsmobils auf Mercedes Arocs Basis mit Einstiegstreppe im Freien.
Der TITAN 60 UQX 4x4 vereint robuste Offroad-Technik mit luxuriöser Wohnkabine. (Foto: hyperlander.de)

TITAN 60 UQX 4×4: Expeditions-Luxus auf Mercedes-Arocs-Basis

Werbung

Der TITAN 60 UQX 4×4 bewegt sich in einer Liga, in der Vanlife und klassisches Camping in Expeditionsreisen übergehen. Aufgebaut auf einem Mercedes Arocs 2053A mit Allradantrieb und 530 PS starkem Euro-VI-Dieselmotor verbindet dieses Reisefahrzeug die Robustheit eines Baustellen-Lkw mit dem Komfort eines hochwertigen Apartments. Mit einer Außenlänge des Aufbaus von 6,00 Metern, einer Breite von 2,50 Metern und einer Gesamtlänge von 8,30 Metern ist klar: Hier geht es um lange Touren fernab klassischer Infrastruktur, nicht um versteckte Stellplätze in der Stadt.

Mercedes Arocs als Basis für lange Offroad-Reisen

TITAN 60 UQX 4x4 Expeditionsmobil auf Mercedes Arocs, Seitenansicht mit Eingangstreppe
Das Expeditionsmobil TITAN 60 UQX 4×4 ist auf einem Mercedes Arocs Fahrgestell aufgebaut. (Foto: hyperlander.de)

Der Arocs 2053A bringt alles mit, was für schwere Expeditionen wichtig ist: 4×4-Grounder-Fahrgestell, 3 Differenzialsperren, automatisches Mercedes PowerShift-3-Getriebe mit Offroad-Schaltprogrammen und ein zulässiges Gesamtgewicht von 18 Tonnen. Mit 530 PS und zwei Dieseltanks à 290 Litern ergibt sich eine hohe Reichweite – entscheidend, wenn keine Tankstelle in Sicht ist. Aluminium-Staukästen bieten Platz für Ausrüstung, ohne den Wohnraum zu beeinträchtigen.

Werbung

Der Fahrerarbeitsplatz ist auf lange Etappen ausgelegt: Lederlenkrad, Multimedia-Cockpit und gefederte Sitze machen Pistenfahrten erträglicher. Die Klimaautomatik sorgt für angenehme Temperaturen im Fahrerhaus. Die Mercedes-Benz Mirror Cam ersetzt Außenspiegel und verbessert die Übersicht bei einer Höhe von 3,66 Metern.

Wohnkabine: U-Sitzgruppe und vier vollwertige Schlafplätze

Heckbett mit weißer Matratze, Staukastenschränken und Spiegel im Expeditionsmobil TITAN 60 UQX 4x4
Das große Heckbett und Staufächer zum Unterbringen von Gepäck. (Foto: hyperlander.de)

Der Wohnraum ist auf Langzeitaufenthalte ausgelegt. Herzstück ist eine U-förmige Sitzgruppe mit höhenverstellbarem Tisch, die sich zu einem Bett (ca. 2,00 x 1,60 Meter) umbauen lässt. Zusammen mit dem festen Heckbett (ca. 2,00 x 1,50 Meter) ergeben sich vier Schlafplätze – passend für Paare mit Gästen oder kleine Familien.

Beide Betten haben Froli-Star-Mobile-Federelemente für besseren Schlafkomfort. Schränke und Schubladen mit Soft-Close- und Push-Lock-Mechanismus verhindern Klappern während der Fahrt. Innenwände und Decke sind mit Filz oder Stoff verkleidet, was wohnlich wirkt und die Akustik verbessert.

Starke Isolierung und Diesel-Warmwasserheizung

Detailansicht eines Technikfachs mit Heizungsanlage und Staukästen im Expeditionsfahrzeug TITAN 60 UQX 4x4.
Geöffnete Serviceklappe mit Heizungs- und Technikmodul. (Foto: hyperlander.de)

Der Aufbau ist für extreme Temperaturen konstruiert: Boden mit 10 cm Stärke, Wände und Decke mit 6 cm. Die PU-Schaum-Isolierung ist brückenfrei, Ecken mit GFK-Winkeln verstärkt. Eine 10-kW-Diesel-Wasserheizung versorgt den Innenraum über Heizkörper und einen Handtuchheizkörper im Bad.

Mehrfachverriegelung der Türen, robuste Griffe und Fliegengitter an Fenstern und Luken sorgen für Stabilität und Schutz vor Insekten.

Werbung

Küche und Bad wie in einer kleinen Wohnung

Innenansicht des TITAN 60 UQX 4x4 mit Küche, Spüle, Induktionskochfeld und Bad mit Dusche
Die Küchenzeile des Expeditions-LKW, dahinter die Dusche mit Glasabtrennung. (Foto: hyperlander.de)

Die Küche hat ein Edelstahlspülbecken, Apothekerschrank, Hängeschränke und ausziehbaren Mülleimer. Ein zweiflammiges Induktionskochfeld, Kühlschrank mit Gefrierfach und durchdachte Stauraumkonzepte ermöglichen flexibles Kochen.

Werbung
relleumdesign
Offener Apothekerschrank mit mehreren Fächern im Expeditionsmobil TITAN 60 UQX 4x4
Ausziehbarer Apothekerschrank in der Küche des Titan. (Foto: hyperlander.de)
Offener Kühlschrank mit Gefrierfach im TITAN 60 UQX 4x4 Expeditionsmobil
Großer Kühlschrank mit integriertem Gefrierfach. (Foto: hyperlander.de)

Arbeitsflächen in Granit- oder Sichtbeton-Optik geben einen wohnungsähnlichen Look. Im Bad gibt es eine Dusche mit Glasabtrennung, verstellbare Handbrause, Keramiktoilette sowie ein Waschbecken mit Unterschrank; eine Schiebetür mit Spiegel trennt den Wohnbereich ab.

Werbung
Badezimmer mit Glasdusche und Waschbecken im TITAN 60 UQX 4x4 Expeditionsfahrzeug
Das Badezimmer des TITAN 60 UQX 4×4 mit Dusche, Waschbecken und Holzdekor. (Foto: hyperlander.de)

Autarkie: Strom, Wasser und Leveling-System

Für lange Standzeiten: 400 Liter Frischwasser, 200 Liter Abwasser, 100 Liter Schwarzwasser. Die Bordelektrik umfasst ein Victron-Touchscreen zur Überwachung/Steuerung, 2 Lithiumbatterien (12 V, je 150 Ah) und einen 2.000-W-Wechselrichter/Lader; optional sind zusätzliche Batterien und ein weiterer 2.000-W-Wechselrichter erhältlich. Ein PV-Paket mit 2,2 kWp ist optional.

Faszinierendes Detail: Automatisches Hydraulik-Leveling

Das hydraulische Nivelliersystem bringt das Fahrzeug per App oder Panel in die Waage, mit bis zu 40 cm Hub. Es spart Zeit auf unebenem Gelände.

Weitere Features: 360-Grad-Kamera, zentrale Verriegelung, Reserverradträger am Heck mit Handwinde, Dachträger mit LED-Lightbar und Lederpolster im Innenraum.

Ein Expeditionsmobil jenseits klassischer Vanlife-Maße

Mit seinen Maßen und der Technik spielt der TITAN 60 UQX 4×4 in einer eigenen Liga, fokussiert auf Autarkie, Komfort und Robustheit. Für Reisen in abgelegene Regionen ist es eine Option, die Unabhängigkeit von Infrastruktur ermöglicht. Der Preis liegt im hohen Segment, genaue Angaben fehlen.

Bilder: Hersteller

Werbung

FAQ

1) Für wen ist der TITAN 60 UQX 4×4 wirklich geeignet – und für wen nicht?

Er richtet sich an Reisende für lange, abgelegene Routen, die Komfort priorisieren. Geeignet für Autarkie bei Frost oder schlechten Pisten dank 4×4 und Reichweite. Nicht für City-Trips oder enge Plätze: Die Länge und das Gewicht erfordern Planung und Erfahrung.

2) Wie autark ist das Fahrzeug in der Praxis bei Strom und Wasser – und was sind typische Grenzen?

Wasserreserven erlauben mehrtägige bis wöchentliche Nutzung, je nach Verbrauch. Strom mit Batterien und optionaler PV deckt Bedarf ab; Grenzen bei schlechtem Wetter oder hohem Verbrauch – dann ist Management nötig.

3) Welche Komfort- und Sicherheitsdetails machen auf Expeditionen den größten Unterschied?

Das Leveling-System spart Arbeit auf unebenem Grund. Isolierung und Heizung halten Kälte ab. Kamera, Mirror Cam und Verriegelungen verbessern Übersicht und Schutz.

Werbung
Cookie Consent mit Real Cookie Banner