Man sieht sofort, wohin das hier zielt. Es gibt Campervans für den gepflegten Stellplatzabend. Und es gibt den Black Gorilla, der schon im Stand klarstellt: Kraft, Präzision, Freiheit. Genau das zieht sich durch den Ausbau auf Basis des Mercedes-Benz Sprinter 4×4. Kein gewöhnlicher Campervan, sondern ein Fahrzeug, das markante Optik mit harter Funktion verbindet. Im Umfeld von Vanlife, Offroad-Ausflügen und sportlich geprägten Reisen ist das deshalb interessant, weil der Fokus nicht nur aufs Wohnen geht, sondern genauso auf Flexibilität und Robustheit.
Basis ist ein Mercedes Benz Sprinter in Länge 3, Höhe 2, mit Allradantrieb, Baujahr 2021. Dazu ein 6-Zylinder-Motor. Die Richtung ist damit gesetzt: Der Black Gorilla will nicht einfach von Stellplatz zu Stellplatz rollen, sondern Geländegängigkeit, Dynamik und Leichtigkeit zusammenbringen. Für Leute, die unterwegs nicht bei jedem Umweg oder jeder Planänderung an Grenzen stoßen wollen, ist das eine tragfähige Grundlage.
Ein Campervan mit klarer Haltung

Interessant ist vor allem, wie konsequent der Ausbau angelegt wurde: jeder Zentimeter auf Flexibilität und Robustheit getrimmt, ohne die präzise Verarbeitung und den hochwertigen Eindruck über Bord zu werfen. Genau darauf kommt es in dieser Klasse an. Ein Van für Vanlife sollte mehr können als schlafen, kochen, sitzen. Er muss sich auf wechselnde Einsätze einstellen lassen. Genau da setzt der Black Gorilla an.
Innen wirkt das Ganze überraschend großzügig und sauber sortiert. Das modulare Konzept erlaubt zwei bis vier Sitze, je nach Bedarf. Damit ist der Campervan nicht auf ein einziges Nutzungsschema festgelegt. Mal fährt man zu zweit los, mal mit Familie oder Freunden. Diese Wandelbarkeit taugt im Alltag genauso wie auf längeren Touren, weil sich das Raumkonzept an Menschen und Reiseformen anpassen lässt, nicht umgekehrt.
Flexibilität als zentrales Thema
Eine der stärkeren Lösungen an diesem Fahrzeug ist das Querbett-System. Es lässt sich anpassen oder komplett herausnehmen. Genau das macht den Black Gorilla im Vanlife-Alltag interessant. Wer Fahrräder, Boards, Kisten oder anderes Freizeit-Equipment laden will, schafft mit wenigen Handgriffen Platz. Damit bleibt das Fahrzeug nicht nur Reisemobil, sondern taugt ebenso als Transporter für Hobby, Abenteuer und spontane Einsätze. Diese Verbindung aus Wohnen und Nutzen ist einer der Punkte, die moderne Campervans in der Praxis wirklich brauchbar machen.
Durchdachter Ausbau für den Reisealltag

Im Interieur setzt der Black Gorilla auf Lösungen, die unterwegs helfen statt nur gut auszusehen. An Bord sind eine Küche mit mobilem Gaskochfeld, Heckmöbel mit flexibler Bettkonstruktion und ein großes Ladevolumen. Gerade dieses Ladevolumen passt zum Charakter des Fahrzeugs. Wer längere Reisen plant oder sperrige Ausrüstung dabeihat, merkt den Unterschied sofort.
Auch die Oberschränke sind sauber gelöst: mit herausnehmbaren Stauboxen. Klingt erst mal nach Detail, ist im Vanlife-Alltag aber oft genau der Punkt, an dem ein Ausbau entweder nervt oder funktioniert. Ordnung, schneller Zugriff und flexibel nutzbarer Stauraum entscheiden unterwegs erstaunlich oft darüber, wie gut sich ein kompakter Innenraum anfühlt. Dazu kommt eine großzügige, vielseitige Sitzgelegenheit im Eingangsbereich, die den Innenraum nicht nur funktional macht, sondern auch offen wirken lässt.
Leichtbau mit praktischer Wirkung

Die Möbel basieren auf einem Exoskelett aus Aluprofilen. Dazu kommt Leichtbau durch Aluminium Bauteile. Bei einem Campervan dieser Art ist das keine Randnotiz. Weniger Gewicht hilft, Funktion und Stabilität in ein vernünftiges Verhältnis zu bringen. Gleichzeitig passt diese Bauweise gut zum Anspruch des Black Gorilla: robust, präzise, aber nicht unnötig schwer auf den Beinen.
Außenauftritt zwischen Abenteuer und Funktion

Schon außen ist klar: Das hier will nicht unauffällig sein. Auf beiden Fahrzeugseiten sitzen Longsleeper für ein Querbett. Dazu kommen eine Raptor Lackierung auf allen Kunststoffteilen und zusätzliche Frontscheinwerfer von PIAA. Der Campervan trägt damit eine eigenständige Optik, die den robusten Auftritt folgerichtig weiterzieht.
Auch bei den Anbauteilen wurde die Linie geschärft. Genannt werden TWIN-MONOTUBE-PROJEKT-AT-HD, 8,5×18 Zoll in seidenmatt-schwarz, ein Frontbügel von Delta 4×4 und eine elektrische Trittstufe. Das passt ins Bild eines Fahrzeugs, das seine Stärke sichtbar zeigt. Für die Praxis heißt das: Der Black Gorilla verbindet markante Präsenz mit Details, die Ein- und Ausstieg sowie den Reisealltag unterstützen.
Strom, Wasser und Wärme an Bord
Zur Technik gehören eine 150 Ah Lithiumbatterie mit Victron Multiplus, 60 A Ladeleistung durch zwei Victron Ladebooster, ein 100 Liter Frischwassertank, eine Truma 6DE Dieselluftstandheizung mit 10 Liter Warmwasserboiler sowie ein Landstromanschluss. Ergänzt wird das Paket durch zwei 160 Watt Hochleistung Solarpanele. Damit ist genau die Technik an Bord, die unabhängiges Reisen trägt: Energieversorgung, Wasservorrat und Wärme. Mehr braucht man oft nicht. Aber das braucht man eben.
Warum der Black Gorilla im Gedächtnis bleibt

Zu den Specials zählen das flexible Heckmöbel für maximalen Stauraum, die multifunktionale Sitzgruppe für verschiedene Raumkonzepte, die Leichtbauweise durch den Einsatz von Aluminium Bauteilen, das mobile Gaskochfeld sowie Oberschränke mit umlaufenden Rundungen. Gerade diese Mischung zeigt, dass der Black Gorilla nicht nur auf Härte und Offroad-Anmutung setzt. Er soll ebenso als gut nutzbarer Lebensraum funktionieren. Genau da liegt die eigentliche Stärke.
Dazu kommt ein Punkt, der auf dem deutschen Markt zählt: Das Fahrzeug wird aktuell nur in Deutschland produziert und geliefert. Der Black Gorilla ist also kein fernes Nischenprojekt auf Rädern, das man nur mit viel Aufwand hierherbekommt. Sondern ein Konzept für Individualisten, das den High-End-Campervan auf eine sehr eigene Art auslegt.
Unterm Strich bleibt ein Campervan, der Leistung und Freiheit neu definieren will: praktisch in der Handhabung, beeindruckend im Design und kompromisslos in der Umsetzung. Der Black Gorilla richtet sich an Menschen, die Kraft spüren, Raum erleben und unterwegs zu Hause sein wollen. Einen Preis nennt das Fahrzeug nicht.
Bilder: Hersteller
FAQ
Für wen eignet sich der Black Gorilla besonders?
Der Black Gorilla passt vor allem zu Leuten, die ihren Campervan nicht bloß als mobiles Schlafzimmer sehen, sondern als vielseitiges Fahrzeug für Alltag, Reise und Freizeit. Besonders interessant ist das Konzept für aktive Reisende, die Fahrräder, Boards, Sportausrüstung oder viel Gepäck mitnehmen wollen. Durch die flexible Bettlösung, die variable Sitzanzahl und das große Ladevolumen bleibt der Van anpassungsfähig. Gleichzeitig spricht er Fahrerinnen und Fahrer an, die markantes Design, Allradtechnik und einen robusten Auftritt schätzen. Wer Komfort, Funktion und Abenteuerlust in einem Fahrzeug zusammenbringen will, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Was macht den Ausbau des Black Gorilla im Alltag so praktisch?
Seine Alltagstauglichkeit kommt vor allem aus der Verbindung von modularen Lösungen und robustem Ausbau. Das Querbett lässt sich anpassen oder herausnehmen, wodurch schnell zusätzlicher Stauraum entsteht. Die Oberschränke mit herausnehmbaren Stauboxen erleichtern Ordnung und Zugriff, während die großzügige Sitzgelegenheit den Innenraum offen und vielseitig nutzbar hält. Auch das mobile Gaskochfeld erhöht die Flexibilität, weil der Küchenbereich weniger starr ausfällt. Dazu kommt die Leichtbauweise mit Aluminium, die Stabilität und Nutzbarkeit unterstützt. So wird der Van nicht nur für Urlaubsreisen interessant, sondern auch für spontane Einsätze und aktive Freizeitgestaltung.
Warum bleibt der Black Gorilla im Vergleich zu anderen Campervans besonders im Gedächtnis?
Vor allem, weil er mehrere starke Eigenschaften konsequent zusammenführt. Einerseits hat er mit Allradantrieb, 6-Zylinder-Motor, Raptor-Lackierung und offroad-orientierten Details eine klare, kraftvolle Identität. Andererseits zeigt der Ausbau, dass hinter der markanten Optik ein sehr durchdachtes Raumkonzept steckt. Flexible Möbel, viel Stauraum, eine solide Energieversorgung, Warmwasser, Heizung und Solarpanele machen ihn zu einem Fahrzeug, das nicht nur gut aussieht, sondern im Reisealltag überzeugt. Genau dieses Zusammenspiel aus Design, Technik und Nutzwert gibt dem Black Gorilla Charakter und hebt ihn sichtbar von vielen gewöhnlichen Campervans ab.















