Im boomenden Markt der Kastenwagenausbauten sticht der Rhön Camp DER ULTIMATE vor allem durch eine klare Haltung hervor: nicht mehr, sondern sinnvoll. Auf Basis des VW T6.1 setzt der Camper auf ein kompaktes, alltagstaugliches Format, kombiniert mit einer Serienausstattung, die viele klassische Schwachstellen im Vanlife-Alltag adressiert. Der Anspruch dahinter ist deutlich: losfahren, ankommen – und bleiben können, ohne sofort wieder nach Infrastruktur oder Steckdosen suchen zu müssen.
VW T6.1 als Grundlage für flexibles Vanlife

DER ULTIMATE baut auf dem bekannten VW T6.1 auf, einer Basis, die im Camperbereich längst etabliert ist. In dieser Fahrzeugkategorie geht es weniger um rollende Ferienwohnungen, sondern um mobile Basislager: klein genug für Innenstadtparkplätze und enge Bergstraßen, groß genug, um mehrere Tage autark unterwegs zu sein. Gerade für Vanlife-Einsteiger, die den Camper im Alltag als normales Fahrzeug nutzen und am Wochenende spontan losziehen wollen, spielt diese Kombination eine entscheidende Rolle.
Der Ausbau des Ultimate orientiert sich klar an dieser Doppelnutzung. Die leichte Sitzbank im Fahrzeug sorgt nicht nur für mehr Zuladungsreserve, sondern erleichtert auch die Handhabung im Alltag – etwa wenn der Camper unter der Woche als Transporter oder Familienfahrzeug dient. Gleichzeitig profitieren Langzeitreisende davon, weil jedes eingesparte Kilogramm die praktische Reichweite und das Fahrgefühl verbessert. Die Mischung aus kompaktem Außenmaß und durchdachter Innennutzung ist das, was viele an einem T6.1-Ausbau suchen.
Skyline Aufstelldach als Schlüssel für Raumgefühl

Das prägende Merkmal des Ultimate ist das Skyline Aufstelldach. In dieser Fahrzeugklasse entscheidet das Dach darüber, ob sich ein Van nach enger Kiste oder nach kleinem Raumwunder anfühlt. Aufstellbare Dächer schaffen genau die Flexibilität, die Vanlife so attraktiv macht: flache Silhouette im Fahrbetrieb, deutlich mehr Stehhöhe und Schlafraum im Stand. Wer häufiger auf Stellplätzen mit Höhenbegrenzung steht oder Tiefgaragen nutzen möchte, profitiert unmittelbar von der geringen Fahrzeughöhe mit geschlossenem Dach.
Gleichzeitig öffnet das Skyline Aufstelldach den Innenraum optisch. Die Kombination aus Wohn- und Schlafraum wirkt weniger gedrungen, der Alltag an Regentagen wird deutlich angenehmer. Statt sich bückend umzuziehen oder zu kochen, entsteht ein vollwertiger Lebensraum, in dem sich auch mehrere Stunden Schlechtwetter aushalten lassen. Für längere Reisen, auf denen der Van nicht nur Schlafplatz, sondern temporäre Wohnung ist, macht dieser Unterschied den Camper tauglich.
Autark stehen mit Solarpower und Wasservorrat

Wer wirklich vanlife-tauglich unterwegs sein möchte, muss sich von der Steckdose lösen können. Der Ultimate setzt dafür auf 150 WP Solarpower auf dem Dach. In der Praxis bedeutet das: Bei vernünftiger Ausrichtung und durchschnittlicher Sonneneinstrahlung lassen sich die wichtigsten Verbraucher – Licht, Kühlbox, Ladegeräte – über weite Strecken des Jahres über die Sonne versorgen. Für alle, die gerne frei stehen oder naturnahe Stellplätze ohne Strom bevorzugen, ist das ein spürbarer Komfortgewinn.
Passend dazu bringt der Camper einen 65 Liter fassenden Frischwassertank mit. In dieser Fahrzeuggröße ist das ein Wert, der bewusst gewählt wirkt: genug Reserve, um mehrere Tage unabhängig zu bleiben, ohne dass der Tank das Gewicht übermäßig nach oben treibt. In Kombination mit dem 28 Liter großen Abwassertank entsteht ein realistisches System für Kurztrips und Touren von einigen Tagen Länge – besonders, wenn man unterwegs bewusst mit Wasser umgeht. Für Reisende, die gerne spontan am See oder am Waldrand stehen, reduziert das den Druck, täglich nach Versorgungsstationen Ausschau zu halten.
Heizen, duschen, kochen: Alltagstauglichkeit unterwegs

Ein Camper, der für mehr als nur die warme Jahreszeit taugen soll, braucht eine verlässliche Heizung. Der Ultimate setzt hier auf eine Webasto Standheizung. Gerade in der Übergangszeit oder auf Touren in höhere Lagen entscheidet eine solche Lösung darüber, ob der Van gleichzeitig Rückzugsort und Wohlfühlraum bleibt. Kühle Abende am Meer, frische Morgen in den Bergen oder nasse Herbsttage lassen sich so entspannter überbrücken. Für viele Reisende ist das der eigentliche Unterschied zwischen „Wochenend-Camper“ und „Reisefahrzeug“.
Ein weiteres Detail, das sich im Alltag schnell bezahlt macht, ist die Außendusche. Sie mag auf dem Papier unspektakulär wirken, entfaltet aber ihre Stärken genau in den Situationen, die Vanlife so prägen: Sandfüße nach dem Strand, Schlamm nach der Wanderung, Hunde, die sich gerade noch im Bach ausgetobt haben. Statt den Innenraum zu verschmutzen, verlagert man das Thema Körperpflege einfach vor die Schiebetür. In Kombination mit dem Frischwassertank ergibt sich so eine praxisnahe Lösung, die besonders auf längeren Touren viel Reinigungsarbeit im Innenraum erspart.
Küche, Kühlbox und Stauraum für unterwegs

Die Küche im Ultimate folgt einem klassischen, aber bewährten Layout. Ein 2-flammiges Kochfeld zusammen mit einer Spüle bildet die Basis für alles, was im Campingalltag gebraucht wird – vom schnellen Kaffee am Morgen bis zum einfachen Abendessen auf einem abgelegenen Stellplatz. Ergänzt wird das Ganze durch eine 40 Liter Dometic Kühlbox, die in dieser Klasse ein praxisgerechtes Volumen bietet. Für ein bis zwei Personen reicht das gut aus, um frische Lebensmittel für mehrere Tage zu lagern, ohne permanent einkaufen gehen zu müssen.
Ein integrierter Klapptisch und die im Fahrzeug untergebrachten Klappstühle sorgen dafür, dass aus dem Stellplatz schnell ein provisorisches Wohnzimmer wird. Anstatt sperrige Campingmöbel extra zu verstauen, sind Tisch und Stühle direkt verfügbar und verschwinden nach Gebrauch wieder im Ausbau. Für den Alltag bedeutet das: weniger Packstress, weniger sich lösende Gurte oder klapperndes Zubehör. Wer oft den Standort wechselt, wird diese Einfachheit schnell zu schätzen wissen, weil sie die spontane Nutzung des Fahrzeugs erleichtert.
Bedienkomfort: Touchpanel, Licht, Sound und Laden

Der technische Unterbau eines Campers entscheidet längst nicht mehr nur über die Zuverlässigkeit, sondern auch über den Bedienkomfort. Der Ultimate setzt hier auf ein intuitives Touchpanel, über das sich zentrale Funktionen steuern lassen. Statt verstreuter Schalter und unübersichtlicher Anzeigen gibt es eine klare Bedienlogik, die besonders Vanlife-Neulingen den Einstieg erleichtert. Wer öfter zwischen Fahren und Wohnen wechselt, profitiert von einer Steuerung, die wenig Erklärungsbedarf hat.
Ergänzt wird das Ganze durch ein LED Lichtdesign, das nicht nur energiesparend arbeitet, sondern auch Einfluss auf die Atmosphäre im Van nimmt. In kompakten Räumen entscheidet die Qualität des Lichts stark darüber, ob sich der Innenraum eher nach Höhle oder nach kleinem, wohnlichem Studio anfühlt. Das Caratec Soundsystem adressiert eine andere Dimension des Unterwegsseins: Lange Etappen auf der Autobahn, Abende im Regen oder ruhige Stunden am See lassen sich mit guter Audioqualität angenehmer erleben. Wireless Charging passt schließlich in die Realität moderner Reisender, die mit Smartphones und anderen Geräten unterwegs sind und möglichst wenig Kabelsalat im Wohnraum haben möchten.
Fazit zum Rhön Camp DER ULTIMATE und Preisübersicht
Der Rhön Camp DER ULTIMATE positioniert sich klar als kompakter Camper für alle, die Vanlife nicht als spektakuläre Show, sondern als praktikablen Reisealltag verstehen. Auf Basis des VW T6.1 kombiniert er ein Skyline Aufstelldach, solide Autarkiekomponenten wie 150 WP Solarpower und einen 65 Liter Frischwassertank mit alltagstauglichen Details wie der leichten Sitzbank, integrierten Klappstühlen und einem durchdachten Licht- und Bedienkonzept. Die Mischung aus Webasto Standheizung, Außendusche, 2-flammigem Kochfeld, Spüle und 40 Liter Dometic Kühlbox zeigt, dass hier weniger auf Effekthascherei als auf konkrete Alltagssituationen unterwegs geachtet wurde.
Bilder: Hersteller












