Staubige Sandpisten, sengende Hitze, Gewitterstürme und jede Menge Wildlife. Safaris für Selbstfahrer stehen als unvergessliches Erlebnis hoch im Kurs. Das Dachzelt-Abenteuer in Namibia, die „Expedition Namibia“ mit Overland-4×4-Spezialist Yakima, war also genau das Richtige für Abenteurer und Outdoorer. Mit Dachzelt und Geländewagen in der Sambesi-Region, dem größten grenzüberschreitenden Naturschutzgebiet der Erde – ein echtes Erlebnis.
Namibia – Land der Abenteurer

Endlose, rötlich schimmernde Dünen aus feinem Sand, wilde Wellen an den Stränden der Skeleton Coast – dafür ist Nambia bekannt. Doch das Land bietet Abenteurern noch viel mehr. Am östlichsten Zipfel Namibias, an den Grenzen zu Botswana und Zimbabwe durchziehen die Flüsse Sambesi, Chobe und Kwando die Savanne – ein Paradies für Wildtiere. Das ideale Terrain für eine Entdecker-Safari mit Allrad-Geländewagen und Dachzelt. Auge in Auge mit mächtigen Elefantenbullen, auf Tuchfühlung mit Zebras und Antilopen. Neben dieser unvergesslichen Wildlife-Pirsch konnten sich die vier Gewinner des Gewinnspiels „Expedition Namibia“ und die Yakima Markenbotschafterinnen Karen und Leni Eller davon überzeugen: Das Yakima Sky Peak HD Dachzelt ist der perfekte Begleiter für abenteuerliche Offroad-Trips. Blitzschnell aufgebaut, bietet es fast den gleichen Komfort wie eine Safari-Lodge. Unterstützt wurde die „Expedition Namibia“ von Yakima, Falken Tyres, dem Namibia Tourism Board sowie den Reiseveranstaltern journaway und Gondwana Collection.
Auf zum Sambesi-Fluss

Der Staub hängt golden in der Luft. Eine Kolonne von sechs Toyota Hilux Fahrzeugen schlängelt sich auf einer Sandpiste zwischen hüfthohem Gras und einzelnen Baumgruppen durch die Savanne. Sporadisch tauchen rechts und links einfache Hütten auf, mal mit Wellblech gedeckt, mal mit Stroh. Die Sonne wandert gen Horizont, als die Fahrzeuge an den Ufern des Sambesi Halt machen. Ab hier geht es mit dem Boot weiter. Ziel: die Zambezi Mubala Lodge ein paar Kilometer flussabwärts. Karen und Leni steigen die Böschung hinab zum Bootsanleger. Hat sich da gerade etwas im Gras am gegenüberliegenden Ufer bewegt? Tatsächlich: Ein etwa vier Meter langes Krokodil gleitet ins Wasser. Kein Wunder, dass an der Mubala Lodge Schilder mit der Aufschrift „Beware – Hippos and Crocs!“ das „Expedition Namibia“-Team willkommen heißen. Erst vor ein paar Stunden mit dem Flugzeug gelandet, ist das Team längst mittendrin im Abenteuer.
Wie abgelegen die östlichste Ecke Namibia ist, zeigt sich schon bei der Anreise. Die kleine Passagiermaschine landet in Kasane in Botswana, nahe der Grenze zu Namibia. Ein Flughafen kaum größter als ein Busbahnhof. Nur ein paar Kilometer vom Airport entfernt stolzieren drei Giraffen über die Straße – anmutig und elegant wie langbeinige Models auf dem Laufsteg.
Der Nordosten Namibias –ein Ort für Entdecker
Die Sambesi-Region im äußersten Nordosten Namibias ist ein Ort für Entdecker. Ein schmaler Landstreifen, der sich wie ein ausgestreckter Finger zwischen Angola und Botswana nach Osten schiebt. Bis nach Simbabwe, wo die weltberühmten Victoriafälle 108 Meter in die Batoka-Schlucht hinabdonnern. Hier liegt das Herz der Kavango-Zambezi Transfrontier Conservation Area, kurz KAZA. 36 Schutzgebiete in fünf Ländern. Insgesamt 520.000 Quadratkilometer. Das größte grenzüberschreitende Naturschutzgebiet der Erde. Seit über 20 Jahren setzen sich staatliche Initiativen und internationale Naturschutzorganisationen dafür ein, dass die Wildtiere ungehindert von Zäunen ihren natürlichen Wanderrouten folgen können. Zebras ziehen in gewaltigen Herden durch die Savannen – eine der spektakulärsten Migrationen Afrikas. Büffel, Antilopen, Gnus folgen dem Wasser, folgen den Jahreszeiten und ihren uralten Instinkten. Ebenso der König der Tiere: der Löwe. „Diese Gegend ist eines der letzten großen Wildnisgebiete Afrikas“, sagt Marc Claydon vom Namibia Tourism Board. Dass dem so ist, liegt nicht zuletzt an der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit gegen Wilderei. Zusätzlich sorgen Community-basierte Naturschutzmodelle und Aufklärungsaktionen für eine Eindämmung der Wilderei.

Naturschutz ist auch im Tourismus ein wichtiges Thema. Die Mubala Lodge wird vom namibischen Reiseanbieter Gondwana Collection betrieben. „Unser Ziel ist seit 30 Jahren ein sanfter Tourismus, der die Natur genauso berücksichtigt wie die einheimische Bevölkerung“, erklärt Angela Rechter von Gondwana Collection. Sie hat den Trip vor Ort organisiert hat. In den Lodges und als Safari-Guides arbeiten vorrangig Menschen aus den örtlichen Dörfern im nahen Umkreis. Zudem werden mit dem Gewinn Projekte unterstützt, die die Lebensqualität der Menschen in der Umgebung der Lodges nachhaltig verbessern. So wird das Safari-Erlebnis zu einem Kreislauf, der allen zugutekommt.
Gejagt wird nur mit der Kamera
Jagen werden die Yakima-Abenteurer die nächsten Tage nur mit der Kamera. Leni hat sich vor der Abreise zu Hause spontan noch ein Teleobjektiv besorgt. „Wahnsinn …“, flüstert sie, als die beim Boots-Trip am nächsten Tag zum ersten Mal eine Herde Flusspferde ganz nah in ihrem Sucher sieht. Dabei hat Guide Harrison zunächst eine andere Spezies im Visier. Er bestückt die Angeln gerade mit künstlichen Ködern. Wird der berühmt-berüchtigte Tigerfisch anbeißen? Ein halbe Stunde später spannt sich Angelschnur schlagartig, wie eine Gitarrensaite kurz vor dem Zerreißen. Adrenalin schießt durch Lenis Adern. Der Kampf mit dem „Tiger“ beginnt. Dann, ebenso plötzlich, hängt die Schnur wieder schlapp an der Angel.
Der Fisch hat sich losgerissen. Kein Wunder, erklärt Harrison: „Tigerfische sind berüchtigt für ihre Schnelligkeit und ihre Kraft. Sie sind die kampfeslustigsten Süßwasserfische Afrikas“. Ganz ohne Beute beendet Leni den Bootstrip dennoch nicht. Denn wenig später taucht hinter der nächsten Biegung des Sambesi die nächste Hippo-Familie auf. Fast gleichzeitig breiten am Ufer zwei Seeadler ihre Schwingen aus. Eine Weile kreisen sie geduldig in der Luft, um plötzlich im Sturzflug aufs Wasser hinabzustoßen und mit den Krallen Fische zu packen, die sich unter der spiegelnden Wasserfläche wohl zu sicher fühlten. Lenis Kamera macht „klick, klick, klick, …“.
Am nächsten Tag bewegt sich der Yakima-Tross weiter. Asphaltierte Straßen, schnurgerade, keine Kurve bis zum Horizont. Kleine Dörfer fliegen draußen vorbei. Menschen sitzen im Schatten unter Bäumen am Straßenrand, suchen Schutz vor der sengenden Sonne. Nach gut zwei Stunden Fahrt bekommen die Geländefahrwerke wieder zu tun. Es wird wieder staubig und rau. Bald ist das nächste Camp am Kwando, einem Nebenfluss des Sambesi, erreicht. Der Himmel verdunkelt sich, das Donnergrollen kommt näher. Jetzt noch ein herkömmliches Zelt oder Dachzelt aufzuschlagen, könnte eng werden.
Bei Gewitter im Dachzelt

Karen und Leni sind als leidenschaftliche Outdoor-Enthusiastinnen und Yakima Markenbotschafterinnen nicht zum ersten Mal mit Dachzelt unterwegs. Doch es ist ihr erster Trip mit dem Sky Peak HD. Erste schwere Regentropfen zerplatzen wie kleine Wasserbomben auf der Windschutzscheibe. „Schaffen wir das noch?“ fragt Leni. Sie fährt die Teleskopleiter aus und hakt sie an der Grundplattes des Dachzelts ein. Immer noch skeptisch, blickt Leni in den Himmel. Sie öffnet die Verriegelung der Hardshell-Zeltkonstruktion am Dachträger. Kaum eine Minute später strahlt Leni und lacht. „Das war’s jetzt? Wirklich?“ Die integrierte Hydraulik-Mechanismus hat dafür gesorgt, dass sich das Dachzelt automatisch aufstellt hat. Alles, was sie tun muss, ist das Zelt mit zwei Handgriffen rechts und links zu spannen. Einfach die Stützstangen ausfahren und den Verriegelungshebel schließen – fertig.

„Ich bin schon viel gereist“, meint Karen Eller, als schließlich der Regen aufs Zelt prasselt. „Das Sky Peak HD überzeugt mich auf Anhieb. „Nicht selten kommst du spät abends am Ziel an oder willst frühmorgens los. Da hat keiner Lust, sich lange mit dem Zelt zu beschäftigen. Auf- und Abbau des Sky Peak HD kosten nicht mehr Zeit, als ein paar Taschen im Kofferraum zu verstauen. Klappe auf, Gestänge arretieren, Klappe zu –fertig!“
So schnell das Gewitter aufgezogen ist, so schnell verschwindet es wieder. Am nächsten Morgen scheint wieder die Sonne. Es wirkt, als wäre die Landschaft über Nacht noch einen Tick grüner geworden. „Typisch für die Green-Season“, meinte Angela Rechter. Sie liebt die Zeit zwischen Mitte November und März ganz besonders. Die Wasserlöcher und Flüsse füllen sich. Die Pflanzen sprießen. Die Natur atmet auf. Und Sonne gibt es trotz der regelmäßigen Regenschauer und Gewitter mehr als genug.

Nach Regen kommt immer Sonnenschein – und der Mond
In fast unwirkliche Orangetöne taucht die Sonne die Busch-Landschaft an den verschlungenen Seitenarmen des Kwando gegen Abend. Seit Stunden ist die „Expedition Namibia“ auf dem nächsten Game-Drive unterwegs. So nennen Safari-Fans die Trips in offenen Fahrzeugen zur Wildbeobachtung. Elefanten, Flusspferde, Antilopen und immer wieder Seeadler, die Wappentiere Namibias. Jetzt fehlt nur noch ein Löwe. „Hmm …“, lächelt Guide George, „schön wär’s, aber ziemlich unwahrscheinlich. Die Löwen sind in trockenere Gebiete gewandert, wo wie an den wenigen Wasserlöchern bessere Jagdchancen haben.“
Im Schritttempo lenkt George seinen Wagen entlang einer sandigen Spur, vorbei an bizzaren, abgestorbenen Bäumen, grünem Gebüsch und mannshohen hüfthohen Gräsern. Plötzlich ein Fauchen. Wie vom Blitz durchzuckt, sprintet und springt eine Antilopenherde mit zahlreichen Jungtieren los. Sie sucht Schutz in einer dichten Gebüschgruppe. George hat den Motor ausgeschaltet. Es ist mucksmäuschenstill. „Muss wohl ein Gepard gewesen sein, der seinen Angriff unterbrochen hat“, flüstert George. Gespanntes Warten. Auch die Antilopen zittern noch nervös. Doch der Gepard bleibt verborgen.
Zwei Stunden später steht der Vollmond über dem Abenteurer-Camp am Kwando-Fluss. Zeit, die erlebten Abenteuer zu feiern. Zeit für ein Braai. Genauso wie die Südafrikaner lieben es die Namibianer zu grillen. Ein paar Bier machen die Runde. Nicht nur der Fotospeicher der Smartphones von Christine und Kevin ist fast voll. Auch ihr persönlicher Speicher für die Erlebnisse in der Wildnis quillt über. „Es dauert wohl ein paar Tage, um all die Emotionen und Abenteuer zu realisieren“, meinen die beiden Gewinner des „Expedition Namibia“ Gewinnspiels. Olga und Michael haben den Abenteuer-Trip ebenfalls gewonnen. Sie nicken zustimmend und prosten Christine und Kevin zu: „Auf eines unserer größten Abenteuer – ein Erlebnis, das wir das ganze Leben lang wahren werden!“
Yakima – mehr als nur Ausrüstung
„Genau das ist es, was wir vermitteln wollen: ein Gefühl von Freiheit und Abenteuer, wobei wir unsere Produkte intuitiv erlebbar machen“, sagt Dirk Janz, einer der Initiatoren von „Expediton Namibia“ und verantwortlich für die Marke Yakima in der DACH-Region. Yakima Dachzelte und Camping-Gear sind für ihn mehr als nur Ausrüstung. „Sie verkörpern die Idee, dass ein Auto alles sein kann: Transportmittel, Basislager, zu Hause. Aber es geht nicht allein um die Technik. Das Geniale sind die Erlebnisse, die damit möglich werden.“

Irgendwann klettern Karen und Leni in ihr Dachzelt. Das Moskitonetz hält ungebetene abendliche Besucher zuverlässig draußen. Vor dem Einschlafen fällt Karens Blick in die Baumkronen über dem Camp. Am Himmel funkeln die Sterne. Hin- und wieder unterbricht das singende Grunzen der Hippos am nahen Fluss die Stille. „Besser als jedes Hotel“, murmelt Leni, als sie sich im Halbschlaf nochmals umdreht. Angela hatte Recht: „Das erste Mal im Dachzelt schläft keiner durch. Da ist jeder beschäftigt, die Geräusche draußen zu sortieren“, hatte sie prophezeit. „Aber ab der zweiten Nacht willst du nichts anderes mehr. Dann bist du Teil der Nacht.“
Endlose Alsphaltbänder – auch das ist Namibi
Wieder geht es weiter. Noch einmal endlose, gerade Asphaltbänder. Noch einmal staubige, kurvige Pisten auf Naturboden. Dann ist die letzte Station der „Expedition Namibia“ erreicht: das Chobe River Camp am gleichnamigen Fluss. Auch wenn das Abenteurer-Team eine Woche lang viel erlebt hat: Es ist noch längst nicht abenteuermüde. Ein letztes Mal geht es auf einen Game-Drive. Und es ist, als würde die Savanne bewusst den Höhepunkt der Reise inszenieren. Das Schauspiel startet mit ein paar Zebras, die friedlich am Flussufer grasen. Zweiter Akt: Giraffen, die an den Baumkronen naschen. Ein Elefant, der sich nur ein paar Meter vom Fahrzeug entfernt einen Cocktail aus saftigen Wasserpflanzen und Flusswasser gönnt. Doch der tierische Sundowner ist noch längst nicht zu Ende. Zum Schlussakt färbt sich der Abendhimmel Orange.
Am Horizont bewegt sich etwas. „Mindestens fünf Elefanten!“ flüstert Karen. „Nein, sechs, nein sieben, …!“ Keine Minute später startet Guide Kapelo sein Safari-Fahrzeug. Langsam nähert sich der Geländewagen, vorsichtig gegen den Wind. An der gegenüberliegenden Flussseite zieht eine fast zwanzigköpfige Elefantenherde lang. Vom Hügel oberhalb trottet eine weitere Gruppe Rüsseltiere durchs Gebüsch. Fast drei Dutzend Elefanten treffen am Fluss aufeinander. Muttertiere, Bullen, Babies. Sie gönnen sich mit ihren Rüsseln eine Dusche, trinken. Wortlos, fasziniert, gerührt drückt Leni auf den Auslöser ihrer Kamera. Sie spürt, das ist der Höhepunkt einer unglaublichen Reise in eine Wildnis, wie es sie auf diesem Planeten nur noch an ganz wenigen Plätzen gibt. Ein Schatz, den es zu behüten gilt.
Text & Fotos: Christian Penning für Yakima















