Camping-Ausflug zum See. Der Suzuki Jimny ist voll beladen, das Groenberg WEEKEND liegt schon draußen. Denn das ist nicht auf dem Dach mitgefahren und wird jetzt erst aufgestellt und auf den Dachträger gehoben. Zwölf Kilo, das geht sogar alleine. Anschließend wird es mit Schnallen an den Dachträgern fixiert. Beim ersten Mal dauert das noch rund 15–20 Minuten, danach geht es schneller.

Mini-Offroader, Kleinwagen, Campervans und E-Autos – genau für diese Fahrzeuge ist es gemacht. Fahrzeuge, bei denen die dynamische Dachlast nicht für ein dauerhaft montiertes Dachzelt ausreicht. Außerdem kostet ein permanent montiertes Zelt auf dem Autodach zusätzlichen Sprit.

Zwölf Kilo wiegt das WEEKEND in der Classic-Version. Das Packmaß liegt bei rund 75 x 48 x 40 Zentimetern. Zusammengelegt sieht es aus wie eine große Reisetasche. Wer den Wagen täglich ohne Aufbau nutzen will und keine große Garage hat, bekommt hier eine Lösung, die tatsächlich funktioniert. Denn das eingepackte Zelt lässt sich auch im Keller oder auf dem Dachboden verstauen,
Leicht, kompakt und für viele Fahrzeugtypen gedacht
Das WEEKEND lässt sich alleine aufstellen und im Prinzip auch aufs Dach heben. Zu zweit geht es aber leichter. Dachzelte, die fest montiert werden müssen, bleiben dagegen oft monatelang in der Garage, wenn man sie erst einmal abmontiert hat. Das Weekend packt man in den Kofferraum und kann im Prinzip schon losziehen.

Der Aufbau funktioniert auch ohne zweiten Helfer. Die Befestigung erfolgt mit Schnallen an vorhandenen Dachträgern. Denn ein Dachträger bleibt dann doch erforderlich. Ohne Zelt auf dem Dach steigt jedoch der Luftwiderstand nicht so stark. Das Zelt wandert nur zum Schlafen am Stellplatz nach oben. Das hat dann gleich noch einen Vorteil. Will man zwischendurch schnell zum Einkaufen oder eine Tagestour unternehmen, löst man die Gurte, nimmt das Zelt herunter und fixiert es am Boden. Damit bleibt dann auch gleich noch der Standplatz belegt.

Interessant für E-Autos und Kleinwagen
Bei kompakten Fahrzeugen war die Auswahl bisher dünn. Das WEEKEND passt auf fast alles. Bei E-Autos zählt jeder zusätzliche Widerstand und jedes Kilo. Wer es erst am Stellplatz montiert, fährt unterwegs spürbar effizienter. Und unser Jimny zum Beispiel darf während der Fahrt offiziell nur 30 Kilo auf dem Dach transportieren. Da wird es dann ganz eng bei der Dachzelt-Auswahl. Außerdem lässt sich der PKW so auch leichter als Daily-Driver nutzen und wird nicht gleich zum permanenten Campingfahrzeug.
Die spannende Idee steckt im Zeltboden

Der Dropstitch-Boden ist die eigentliche technische Lösung. Aufgepumpt wie ein SUP entsteht eine stabile, leichte Plattform. Weniger Gewicht, kleineres Packmaß und eine Möglichkeit, die klassische Dachzelte nicht bieten: Der Einsatz ist nämlich problemlos auch am Boden möglich. Heißt, man muss das Zelt nicht zwingend aufs Dach heben – und spart sich so auch noch den Dachträger.

Neben dem Van aufgebaut wird es zur Schlaferweiterung. Gut für Kinder, Gäste oder weitere Mitreisende. Aus einem kleinen Kastenwagen wird so auch mal ein vollwertiges Camp. Diese Doppelnutzung ist kein nettes Extra, sondern durchdachte Konstruktion.

Zwei Varianten für unterschiedliche Ansprüche

Die Classic-Version wiegt 12 Kilo bei 220 x 130 Zentimetern Liegefläche für zwei Personen. Der Lieferumfang umfasst die aufblasbare Dropstitch-Plattform, Aluminiumgestänge, Fixiersystem mit Schnallen und Abspanngurten für Dachträger, Moskitotüren, beidseitige Belüftung, integrierte Mesh-Taschen, Leiter, Luftpumpe und Reparaturset.

Die Comfort-Version bringt 14,5 Kilo auf die Waage, bleibt aber beim gleichen Packmaß und derselben Liegefläche. Zusätzlich gibt es ein SkyView-Dach, Blackout-Beschichtung, regengeschützte Eingänge und Innentaschen.

Mehr Atmosphäre mit SkyView
Das SkyView-Dach lässt den Himmel herein. Mehr Licht, deutlich besseres Raumgefühl. Die Blackout-Beschichtung sorgt gleichzeitig für wirkliche Dunkelheit, wenn man sie braucht. Offenheit und Geborgenheit in einem Zelt – das funktioniert hier gut.

Für wen dieses Dachzelt im Alltag besonders sinnvoll ist
Das WEEKEND spielt seine Stärken genau dort aus, wo klassische Dachzelte scheitern. In kleinen Wohnungen verschwindet es zusammengepackt im Keller, auf dem Dachboden, im Schrank oder unter dem Bett. Eine große Garage, in der man das Dachzelt lagern kann, ist hier nicht notwendig
Wer Kajaks oder SUPs auf dem Dach transportiert, montiert das Zelt erst danach. Das Fahrzeugkonzept bleibt flexibel. Ebenso sinnvoll für alle, die keinen monatelangen Mehrverbrauch durch ein fest montiertes Zelt wollen. Es bleibt zu Hause, bis es wirklich gebraucht wird.
Ob als klassisches Dachzelt oder als mobile Schlaferweiterung – es passt zu leichtem, spontanem Reisen mit kleinen Fahrzeugen.
FAQ
1) Für welche Fahrzeuge ist das WEEKEND besonders geeignet – und warum ist das Gewicht so entscheidend?
Kleinwagen, kompakte Camper und E-Autos. Dort schlägt jede zusätzliche Dachlast und jeder permanente Luftwiderstand deutlich auf Verbrauch und Fahrverhalten durch. Mit 12 Kilo beim Classic bleibt die Last überschaubar und das Zelt alleine montierbar. Wer es nur bei Bedarf aufs Dach bringt, fährt den Rest der Zeit ohne Nachteile. Passt zu allen, die ihr Auto weiter normal nutzen wollen.
2) Was bringt die aufblasbare Dropstitch-Plattform im Alltag wirklich – ist das nur ein Gimmick?
Sie spart Gewicht, ermöglicht das kleine Packmaß und erlaubt den Einsatz auch am Boden. Aufgepumpt entsteht eine stabile Liegefläche, die man neben dem Van als zusätzlichen Schlafplatz nutzen kann. Für Kinder, Gäste oder Gruppen auf Tour eine echte Erweiterung. Kein Gimmick, sondern praktische Doppelnutzung.
3) Classic oder Comfort: Welche Variante passt zu wem, und worauf sollte man bei der Entscheidung achten?
Classic für maximale Leichtigkeit. 12 Kilo, volle Basisausstattung mit Leiter, Pumpe, Moskitonetzen und Belüftung. Reicht für spontane Wochenendtrips vollkommen aus. Das Comfort mit 14,5 Kilo lohnt sich bei häufigeren und längeren Touren. SkyView-Dach, Blackout und regengeschützte Eingänge steigern Komfort und Schlafqualität spürbar. Entscheidend ist, ob Gewicht oder längeres Wohngefühl Priorität hat.
Bilder: Katrin und Michael Scheler















