Campwerk gehört zu den festen Größen der Camping- vor allem aber der Dachzelt-Branche. Außerdem gehören natürlich die Zeltanhänger zum festen Programm der Marke, denn damit startete das Unternehmen vor rund 16 Jahren. Wir haben den Showroom in der Firmenzentrale in Velbert einen Besuch abgestattet.
Campwerk – ganz schön groß hier

Als wir mit unserem Auto am Morgen kurz vor 10 Uhr vor die Firmenzentrale in Velbert rollen, sind wir erst einmal beeindruckt. So groß haben wir uns das Gebäude nicht vorgestellt. Aber eigentlich war es ja klar, dass wir hier keine Hinterhof-Firma besuchen. Denn weiß man, wie groß der Campwerk-Messestand auf dem Caravan Salon in Düsseldorf ist und was dort alles ausgestellt wird, lassen sich durchaus Rückschlüsse zur Firmengröße ziehen. Und ja, wir wussten es zwar, waren aber dennoch beeindruckt.
Der große Ausstellungsraum befindet sich im Souterrain des Gebäudes. Denn das ist an den Hang gebaut. Daher nimmt er zwar nicht die gesamte Fläche der beiden oberen Geschosse ein, verfügt aber dennoch über eine stattliche Größe. Und die braucht es auch, um Campingzubehör, die verschiedenen Zeltanhänger sowie die zahlreichen Dachzelte zu zeigen.

Gleich hinter dem Eingang befindet sich der Empfangstresen. Spannender ist jedoch die Fotowand gleich rechts am Eingang. Denn hier finden sich – ordentlich gerahmt – zahlreiche Bilder von Campwerk-Kunden. Die Fotos mit den Anhängern, Dachzelten und Menschen darauf erzählen von glücklichen Urlauben oder kleinen Auszeiten in der Natur. Hier könnte man eine ganze Weile schauen und sich in Urlaubsstimmung versetzen lassen.

Wer jedoch noch kein Dachzelt oder noch keinen Zeltanhänger besitzt, den zieht es weiter nach links in den Ausstellungsraum hinein. Schon der Blick auf die Dachzelt-Phalanx, die hinter den Schaufenstern aufgebaut ist, beeindruckt.

Und es gilt: Nicht nur schauen – anfassen und probeliegen sind nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich erwünscht. Schließlich geht es um ein „Urlaubs-Schlafgemach“ das zu den eigenen Ansprüchen passen soll. Und das findet man eben nicht nur mit den Augen heraus, sondern mit dem ganzen Körper.

Wenn das Offroad-Abenteuer ruft

Zwei echte Eyecatcher im Showroom sind der alte Land Rover, der mit Dachzelt und Markise ausgestattet ist, und natürlich der geländegängige Zeltanhänger, der stilgerecht auf einer Felsformation präsentiert wird. OK, die Steine sind natürlich nicht echt und bestehen aus Kunststoff, ziemlich cool sieht es trotzdem aus. Und umso echter ist der Campwerk-Offroad-Zeltanhänger. Denn er verfügt über ein robustes und höher gelegtes ALKO-Fahrwerk, einen widerstandsfähigen Aufbau aus leichtem Aluminium und Edelstahlkomponenten sowie MT-Reifen fürs grobe Gelände.

Bei einem Leergewicht von rund 500 Kilo verfügt er über ein zulässiges Gesamtgewicht von bis zu 1.5 Tonnen und bis zu 1.475 Litern Laderaum, was dann vier Badewannen entspricht. Hier kann man also so einiges mit auf die große Tour abseits befestigter Straßen mitnehmen. 350 Millimeter Bodenfreiheit, 57 Zentimeter Wattiefe und ein Böschungswinkel von 27 Grad sorgen dafür, dass das Gelände auch etwas heftiger sein darf. Und geht es grade nicht auf große Tour, lässt sich der Anhänger auch als reiner als Nutzanhänger einsetzen.
Campingzubehör – was sonst noch in den Urlaub mit muss

Klar, Camping ist nicht nur das Übernachten im Freien. Es ist Leben im Freien und in der Natur. Daher gehören zum Campen eine ganze Reihe mehr Dinge als nur Schlafsack, Dachzelt oder Zeltanhänger. Und auch das findet man hier. Von eigenen Campwerk-Produkten bis hin zu unverzichtbaren Artikeln anderer namhafter Hersteller, wie zum Beispiel Omnia, Petromax, Dometic, Thetford oder Leatherman.

„Das läuft eigentlich nur nebenbei“, erzählt Michael Krämer, Gründer und Inhaber von Campwerk, als er uns durch die Ausstellung führt. „Aber es gehört unbedingt dazu“, führt er weiter aus, „denn wir wollen den Kunden alles aus einer Hand bieten.“ Prima, denn dann kann man die wichtigsten Dinge gleich mit einpacken und direkt nach der Abholung des Dachzelts in den Urlaub starten.
Dachzelt-Abholung bei Campwerk – so funktioniert´s

Apropos Dachzelt- oder Zeltanhänger-Abholung: Wie funktioniert das bei Campwerk eigentlich? Auch das sucht wohl seinesgleichen. Während Campwerk-Mitarbeiter das Zelt aufs Dach des Fahrzeugs montieren, erhalten die Kunden eine komplette Einweisung. Dafür sind in einem Extra-Raum neben der Ausstellung alle Dachzelte sowie die Zeltanhänger untergebracht. Hier wird dann erklärt wie das Zelt aufgeklappt und aufgestellt wird und auf was dabei zu achten ist. Fragen werden beantwortet und natürlich darf, nein soll man das Ganze auch selbst probieren.

Und das ist richtig gut. Denn so dürfte es später auf dem Campground, wenn man das Zelt zum ersten Mal benutzt, keine Probleme beim Aufstellen mehr geben. Man hat alle Handgriffe – quasi im Trockenen – schon einmal geübt. Das minimiert nicht nur Stress, sondern sicher auch so manche eher in barscherem Ton geführten „Diskussionen“ – und sorgt für einen friedlichen Urlaubsstart. Perfekt also!
Unser Fazit zum Besuch im Campwerk-Showroom in Velbert
Wer ein Dachzelt, einen Zeltanhänger oder einfach nur Campingzubehör sucht, sollte hier unbedingt vorbeischauen, bevor er eine Kaufentscheidung fällt.

Die Öffnungszeiten sind Dienstag bis Samstag von 10-18 Uhr, die Adresse lautet Stahlstraße 25 in 42551 Velbert. Wem Velbert zu weit ist, der kann natürlich auch die Showrooms in Schwarzenbek bei Hamburg, Halle bei Leipzig, Rommelsried bei Augsburg, Dörzbach bei Stuttgart oder Tynaarlo in den Niederlanden besuchen. Die Adressen und Öffnungszeiten sind hier auf der Campwerk-Webseite zu finden.

Abgesehen davon kann man sich auf den verschiedenen Camping- und Outdoormessen über die Campwerk-Produkte informieren. Und wer sich noch unsicher ist, ob ein Dachzelt zur eigenen Urlaubsplanung passt, der mietet bei Campwerk einfach eins – und erhält 50 Prozent seiner Miete zurück, wenn er sich anschließend zum Kauf entscheidet.

Abschließend lässt sich sagen: Wir waren nicht nur von der Größe des Gebäudes beeindruckt, sondern auch von der Ausstellung und den Angeboten selbst. Während wir vor Ort waren, konnten wir auch Zeuge der mehr als ausführlichen Beratung werden und haben festgestellt, dass man sich hier viel Zeit für die Kunden nimmt. Und das ist auch wichtig und gut so. Denn schließlich soll der Urlaub ja zu den schönsten Zeiten im Jahr gehören und einem nicht durch das falsche Dachzelt ode den falschen Zeltanhänger vermiest werden.

Fotos: Katrin & Michael Scheler














