Die Do’s and Don’ts beim Campen mit Tieren – campen ohne Ärger

Die Do's and Don'ts beim Campen mit Tieren - campen ohne Ärger
Die Do's and Don'ts beim Campen mit Tieren - campen ohne Ärger
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Wer ein Haustier besetzt weiß es: sie gehören zur Familie und in den Urlaub müssen sie deswegen mit. Wer seinen Urlaub im Wohnmobil oder Campervan verbringt muss dann aber doch einiges beachten, um auf dem Campingplatz nicht negativ aufzufallen. Leider sind viele Platzbesitzer nicht ganz so unkompliziert, wie man sich das wünschen würde. Manchmal leider auch, weil sie schlechte Erfahrungen gemacht haben. Deswegen benennen wir die Do’s and Don’ts beim Campen mit Tieren – campen ohne Ärger kann dann super gelingen.

1. Campingplatz muss Tiere erlauben

Viele Plätze haben klare Regelungen, ob sie Haustiere wie Hunde überhaupt erlauben. Daher muss es als Grund-Hinweis gelten immer genau zu recherchieren, ob der anvisierte Ziel-Campingplatz Hunde und Tiere generell erlaubt. Würde das nicht der Fall sein, wäre Ärger definitiv vorprogrammiert. Lido Union in Italien beispielsweise erlaubt Hunde – aber nur im klar begrenzten Dog Camp. Andere Plätze sind hier kulanter, manche aber auch absolut strikt. Daher vor der Buchung unbedingt genau prüfen, ob das eigene Haustier erlaubt ist.

2. Do – Sicheren Ort für das eigene Haustier schaffen

Vor Ort muss geprüft werden, ob genügend Platz und Raum für Auslauf zur Verfügung steht. Gerade hier können mitgebrachte Begrenzungszäune dafür sorgen, dass der eigene Stellplatz zu einem sicheren Ort für das Tier wird. Man begrenzt damit den eigenen Platz und das Tier kann im Zweifel auch ohne Leine unterwegs sein. Das hilft nicht immer, bei Katzen beispielsweise, aber gerade für Hunde kann ein eigenständiger Auslaufbereich die Stimmung deutlich heben.

3. Do – Leine immer dabei haben oder immer anleinen

Viele Plätze geben klar vor, ob z.B. Hunde immer angeleint werden müssen. In diesem Sinne sollte man sich an diese Vorgaben ganz strikt halten, denn oft sind Verstöße auch mit Strafen belegt. Im Zweifel fliegt man vom Platz. Aber auch andere Tiere reagieren auf das eigene Haustier-Familienmitglied. Wenn man eine Leine nutzt, kann man hier einerseits schnell weggehen, andererseits ist man im Zweifel gerade nicht der Aggressor. Das haben wir sehr häufig auf Plätzen erlebt.

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Im Camper selbst und davor sollte man sichere Räume schaffen.

4. Do – Genug Beschäftigung mitnehmen – Die Do’s and Don’ts beim Campen mit Tieren – campen ohne Ärger

Wenn wir als Menschen verreisen nehmen wir einiges mit, was allein unserer Beschäftigung dient. Bücher, Musik, Fahrrad. Alles ist dabei, damit uns nicht langweilig wird. Das gleiche sollte auch für das eigene Haustier gelten. So sollte beispielsweise das Lieblingsspielzeug den Weg in das eigene Wohnmobil finden. Und vielleicht auch etwas neues, denn der Urlaub soll ja auch für das tierische Familienmitglied ein Highlight werden. Aber auch andere Gegenstände wie jene zur Wasserversorgung sollten mitgenommen werden.

5. Do – Gewohntes Futter dabei haben

Wer in Italien darauf setzt genau jenes Futter zu bekommen, welches das eigene Haustier aus der Heimat gewohnt ist, könnte enttäuscht werden. Oder man ist noch weiter entfernt, in Marokko oder ähnlichen Destinationen. Dann fällt es schwer das gewohnte Futter zu finden. Deswegen ist es wichtig, eine ausreichende Menge mitzunehmen oder Alternativen im Voraus zu recherchieren. Hier liegt ein ganz wichtiger Punkt unserer Do’s and Don’ts beim Campen mit Tieren – campen ohne Ärger ist nur dann möglich, wenn das Tier auch sinnvoll ernährt wird. Lieber einen größeren Vorrat mitnehmen, als vor Ort in Probleme zu geraten.

6. Dont – Bloß kein Häufchen liegen lassen

Eigentlich versteht es sich von selbst, dass man die Häufchen des eigenen Haustiers sofort entfernt und sicher entsorgt. Doch wir nehmen dieses “Dont” in unsere Liste auf, da wir eben hier schon oft erlebt haben, dass der Grundsatz nicht befolgt wird. Einfach immer sofort, wie es eigentlich auch in der Heimat die Regel sein sollte, entfernen und gut.

7. Dont – Haustier sollte die Umwelt nicht stören

Gerade wenn es freilebende Tiere wie Enten oder andere Vögel auf dem Campingplatz gibt: gerade sie sind kein Spielzeug für das eigene Haustier. Hier muss man ganz klare Regeln einhalten und Jagdspiele oder ähnliches definitiv unterbinden.

Außerhalb sollte z.B. ein Hund immer angeleint geführt werden.

8. Dont – Tier unbeaufsichtigt lassen

Egal ob man mal zum Pool will oder einkaufen geht: das eigene Haustier sollte nie oder nur ganz kurz unbeaufsichtigt bleiben. Ganz schnell kann am ungewohnten Ort etwas passieren, wovor es Angst haben könnte und die Reaktionen könnten schwierig werden. Dann wird gebellt oder geschnappt. Sicher ist sicher, weswegen man an solchen ungewohnten Orten besondere Aufmerksamkeit walten lassen sollte.

Wer die Do’s and Don’ts beim Campen mit Tieren befolgt, kann campen ohne Ärger.

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