Citroën Jumper L1H1 Campervan mit geöffnetem Aufstelldach im Freien
Der kompakte Citroën Jumper L1H1 als Camper für Vanlife im Alltag (Foto: culturacamper.com)

Citroën Jumper L1H1 mit zweiter Batterie: kompakter Reisebegleiter

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Ein Kastenwagen, der Vanlife im Alltagformat möglich macht

Innenansicht eines ausgebauten Citroën Jumper L1H1 mit Holzmöbeln, Sitzpolstern und Fenster.
Moderner Innenausbau eines Citroën Jumper L1H1 mit Sitzgelegenheit und Stauraum, optimiert für Alltag und Reisen. (Foto: culturacamper.com)

Der Citroën Jumper L1H1 mit zweiter Aufbaubatterie richtet sich an alle, die Vanlife ohne XXL‑Format leben wollen. Die kompakte L1H1‑Konfiguration steht für kurzen Radstand und flaches Dach – also genau jene Mischung aus Wendigkeit und Alltagstauglichkeit, die in engen Altstadtgassen, auf Supermarktparkplätzen oder schmalen Passstraßen den Unterschied macht. Gleichzeitig bringt der Ausbau alles mit, was für ein komfortables Leben im Camper nötig ist: Platz zum Reisen für drei Personen sowie Schlafgelegenheiten für zwei Erwachsene und ein Kind.

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Basis ist der bekannte Citroën Jumper, der seit 1994 im Rahmen eines Joint Ventures mit Fiat gebaut wird und technisch eng mit Peugeot Boxer und Fiat Ducato verwandt ist. Die hier betrachtete Variante setzt auf den kurzen Aufbau L1H1 – beliebt bei Selbstausbauern und kompakten Reisemobilen, weil sie sich noch wie ein normaler Transporter fahren lässt, aber genug Raum bietet, um eine vollwertige Campingausstattung unterzubringen.

Reisen zu dritt, schlafen zu dritt – auf wenig Grundfläche

Innenraum eines umgebauten Citroën Jumper L1H1 mit Holzoptik, Fenstern und Stauraum
Modern gestalteter Innenraum mit Holzverkleidung und Stauraum eines Citroën Jumper L1H1 Campers (Foto: culturacamper.com)

Der Ausbau zielt klar auf Paare und kleine Familien: Drei Sitzplätze während der Fahrt, dazu Schlafplätze für zwei Erwachsene und ein Kind. Damit eignet sich der Jumper L1H1 etwa für Eltern mit kleinem Nachwuchs oder für alle, die gelegentlich Besuch an Bord haben. In der Praxis bedeutet das: kein überdimensioniertes Mobil, das die meiste Zeit mit ungenutzten Betten herumfährt, sondern ein kompaktes Zuhause auf Rädern, das sich an realen Bedürfnissen orientiert.

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Dass dieses Konzept funktioniert, liegt auch an der Art, wie der Raum genutzt wird. Der flache H1‑Aufbau zwingt zum effizienten Innenkonzept: Sitzen, Kochen, Schlafen und Stauraum müssen clever kombiniert werden. Wer viel Wert auf unterirdische Parkhäuser oder Garagenkompatibilität legt, wird die niedrige Gesamthöhe zu schätzen wissen – sie reduziert zwar Stehhöhe im Innenraum, erleichtert aber das Untertauchen im urbanen Umfeld, wo hohe Aufbauten häufig an Höhenbegrenzungen scheitern.

Innenküche mit zwei Flammen, Spüle und Kompressor-Kühlschrank

Blick in den Innenraum eines Citroën Jumper L1H1 mit Holzverkleidung und Küchenmodul
Modularer Holzausbau und Küchenbereich im Citroën Jumper L1H1 für Vanlife und Camping (Foto: culturacamper.com)

Für den Alltag unterwegs ist die Küchenausstattung entscheidend, und hier zeigt der Citroën Jumper L1H1, dass er mehr sein will als ein Wochenend-Spielzeug. Eine Spüle und zwei Innenkocher erlauben das Zubereiten vollwertiger Mahlzeiten unabhängig von Wetter und Jahreszeit. Gerade auf stürmischen Küstenparkplätzen oder bei Herbstregen auf dem Pass ist eine Innenküche ein echter Komfortfaktor: Es muss nicht auf wackelige Gaskocher vor der Schiebetür ausgewichen werden.

Innenraum eines Citroën Jumper L1H1 Campers mit Gasherd, Spüle und Sitzbank
Kompakter Küchenbereich inklusive Gasherd, Spüle und Sitzmöglichkeiten im Citroën Jumper L1H1 Camperausbau (Foto: culturacamper.com)

Komplettiert wird die Bordküche durch einen Kompressor-Kühlschrank. Im Vergleich zu Absorbergeräten arbeitet ein Kompressormodell effizienter und unempfindlicher gegenüber Schräglage. Auf längeren Touren bleiben frische Lebensmittel, Milchprodukte oder Medikamente verlässlich kühl, ohne dass dafür ständig Landstrom nötig wäre. In Kombination mit Stromreserve und Solaranlage entsteht so ein System, das mehrere Tage autarkes Stehen erlaubt – ein Kernbaustein für modernes Vanlife abseits klassischer Campingplätze.

Gasherd mit zwei Flammen und Spüle in der Camperküche eines Citroën Jumper L1H1
Kompakter zweiflammiger Gaskocher mit Spüle im ausgebauten Citroën Jumper L1H1 (Foto: culturacamper.com)

Innen- und Außendusche: Komfort zwischen Strand und Stellplatz

Innenraum eines Citroën Jumper L1H1 mit Hochbett, Holzoptik und Stauraum unter der Liegefläche
Kompakter Schlafbereich im Citroën Jumper L1H1 mit Holzverkleidung und Stauraum (Foto: culturacamper.com)

Ein detailverliebtes Highlight des Ausbaus ist die Kombination aus Innen- und Außendusche. Damit lassen sich unterschiedliche Reiseszenarien flexibel abdecken: Die Außendusche ist ideal nach dem Bad im Meer, um Sand und Salz abzuspülen, ohne den Innenraum zu verschmutzen. Auf Stellplätzen oder an einsamen Spots kann sie auch zur schnellen Erfrischung zwischendurch genutzt werden.

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Innenausbau eines Citroën Jumper L1H1 mit Bett, Stauraum und Küchenmodul, ideal für kleine Familien und Vanlife.
Clever gestalteter Innenraum mit Schlafbereich, Stauraum und Küchenzeile im kompakten Citroën Jumper L1H1 Camper. (Foto: culturacamper.com)

Die Innendusche spielt ihre Stärken aus, wenn Privatsphäre und Wetterschutz wichtig sind. Wer schon einmal an einem verregneten Herbstabend auf einem vollen Stellplatz unterwegs war, weiß, wie wertvoll eine abgeschlossene Duschmöglichkeit im Fahrzeug sein kann. Die Wasserversorgung übernimmt ein 90‑Liter-Frischwassertank, das anfallende Grauwasser wird in einem separaten 45‑Liter-Tank gesammelt. Für ein Fahrzeug dieser Größe sind das respektable Werte, die je nach persönlichem Verbrauch zwei bis mehrere Tage autonome Nutzung ohne Nachfüllen ermöglichen.

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90 l Frischwasser, 45 l Abwasser: Autarkie im Kleinformat

Innenansicht eines Citroën Jumper L1H1 Camperausbaus mit gelber Matratze, Regalen und Panoramafenster.
Blick vom Schlafbereich nach vorn auf Fahrer- und Beifahrersitze im kompakten Citroën Jumper L1H1 mit Campingausbau. (Foto: culturacamper.com)

Die Wasserkapazitäten sind klar auf kompakte Touren und flexible Stellplatzwahl ausgelegt. 90 Liter Frischwasser bieten genug Reserve, um nicht täglich nach einer Versorgungsstation suchen zu müssen. In Kombination mit der Außendusche ergibt sich ein angenehmer Spielraum für Strandtage und Zwischenstopps fernab der Infrastruktur klassischer Campingplätze.

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Die 45 Liter Abwasser sorgen dafür, dass auch das Thema Entsorgung nicht zur täglichen Pflicht wird. Wer bewusst mit Wasser umgeht – etwa durch kurze Duschzeiten und sparsamen Einsatz in der Küche – kann mehrere Nächte frei stehen, ohne dabei Komfort strikt rationieren zu müssen. Für viele Vanreisende ist genau diese Balance entscheidend: genug Autarkie, um spontan abbiegen zu können, ohne dass das Fahrzeug durch Monster-Tanks und Übergewicht an Agilität verliert.

Die zweite Batterie als Herz der Stromversorgung

Heckansicht des Citroën Jumper L1H1 Camper mit Blick auf den Innenausbau aus Holz und die Sitzplätze im Fahrerhaus.
Kompakter Kastenwagen mit cleverem Innenausbau, aufgenommen durch die geöffneten Hecktüren. (Foto: culturacamper.com)

Das wohl spannendste Detail des Fahrzeugs ist die integrierte zweite Batterie. Sie entkoppelt den Wohnbereich von der Starterbatterie des Fahrzeugs und bildet das Herzstück der Bordelektrik. Verbraucher wie Kühlschrank, Heizung, Beleuchtung und Wasserpumpe werden von dieser Aufbaubatterie gespeist, sodass der Motor auch nach mehreren Nächten im Stand sicher startet. Gerade bei häufigem Freistehen oder langen Aufenthalten ohne Landstrom ist das ein massiver Sicherheits- und Komfortgewinn.

In Kombination mit dem verbauten Solarpanel entsteht ein kleines, in sich geschlossenes Energiesystem. Tagsüber, sobald die Sonne scheint, wird die Aufbaubatterie nachgeladen. Die Solaranlage fängt dabei nicht nur den Verbrauch des Tages ab, sondern kann – je nach Wetter und Nutzung – auch Reserven für die Nacht aufbauen. Für Vanlife bedeutet das: weniger Abhängigkeit von Campingplätzen, mehr Freiheit bei der Wahl der Übernachtungsplätze und ein deutlich entspannterer Blick auf die Batteriestandsanzeige.

Standheizung: Saisonunabhängiges Reisen im Citroën Jumper

Ein weiterer Punkt, der den Jumper L1H1 für ganzjährigen Einsatz prädestiniert, ist die fest installierte Standheizung. Sie macht aus dem kompakten Kastenwagen einen ernstzunehmenden Begleiter für Herbst- und Winterreisen. Ob Wochenendtrip in die Berge oder Übernachtung an der windigen Nordseeküste: Mit einer fest eingebauten Heizung lässt sich der Innenraum schnell auf Wohlfühltemperatur bringen.

Gerade in einem niedrigen H1-Aufbau ist effiziente Wärmeverteilung wichtig. Die geringere Innenhöhe reduziert das Luftvolumen, das aufgeheizt werden muss – ein Vorteil, wenn Energiehaushalt und Batteriekapazitäten im Blick bleiben sollen. In Verbindung mit der zweiten Batterie und dem Solarpanel ist damit auch bei kühlen Temperaturen ein autarkes Stehen über mehrere Nächte realistisch, solange Verbrauch und Nachladung im Gleichgewicht bleiben.

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Historisch bewährte Basis mit modernem Ausbau

Der Citroën Jumper blickt auf eine lange Entwicklungsgeschichte zurück und teilt sich wesentliche Komponenten mit Peugeot Boxer und Fiat Ducato. Für Reisende, die auch außerhalb Deutschlands unterwegs sind, kann diese Verwandtschaft beim Thema Wartung und Ersatzteile ein Vorteil sein.

Die L1H1-Variante ordnet sich im unteren Größenbereich der Baureihe ein. Im Vergleich zu längeren, höheren Versionen punktet sie mit niedrigem Gewicht und handlichem Fahrverhalten, verlangt aber nach einem umso durchdachteren Ausbau. Dass hier trotzdem Innenküche, Dusche, Heizung, Solarpanel und eine zweite Batterie untergebracht wurden, zeigt, wie zielgerichtet der Fokus auf autarkes Reisen gelegt wurde, ohne das Basisfahrzeug zu überfrachten.

Fazit und Preis zum Citroën Jumper L1H1 mit zweiter Batterie

Für den Einsatz im Vanlife-Segment vereint der Citroën Jumper L1H1 mit zweiter Batterie mehrere Stärken: ein wendiges, stadttaugliches Format, eine komplette Wohnausstattung und ein durchdachtes Energiesystem aus Solarpanel und Aufbaubatterie. Die Kombination aus Innen- und Außendusche, 90‑Liter-Frischwasser und 45‑Liter-Grauwasser bringt echte Autarkie, ohne das Fahrzeug unnötig zu vergrößern. Die Standheizung wiederum öffnet das Tor zu Touren jenseits der klassischen Sommersaison.

Für Reisende in Deutschland ist wichtig zu wissen, dass der Citroën Jumper als Basisfahrzeug hier zwar bekannt ist, spezifische Ausbauten wie diese konfigurierte L1H1-Variante mit zweiter Batterie jedoch nicht überall im Handel stehen. Je nach Anbieter kann es daher herausfordernd sein, genau dieses Konzept direkt zu erwerben, insbesondere wenn es ursprünglich für andere Märkte entwickelt wurde. In der Praxis kommen dann häufig Import, spezialisierte Ausbauer oder individuelle Anpassungen ins Spiel.

Ein konkreter Verkaufspreis für den hier beschriebenen Citroën Jumper L1H1 mit zweiter Batterie und der genannten Ausstattung wird nicht genannt. Interessierte sollten daher mit Preisbandbreiten rechnen, die je nach Basisfahrzeug, Ausbauer und zusätzlicher Individualisierung spürbar variieren können und sich direkt bei Anbietern oder Ausbaufirmen informieren.

Bilder: Hersteller

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