ModCAP Camper – die ModCAP Pickup-Kabine im Überblick

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Alu-Cab, ein südafrikanischer Spezialist für Offroad-Fahrzeuge, hat mit dem ModCAP-System eine modulare Pickup-Kabine entwickelt, die je nach Bedarf unterschiedlich konfiguriert werden kann. Neben der hier vorgestellten Camper-Variante gibt es den ModCAP Family für bis zu vier Personen, den ModCAP Compact als kompakter Zwei-Personen-Camper und den ModCAP Worker als robuste Arbeits- und Transportlösung. Die Family-Version verwandelt einen Pickup in einen vollwertigen Familien-Camper mit größerem Aufstelldach und Schlafplatz für vier, während die Worker-Variante ein flaches Hardtop ohne Dachzelt bietet, ideal für Gewerbe und Expeditionen mit viel Ausrüstung. Allen ModCAP-Varianten gemein sind die solide Aluminium-Bauweise, das durchdachte modulare Konzept und die Fokussierung auf Offroad-Tauglichkeit. Im Folgenden liegt der Schwerpunkt auf der ModCAP Camper Ready Variante – dem Zwei-Schläfer-Camper – und was sie technisch auszeichnet.

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Robuste Konstruktion und Materialien

ModCAP Camper
Der ModCAP Camper ist extrem robust dank einer sehr starken Struktur ausgelegt.

Die Konstruktion des ModCAP Campers ist gezielt auf Langlebigkeit und harte Einsätze ausgelegt. Der gesamte Aufbau besteht aus hochwertigem Aluminium, was ein optimales Verhältnis von Stabilität zu Gewicht bietet und gleichzeitig Korrosionsschutz garantiert. Dieser robuste Aluminiumaufbau verkraftet problemlos die Belastungen von Wellblechpisten und rauem Gelände, ohne das Fahrzeug übermäßig zu beschweren. Das integrierte Aufstelldach ist mit einem zweilagigen Ripstop-Gewebe (400 g/m²) bespannt – ein besonders reißfestes, UV-beständiges Material, das auch starkem Wind, heftigen Regenfällen und intensiver Sonneneinstrahlung standhält. Sämtliche Scharniere, Verschlüsse und Befestigungsteile sind für den Offroad-Einsatz dimensioniert. Der komplette Rahmen der Kabine sowie die Türen sind mit umlaufenden Dichtungen versehen, um Staub, Sand und Wasser zuverlässig fernzuhalten. Dadurch bleibt der Innenraum auch unter extremen Bedingungen geschützt. Insgesamt zeugt die Materialwahl von einer klaren Ausrichtung: Der ModCAP Camper soll jahrelangem Abenteuerbetrieb trotzen können, sei es in Wüstenhitze oder Gebirgsfrost, ohne strukturelle Schwächen zu zeigen.

Kompakte Maße und geringes Gewicht

Trotz ihrer Robustheit überzeugt die ModCAP Camper Kabine durch überraschend kompakte Abmessungen und ein vergleichsweise niedriges Gewicht. Die Einheit misst geschlossen rund 286 cm in der Länge, etwa 158 cm in der Breite und nur ca. 37 cm in der Höhe. Damit baut der Camper flach auf der Ladefläche auf und überragt die Fahrzeugkabine kaum – ein Vorteil für die Aerodynamik und die Durchfahrtshöhe. Im aufgeklappten Zustand erweitert sich die Höhe auf etwa 162 cm, was innen Stehhöhe ermöglicht. Das Gewicht liegt voll ausgestattet im Bereich von rund 220 kg (inklusive Dachzelt und Matratze). Die Basis-Kabine für eine Doppelkabine wiegt etwa 80 kg, für eine Extrakabine rund 85 kg, hinzu kommen ca. 140 kg für das Camper-Dach mit Zelt und Matratze. Dieses moderate Gesamtgewicht schont die Nutzlast des Pick-ups – ein typischer Geländewagen verkraftet diese Auflast problemlos – und hält den Schwerpunkt niedrig. In der Praxis bedeutet das: Der Wagen bleibt agil und kippstabil, selbst mit aufgebautem Camper. Die kompakten Maße verhindern außerdem ein Überstehen über die Fahrerkabine oder zur Seite hin, was speziell im dichten Wald oder urbanen Verkehr von Vorteil ist. Unterm Strich fügt sich der ModCAP Camper schlank ans Fahrzeug an, ohne die Offroad-Mobilität und das Handling spürbar einzuschränken.

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Modulares Konzept: Basis und Dach des ModCAP Camper Ready

Ein zentrales Merkmal des ModCAP-Systems ist das durchdachte modulare Konzept. Die Camper-Kabine besteht im Wesentlichen aus zwei Komponenten: der Base (dem Basismodul auf der Pickup-Ladefläche) und dem Dachmodul. Die Base bildet das Fundament und ist in verschiedenen Längen erhältlich, passend zum Fahrzeugtyp – für gängige Doppelkabine (kurze Ladefläche) oder Extrakabine (lange Ladefläche). Mittels fahrzeugspezifischer Montagekits wird die Base solide und passgenau auf der Ladefläche befestigt, ohne Bohrungen am Fahrzeug vorzunehmen. Darauf aufbauend kann das Dachmodul je nach Bedarf gewählt und gewechselt werden. So lässt sich etwa ein Aufstelldach mit Dachzelt für Campingausflüge montieren oder alternativ ein flaches Hardtop, wie es die Worker-Variante nutzt, wenn der Pickup im Alltag als Transporter dienen soll. Diese Wechselmöglichkeit unterstreicht die Vielseitigkeit: Dank des modularen Aufbaus kann der Besitzer denselben Pickup abwechselnd als komfortablen Wohncamper oder als robusten Gewerbe-Laster nutzen. Alle nötigen Elektrik-Anschlüsse und Leuchten sind in Base und Dach vorinstalliert, was den Tausch der Module erleichtert. Ein Blick in die Zukunft zeigt die Modularität noch einen Schritt weiter – Alu-Cab arbeitet an einer Drive-Off Absetzkabine, die voraussichtlich ab Anfang 2026 verfügbar sein wird. Damit ließe sich die Kabine auf Stützen abstellen und der Pickup im Handumdrehen solo weiterfahren. Schon jetzt ist der ModCAP Camper also so konzipiert, dass er sich den jeweiligen Einsatzerfordernissen anpassen kann, ohne dass man dafür ein komplett neues Fahrzeug benötigt.

Geräumige Base mit cleverem Stauraum

Die Base-Kabine des ModCAP Camper Ready nutzt die Ladefläche optimal aus und bietet durchdachte Zugänge und Stauraumlösungen. Auf beiden Seiten befinden sich große seitliche Klappen, die nach oben aufschwenken. Diese Seitenluken sind abschließbar und ermöglichen einen komfortablen Zugriff auf den Innenraum der Ladefläche. Dank des weiten Öffnungswinkels lassen sich auch sperrige Ausrüstungsgegenstände – vom Ersatzrad bis zur Alukiste – mühelos ein- und ausladen. Die Verschlüsse der Seitenklappen sind massiv ausgeführt und schützen das Equipment vor Diebstahl und ungewolltem Eindringen von außen. Am Heck der Kabine erleichtert eine große Hecktür den Zugang. Sie öffnet sich mittels eines soliden Handgriffs nach oben und gibt den Weg frei in den „Wohnraum“ bzw. zur Ladefläche. Hinter dieser hohen Hecktür lässt sich z. B. ein Reserverad bis 35 Zoll Durchmesser verstauen oder anderes großes Gepäck aufrichten. Auch sie ist, wie die Seitenklappen, mit stabilen Schlössern versehen und kann von innen und außen verriegelt werden – ein Sicherheitsplus, wenn man nachts im Fahrzeug schläft. Der gesamte Türrahmen am Heck ist mit Gummidichtungen versehen, sodass im geschlossenen Zustand weder Staubwolken noch Regenwasser ins Innere dringen. Im Innenraum der Base sind bereits Befestigungsschienen integriert (T-Nut-Profile an den Wänden und am Heck). Diese ermöglichen es, zusätzliche Ausrüstung oder Schränke sicher zu montieren und den Stauraum individuell zu organisieren. So bleibt trotz Camping-Ausstattung genügend Laderaum für Ausrüstung erhalten – ein großer Vorteil gegenüber herkömmlichen Wohnkabinen, da die Pickup-Ladefläche nicht durch fest verbaute Möbel verbaut wird. Zur Sicherheit im Straßenverkehr ist im oberen Heckbereich zudem eine zusätzliche dritte Bremsleuchte integriert. Sie sorgt dafür, dass nachfolgende Fahrzeuge die Bremsmanöver des Pick-ups auch bei hochgebauter Kabine deutlich erkennen. Insgesamt bildet die Base des ModCAP Campers ein flexibles und sicheres Fundament, das Transportaufgaben und Campingbedürfnisse gleichermaßen erfüllt.

Aufstelldach und Schlafbereich des ModCAP Camper Ready

Über der Base thront das eigentliche Herzstück der Camper Ready Variante – das Aufstelldach mit integriertem Dachzelt. Dieses Aufstelldach lässt sich in wenigen Handgriffen nach oben klappen und verwandelt die flache Kabine in einen wohnlichen Schlafraum. Durch den innenliegenden Durchstieg kann man direkt vom Fahrzeuginneren in das Dachzelt klettern, ohne nach draußen gehen zu müssen. Diese interne Verbindung erweist sich nachts oder bei schlechtem Wetter als ungemein praktisch: Man gelangt vom „Wohnbereich“ auf der Ladefläche bequem ins Bett, und morgens kann man vom Schlafplatz direkt in den Fahrzeuginnenraum steigen. Ist das Dach vollständig aufgeklappt, gewinnt der Innenraum des Campers deutlich an Höhe – stehen im hinteren Teil der Kabine ist dann für Personen von durchschnittlicher Größe möglich. Zwei Personen finden oben auf der Schlafplattform komfortabel Platz. Die Liegefläche misst etwa 260 × 140 cm, was einem großzügigen Doppelbett entspricht. Für hohen Schlafkomfort sorgt eine 7 cm dicke Schaumstoffmatratze mit abnehmbarem Bezug. Diese Matratze liegt fest im Dach und erlaubt es, Bettzeug und Kissen auch beim Zusammenklappen des Daches einfach oben zu lassen. So entfällt morgens das lästige Ein- und Ausräumen des Schlafbereichs – das Dach wird zugeklappt und das Bett ist bereits für die nächste Nacht vorbereitet. Rundum im Zelt sorgen mehrere verschließbare Öffnungen mit Moskitonetzen für Belüftung, ohne dass Insekten eindringen können. So kann man auch an warmen Sommernächten die Frischluft genießen, ohne von Mücken geplagt zu werden. Die gesamte Zeltkonstruktion ist auf schnelle Bedienung und Wetterfestigkeit getrimmt: Gasdruckdämpfer oder Scherenmechanismen (je nach Konstruktion) halten das Dach sicher offen. Beim Verstauen wird das Zeltmaterial von innen nachgeführt, und robuste Spannverschlüsse mit Sicherungsstiften halten das Dach während der Fahrt bombenfest zu. Der ModCAP Camper bietet damit einen vollwertigen Schlafplatz über der Ladefläche – erhöht, luftig und dennoch geschützt – ein Komfort, der herkömmliche Bodenzelte weit übertrifft.

Innenraum und Bordtechnik

Auch im Innenraum der Kabine beweist der ModCAP Camper Ready Liebe zum Detail und technische Finesse. Für die Beleuchtung sind LED-Lampen installiert – insgesamt drei Stück im Basis-Modul – die wahlweise in Weiß oder in Rot leuchten. Diese rot umschaltbaren LEDs sind nachts besonders nützlich: Das rote Licht schont die Augen und erhält die Nachtsichtfähigkeit, außerdem zieht es deutlich weniger Insekten an als weißes Licht. Im Dachzelt selbst befinden sich zusätzlich zwei verstellbare Leselampen, damit man es sich abends mit einem Buch gemütlich machen kann, ohne den gesamten Camper zu erhellen. Sämtliche Lampen sind bereits ab Werk vorverkabelt. Über mehrere USB-Anschlüsse – vier sind fest integriert – lassen sich Smartphones, Tablets oder Kameras direkt im Camper laden, was unterwegs für viel Komfort sorgt. Daneben stehen auch 12-Volt-Steckdosen bereit, etwa um eine Kompressor-Kühlbox, Luftkompressor oder weiteres Camping-Equipment zu betreiben. So kann man Kühlschrank, Beleuchtung und Kleinverbraucher autark nutzen, ohne externe Stromquelle. Ein weiteres praktisches Detail ist die eingebaute Belüftungsöffnung im Dachbereich der Kabine. Diese sorgt für einen permanenten Luftaustausch im Inneren, was Kondensfeuchtigkeit reduziert und das Raumklima verbessert – gerade an kalten Nächten verhindert die Luftzirkulation klamme Luft, und an heißen Tagen staut sich weniger Hitze im Aufbau. Für den Einsatz im Winter ist bereits vorgesorgt: Über einen speziell vorgesehenen seitlichen Einlass kann der Warmluftschlauch einer Standheizung ins Dachzelt geführt werden. Dadurch lässt sich der Schlafbereich beheizen, ohne improvisierte Bastellösungen – kalte Nächte in hochgelegenen Bergregionen oder im tiefen Winter werden so behaglicher. Außerdem verfügt der Schlafbereich über ein praktisches Taschensystem aus robustem Canvas-Stoff. In diesen Organizer-Taschen an den Zeltwänden lassen sich persönliche Dinge wie Taschenlampen, Brillen, Bücher oder Handy griffbereit verstauen, damit im Bett alles seinen Platz hat. Insgesamt stellt die Bordtechnik sicher, dass der Camper auch abseits der Zivilisation die nötige Energieversorgung und Komfortdetails bietet, um längere Zeit autark leben zu können.

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Umfangreiche Ausstattung: Markise, Küche und mehr beim ModCAP Camper Ready

In der „Ready to Conquer“ Ausführung kommt der ModCAP Camper bereits mit einer Fülle von nützlichem Zubehör und Ausbauteilen, die ihn unmittelbar einsatzbereit für große Touren machen. Auffällig ist die ausgedehnte 270° Markise, die fest an der linken Seite der Kabine montiert ist. Diese freitragende Markise lässt sich innerhalb von etwa einer Minute ausklappen und überspannt dann die gesamte Fahrzeugseite sowie das Heck. Dank integrierter Verstärkungen und eines Astabweisers kommt sie ohne zusätzliche Stützen aus, selbst bei Wind. Sie schafft einen überdachten Außenbereich von rund 10 m², der als Sonnenschutz oder Regenschutz dient. Optional können noch Seitenwände eingezippt werden, um ein nahezu zeltähnliches Vorzelt zu formen – ideal als Aufenthaltsraum oder zusätzlicher Schlafplatz. Das Markisentuch besteht aus strapazierfähigem, beschichtetem Gewebe, dessen silberne Innenseite die Hitze reflektiert und so die Temperaturen darunter senkt. Ein cleveres Gelenkdesign sorgt dafür, dass Regenwasser gezielt abläuft und sich keine Wasserbeulen bilden können, was Schimmelbildung vorbeugt.

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Küche möglich im ModCAP Camper Ready

Für das leibliche Wohl und die Hygiene ist ebenfalls gesorgt: Am Innenrahmen der großen Hecktür befindet sich eine ausklappbare Küchenstation (Deluxe-Version). Diese Heckküche bietet eine Ablage und Halterungen für Kochutensilien – so hat man unterwegs eine organisierte Kochstelle, ohne extra Campingkocher aufbauen zu müssen. Ergänzend ist ein herausnehmbarer Wassertank mit 50 Liter Fassungsvermögen plus Halterung Teil der Ausstattung. Dieser versorgt nicht nur die Küche mit Wasser, sondern ermöglicht auch unterwegs eine einfache Wasserversorgung für Abwasch oder Körperpflege. Passend dazu liefert Alu-Cab eine sogenannte Shower Cube mit: eine seitlich einhängbare Duschkabine bzw. Sichtschutz-Zelt. In dieser tragbaren Duschkabine kann man ungestört duschen oder sich umziehen – ein großer Komfortgewinn beim autarken Campen in der Wildnis. Des Weiteren gehört ein faltbarer Campingtisch zum Paket, der an der Kabine verstaut wird. Er lässt sich bei Bedarf aus seiner Halterung nehmen und bietet einen Ess- oder Arbeitstisch im Camp. Sogar an den Schlafkomfort wurde bei der Zusatz-Ausstattung gedacht: Ein kleiner Klapptisch im Dachzelt ermöglicht es, oben im Bett z. B. einen Laptop abzustellen oder Frühstück im Zeltinneren zu genießen.

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Viele Verstau- und Befestigungsmöglichkeiten

Rund um den ModCAP Camper wurden zudem zahlreiche MOLLE-Systeme installiert, um Ausrüstung sicher zu befestigen. Außen am Heck gibt es zwei MOLLE-Platten, an denen etwa Kanister, Schaufeln oder Reserveradhalter montiert werden können – tatsächlich ist eine stabile Reserveradhalterung für die Hecktür im Lieferumfang enthalten, falls man den Reifen nicht im Innenraum lagern möchte. Auch innen sind an den Seitenklappen und im hinteren Eckbereich MOLLE-Panele angebracht, um Zusatztaschen oder Werkzeuge übersichtlich zu fixieren. Schließlich kommen zum Schutz vor Plagegeistern alle Öffnungen mit Moskitonetzen: Für beide Seitenklappen und die Hecktür liegen passgenaue Netze bei, die bei geöffneten Klappen eingesetzt werden können. So bleibt der Innenraum luftig, aber insektenfrei. Die Summe dieser Ausstattungsdetails macht die Ready-to-Conquer-Version des ModCAP Campers praktisch sofort startklar für Expeditionen – viele Upgrades, die man sonst erst nachträglich einbauen müsste, sind hier bereits serienmäßig an Bord.

Offroad-Tauglichkeit und Stabilität

Gerade in schwer zugänglichem Gelände spielt der ModCAP Camper Ready seine Stärken voll aus. Die niedrige Bauhöhe und das moderate Gewicht sorgen dafür, dass der Pickup auch mit aufgebauter Kabine seine Geländegängigkeit behält. Enge Waldpfade, verwachsene Pisten oder steinige Gebirgspfade lassen sich ohne Balastungsverlagerung meistern – der Schwerpunkt bleibt zentral zwischen den Achsen, was das Risiko von seitlichem Kippen auf Schräglagen vermindert. Zudem vermeidet das Fehlen eines Überhangs über das Dach des Fahrerhauses, dass Äste oder Felsvorsprünge die Kabine treffen; der integrierte Astabweiser an der Markise bietet zusätzlichen Schutz vor Zweigen an der Fahrzeugseite. Die Befestigung der ModCAP-Base an der Ladefläche ist so konzipiert, dass sie auch kräftigen Erschütterungen standhält: selbst wellige Schotterstraßen oder Schlaglöcher lösen kein Klappern oder Verrutschen aus. Im Inneren bleibt alles sicher an seinem Platz, da Ausrüstung dank Zurrpunkten und Molle-Platten fest verzurrt werden kann.

Starke Struktur für Langlebigkeit

Die Aluminiumstruktur verträgt auch Torsion im Fahrzeugrahmen beim Verschränken im Gelände, ohne zu verziehen. Ein weiterer Vorteil zeigt sich auf langen Offroad-Touren durch Wüstenstaub oder Flussfurten: Die staub- und wasserdichten Abdichtungen der Kabine schützen Gepäck und Technik vor Umwelteinflüssen. Selbst bei Tiefsand, Geröll und Matsch bleibt der Zugang zu Werkzeug oder Bergematerial dank der großen Seitenluken jederzeit unkompliziert – so kann man im Falle eines festsitzenden Fahrzeugs schnell an Schaufel, Sandbleche oder Wagenheber gelangen, die im ModCAP sicher verstaut sind. Nicht zuletzt erhöht die robust ausgeführte Konstruktion die Belastbarkeit bei Extrembedingungen: Der Camper verkraftet starke Vibrationen, Temperaturschwankungen und mechanische Belastungen deutlich besser als ein herkömmlicher Wohnaufbau. All das macht den ModCAP Camper Ready prädestiniert für echte Expeditionen – von der Sahara-Durchquerung bis zur Karpaten-Offroad-Tour – bei denen Material und Fahrzeug gleichermaßen gefordert werden.

Autarkes Camping abseits der Zivilisation

Der ModCAP Camper wurde für autarke Campingabenteuer fernab jeglicher Infrastruktur entwickelt. Die Ausstattung erlaubt es, tagelang unabhängig von Campingplätzen oder Versorgungsstationen zu leben. Energie gewinnt der Camper beispielsweise über Solarstrom: Auf dem Dach sind Montagepunkte und ein Anderson-Anschluss vorgesehen, um Solarpanele mit bis zu 600 Watt Gesamtleistung zu installieren. Damit lässt sich – entsprechende Batteriekapazität im Fahrzeug vorausgesetzt – genügend Strom erzeugen, um Kühlschrank, Beleuchtung und Kleingeräte dauerhaft zu betreiben. Die fest integrierten USB- und 12V-Steckdosen erleichtern den Alltag off-grid zusätzlich, weil sie überall im Camper leicht zugänglich sind. Der mitgelieferte 50-Liter-Wassertank stellt eine ausreichende Frischwasserversorgung sicher, um mehrere Tage autark zu überbrücken. Ob zum Kochen, Trinken oder für die Outdoor-Dusche – ein solcher Vorrat deckt die Grundbedürfnisse zweier Personen für einige Zeit. In Kombination mit einem eventuell mitgeführten Wasserfiltersystem ließe sich die Autarkie noch verlängern, indem unterwegs Bach- oder Regenwasser aufbereitet wird. Auch für die Verpflegung ist gesorgt: Durch die integrierte Heckküche kann man überall Mahlzeiten zubereiten, ohne auf Restaurants oder Versorgungsdepots angewiesen zu sein.

Durchdachte Möglichkeiten

Lebensmittel und Ausrüstung finden in der geräumigen Base und in zusätzlichen Stautaschen Platz, sodass reichlich Proviant mitgeführt werden kann. Die effektive LED-Innenbeleuchtung sowie die Möglichkeit, elektronische Geräte zu laden, sorgen dafür, dass man auch in völliger Wildnis nicht auf Komfort verzichten muss – sei es Kartenmaterial auf dem Tablet studieren oder abends Fotos sichten. Autarkes Camping bedeutet auch, auf Unvorhergesehenes vorbereitet zu sein: Hier spielt der ModCAP seine Stärken aus, denn Werkzeug, Berge-Equipment und Ersatzteile können organisiert und wettergeschützt in der Kabine mitgeführt werden. Dank der robusten Bauart und der umfassenden Ausstattung gibt einem dieser Camper die Freiheit, wirklich abgelegene Stellplätze anzusteuern – sei es eine einsame Bucht am Ende einer Piste oder ein hochalpines Plateau jenseits befestigter Straßen – und dort völlig unabhängig vom Strom- und Wassernetz mehrere Tage zu verbringen.

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Wetterfest für alle Extreme

Ob flirrende Hitze, klirrende Kälte oder anhaltender Regen – die ModCAP Camper Ready Kabine ist darauf ausgelegt, widrigsten Wetterbedingungen zu trotzen. Das bereits erwähnte robuste Zeltgewebe (Ripstop-Dual-Layer, 400 g/m²) schützt verlässlich vor UV-Strahlung und intensiver Sonne, was besonders in wüstenartigen Regionen oder Hochgebirgslagen wichtig ist. Die dicke Canvas-Schicht isoliert gleichzeitig gegen Kälte: So bleibt es im Dachzelt länger warm, wenn draußen frostige Temperaturen herrschen. In Kombination mit einer angeschlossenen Standheizung lässt sich der Innenraum auch bei zweistelligen Minusgraden behaglich temperieren. Die Konstruktion des Aufstelldachs ist zudem sturmfest – heftiger Wind wird durch die aerodynamische, flache Form weitgehend entschärft, und das Zeltmaterial ist reißfest an der Alu-Struktur verankert. Bei starken Regengüssen gewährleistet der wasserabweisende Stoff, dass kein Wasser eindringt. Zusätzlich kann ein faltbarer Regenschutz über den Zelteingang gelegt werden, der verhindert, dass beim Öffnen des Dachzelts Nässe ins Innere tropft.

Regen: kein Problem

Das gesamte System ist auf Regen getestet: Von den Dichtungen an den Türen bis zur Markise, die mittels Neigung das Wasser ablaufen lässt, wurden typische Schwachstellen klassischer Wohnkabinen bewusst entschärft. In tropischen Nächten oder bei hoher Luftfeuchtigkeit hilft die eingebaute Dachlüftung, Kondenswasser nach draußen abzuleiten, sodass kein tropisches Klima im Innenraum entsteht. Umgekehrt lassen sich bei Hitze alle Öffnungen weit öffnen – dank Moskitonetzen ohne ungebetene Gäste. Die reflektierende Schicht der Markise hält einen Großteil der Wärmestrahlung ab und spannt einen großen Schattenplatz, unter dem man der Sonne entkommen kann. Sogar Schnee und Eis stellen keine unüberwindbare Hürde dar: Die Alu-Konstruktion trägt eine Schneelast bis zu einem gewissen Grad mit, und glatte Flächen erleichtern das Abkehren. Schließlich zeigt die Erfahrung, dass Aluminium-Aufbauten wie der ModCAP nicht rosten – ein unschätzbarer Vorteil in feuchten Klimazonen oder auf salzreichen Winterstraßen. Egal, ob brütende Hitze in der Wüste, monsunartiger Regen im Dschungel oder eisige Polarnacht – die Camper-Kabine erweist sich als verlässlicher Schutzraum, der das Innenleben und die Insassen vor den Elementen abschirmt.

Fahrzeugkompatibilität des ModCAP Systems

Die ModCAP Camper Ready Kabine ist mit einer Vielzahl gängiger Pick-up-Modelle kompatibel. Entwickelt wurde sie primär für die in Europa verbreiteten Mittelklasse-Pickups mit Doppelkabine (vier Türen) oder Extrakabine. Dazu zählen etwa der Toyota Hilux, Ford Ranger, Volkswagen Amarok, Nissan Navara, Isuzu D-Max, Mitsubishi L200 und vergleichbare Modelle. Für beide Karosserievarianten – kurze und lange Ladefläche – gibt es passende ModCAP-Basisgrößen. Wichtig ist bei der Bestellung die Auswahl des fahrzeugspezifischen Montagekits, das Alu-Cab für zahlreiche Marken und Baujahre anbietet. Dieses Kit besteht aus speziell angepassten Halterungen und Schienen, die an den originalen Befestigungspunkten der Ladefläche ansetzen. Dadurch kann die Kabine fest verzurrt werden, ohne dass an der Karosserie gebohrt oder geschweißt werden muss. Das Ergebnis ist eine passgenaue Integration, als wäre der Camper ab Werk Teil des Fahrzeugs.

Durchaus kompakte Größe

Die Höhe und Breite des ModCAP sind so dimensioniert, dass sie die Silhouette des Fahrzeugs nicht überragen – er schließt bündig mit der Fahrerkabine ab und bleibt innerhalb der Fahrzeugbreite. Dadurch sind auch enge Passagen oder das Fahren in der Stadt unproblematisch. Einzig bei sehr speziellen Modellen kann es Einschränkungen geben: So ist der ModCAP Camper nicht kompatibel mit dem Ford Ranger Plug-in-Hybrid (PHEV), vermutlich aufgrund der dort verbauten Komponenten auf der Ladefläche oder abweichender Abmessungen. Für solche Sonderfälle und für Liebhaber anderer Fahrzeuge bietet Alu-Cab allerdings Alternativen – beispielsweise existiert eine Variante des ModCAP speziell für den Toyota Land Cruiser Pickup sowie ein ModCAP Fullsize Modell für amerikanische Full-Size-Trucks. Im Kern richtet sich die Camper Ready Ausführung aber an die populäre Klasse der 1-Tonnen-Pickups. Wer ein kompatibles Basisfahrzeug besitzt, kann mit dem ModCAP-System dessen Einsatzspektrum drastisch erweitern: vom Alltagsauto oder Arbeitsgerät hin zum mobilen Zuhause für Fernreisen.

Transport, Montage und Handling

Die Montage des ModCAP Campers erfolgt in der Regel durch geschulte Fachbetriebe (etwa den Importeur Genesis Import in Deutschland). Bei Auslieferung wird die Kabine auf die Ladefläche aufgesetzt und mit dem entsprechenden Fitting-Kit fest verzurrt. Die Installation beinhaltet auch den Anschluss der Elektrik an die Fahrzeugelektrik bzw. eine separate Versorgerbatterie, um Lampen und Steckdosen mit Strom zu versorgen. Dank der passgenauen Fertigung dauert der Anbau nur wenige Stunden, und es sind keine permanenten Änderungen am Fahrzeug notwendig. Mit einem Montagegewicht von über 200 kg für Dach und Base zusammen ist die Kabine allerdings kein Zubehörteil, das man mal eben alleine abnimmt – zum Ab- oder Aufladen sind Hebewerkzeuge oder mehrere Helfer nötig. Dennoch ist das Handling durch die modulare Bauweise vereinfacht: Man kann das Dachzelt-Modul von der Base trennen, um die Komponenten leichter separat zu bewegen. Einige Besitzer nutzen zum Absetzen auch Deckenkransysteme oder vier Kurbelstützen an den Ecken der Kabine.

Drive-Off-Lösung in den Startlöchern

Perspektivisch wird die angekündigte Drive-Off-Lösung dieses Handling weiter erleichtern, da man dann den Camper auf Stützen parken und den Pickup herausfahren kann. Wir haben die neue Variante bereits gesehen. Bereits jetzt bietet der ModCAP Vorteile im Transport: Die flache Bauform bedeutet, dass viele Fahrzeuge mit aufgebautem Camper noch in normale Garagen oder Parkhäuser passen – was bei klassischen Wohnkabinen oft nicht der Fall ist. Zudem bleibt die Straßenlage des Pick-ups ausgeglichen. Wankbewegungen in Kurven werden durch das geringe Hochgewicht minimiert, und auch Seitenwindempfindlichkeit hält sich in Grenzen, da das Profil des Campers niedrig ist. Für längere Fahrten kann der geringe Luftwiderstand einen positiven Effekt auf den Kraftstoffverbrauch im Vergleich zu hoch aufragenden Alkoven-Wohnkabinen haben. Sollte man den Camper einmal für eine bestimmte Tour nicht benötigen, kann er mit etwas Aufwand demontiert und eingelagert werden, während der Pickup wieder mit offener Pritsche genutzt wird. Umgekehrt lässt sich der Aufbau bei Bedarf auch nachträglich auf ein anderes kompatibles Fahrzeug umbauen, was den Wiederverkaufswert steigert. Insgesamt erweist sich der ModCAP Camper im Umgang als erfreulich anwenderfreundlich: Hat man sich an den Ablauf des Auf- und Abstelldachs und die Organisation im kompakten Innenraum gewöhnt, geht die Handhabung im Reisealltag leicht von der Hand. Vom schnellen Zwischenstopp bis zum mehrwöchigen Basislager bietet das System eine hohe Flexibilität, ohne den Fahrer vor große technische Herausforderungen zu stellen.

Bereit für das nächste Abenteuer

Mit der ModCAP Camper Ready Variante gelingt Alu-Cab eine spannende Symbiose aus Pickup und Camper, die speziell Abenteurer und Offroad-Enthusiasten anspricht. Dieses modulare Konzept verwandelt ein Allrad-Fahrzeug in ein vielseitiges Expeditionsmobil, das Komfort und Funktionalität auf engstem Raum vereint. Ohne in marktschreierische Werbesprache zu verfallen, lässt sich festhalten: Hier wurde an beinahe alles gedacht, was fernab der Zivilisation wichtig ist. Von der soliden Aluminium-Basis über das komfortable Schlafdach bis hin zur umfangreichen Serienausstattung mit Markise, Küche und Solaranschluss – der Camper ist reisefertig ausgestattet, ohne dass der Nutzer unzählige Eigenumbauten vornehmen muss. Dabei bleibt das ursprüngliche Wesen des Pick-ups erhalten: Geländegängigkeit, Robustheit und praktische Ladefläche. Genau diese Kombination dürfte für viele Vanlife-Fans und Overlander den Reiz ausmachen. Man ist nicht auf asphaltierte Straßen oder Campingplätze angewiesen, sondern kann dorthin fahren, wo normale Wohnmobile passen müssen – sei es ein entlegener Strand am Ende eines Offroad-Trails oder ein hoch gelegener Aussichtsplatz in den Bergen. Vor Ort bietet der ModCAP Camper Schutz, Wärme und Bequemlichkeit, während draußen vielleicht Sturm, Hitze oder Kälte toben. Das Fazit: Dieses innovative Kabinen-System erweitert die Möglichkeiten des reisefreudigen Pickup-Fahrers enorm. Ohne übertrieben zu loben, kann man doch sagen, dass der ModCAP Camper eine neue Kategorie im Bereich leichter Offroad-Wohnkabinen markiert. Er ist spannend für alle, die das Abenteuer suchen, aber auf einen gewissen Komfort nicht verzichten wollen. Mit ihm steht dem nächsten großen Trip – ob durch die Wüste, den Dschungel oder das Hochland – tatsächlich kaum noch etwas im Wege. Und wenn sich die Anforderungen ändern, kann die Base mit verschiedenen Dächern problemlos und auch kostengünstig angepasst werden. Diese Pickup-Kabine wird durch Genesis Import nach Deutschland geholt.

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