Suzuki Jimny als extremer Offroad-Minicamper

Suzuki Jimny als extremer Offroad-Minicamper

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Der kleine, von der Fangemeinde liebevoll „Würfel“ genannte Japaner eignet sich auch, um daraus ein kompaktes Reisefahrzeug zu machen. Der Geländewagenprofi Allrad Schmitt aus Würzburg hat sich den Suzuki Jimny vorgeknöpft und eine Basis für einen richtig extremen Offroad-Minicamper geschaffen. Wir haben eine Runde mit dem 4×4-Zwerg gedreht.

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Suzuki Jimny – klein, aber im Gelände ganz groß

Zum Reisefahrzeug umgebaute Jimnys haben wir schon einige vorgestellt. Und die meisten von ihnen waren auch in Punkto Geländegängigkeit optimiert. Kein Wunder, denn der kleine Würfel gehört nicht nur zu den Geländewagen, die für Umbauten prädestiniert sind, es gibt auch jede Menge Firmen, die so ziemlich alles anbieten, was man dafür benötigt. Und irgendwann denkt man unweigerlich, dass man schon alles gesehen hat.

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Und dann steht man in Bad Kissingen auf der Messe und stellt fest, dass man damit ziemlich falsch lag. Denn das, was die Jeep- und Suzuki-Experten von Allrad Schmitt da am Stand stehen hatten, war definitiv noch eine Schippe obendrauf. Dieser Jimny-Umbau machte uns auf den ersten Blick klar, dass wir eben doch noch nicht alles gesehen haben. Klar war in dem Moment ebenfalls, dass wir den kleinen Japaner unbedingt vor die Linse nehmen müssen.

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Gesagt, getan: Ein paar Tage nach der Messe trinken wir morgens in Kist bei Würzburg mit Eileen Conrad, Tochter und Assistenz von Inhaber Herbert Conrad, noch schnell einen Kaffee am Empfangstresen und dann geht es ab ins Gelände. Den umgebauten Jimny ablichten und vor allem eine Runde damit drehen.

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Suzuki Jimny als extremer Offroad-Minicamper

Doch was macht denn diesen Umbau so besonders? Zuerst wohl, dass es sich nicht um einen markenreinen Umbau handelt, die Teile also nicht nur von einer Firma stammen. Denn hier waren gleich mehrere Zubehör-Lieferanten beteiligt. AFN, Horntools, Gobi X, TJM, Dotz, Rival, LTPRZ, Nakatanenga, Superwinch, Wild Land Drivers – die Liste liest sich fast wie das Who is Who der 4×4-Umbau-Szene. Und diese Mischung macht es wohl. Denn der Allrad-Schmitt-Umbau wirkt nicht „zusammengewürfelt“ – man verzeihe dieses plumpe Wortspiel –, sondern wie aus einem Guss. So muss ein ordentlich umgebauter Jimny aussehen.

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Fangen wir also einfach mal unten an. Das Fahrwerk stammt von den Wild Land Drivers, denn damit kann ein höheres Gesamtgewicht in die Papiere eingetragen werden. Gut, denn die Zuladung fällt beim Jimny nicht grade üppig aus. Die Dakar-Zero-Felgen kommen von Dotz, die Reifen von Hankook. Der Unterfahrschutz für Getriebe und Verteilergetriebe ist von Rival, die Rockslider von Horntools.

Der vordere Unterfahrschutz stammt jedoch von AFN. Die Amerikaner zeichnen auch für die Windenstoßstange verantwortlich. Und die steht dem Jimny so richtig gut, denn sie erinnert zwar ein wenig an das Original, ist aber wesentlich stabiler und sieht eben den berühmten Tick cooler aus. Der Bumper am Heck kommt dagegen von Gobi X und wird von Genesis vertrieben. Auch er besteht aus Stahl und verfügt gleich über zwei Schwenkarme, an denen Ersatzrad und Ersatzkanister befestigt werden können.

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Den Schnorchel liefert TJM, den Dachträger wieder die Wild Land Drivers. Und auch mit ihm ist wieder eine Erhöhung der Last möglich. Nämlich der Dachlast. Auch die gibt Suzuki ja eher mager an. Wer noch mehr transportieren will, der kann das bei diesem Umbau auf der Haube tun. Der Haubenträger ist ebenfalls eine Entwicklung der Wild Land Drivers aus Höhenkirchen. Von dort stammen dann auch gleich noch der Heckausbau mit Staufach und Trenngitter sowie die Mittelarmlehne.

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Die Sitzbezüge, passend zur Außenfarbe, kommen von Nakatanenga. Die Zubehör-Spezialisten aus Neumarkt in der Oberpfalz haben außerdem ein Lüftungsgitter für den Jimny entworfen, das in die vorderen Fenster eingesetzt werden kann und Luft rein lässt, Langfinger aber draußen hält. Fast schon klar, daß das ebenfalls bei diesem Umbau dabei ist.

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So wird der Suzuki Jimny zum Offroad-Minicamper

Ja, es fehlen noch ein paar Dinge, damit der Allrad-Schmitt-Jimny zum Minicamper wird. Aber die sind schnell montiert und untergbracht. Auf dem Dachträger lässt sich jetzt nämlich auch ein Dachzelt unterbrigen, das etwas schwerer sein darf – und das sind ja die meisten. Mit dem Wild-Land-Drivers-Dachträger darf es sogar bis zu 100 Kilo wiegen. Und das ist beachtlich.

Hinten, auf der Platte im Heck, lassen sich dann Kühlbox, Küchenbox und Gepäck verstauen. Was man nicht so oft benötigt, wie zum Beispiel Werkzeug, findet unter der Platte Platz. Die eine oder ander Tasche kann man am Hundegitter befestigern. Dinge, die nicht so hoch sind und auch schmutzig werden dürfen, finden unter dem Netz auf der Haube Platz.

Mit all den weiter oben genannten Zutaten ist der Allrad-Schmitt-Jimny so richtig gut gelungen und beweist: Wir haben eben doch noch nicht alles gesehen. Und mit Dachzelt und weiterem Camping-Zubehör wird er dann zum richtig extremen Offroad-Minicamper.

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