Exploryx Impala Daily XXXV Expeditionsmobil parkt vor einer malerischen Gebirgslandschaft auf einem Feldweg
Der letzte Exploryx Impala Daily XXXV auf Scam-Fahrwerk als Offroad-Reisemobil vor Alpenlandschaft (Foto: exploryx.de)

Exploryx Impala Daily XXXV: Letzter seiner Art für echtes Offroad-Vanlife

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Der Exploryx Impala Daily XXXV markiert das Ende einer Ära: Es ist der letzte Iveco Daily seiner Art auf dem bewährten Scam-Fahrwerk der Baureihe von 2008 bis 2020. Damit steht dieses Fahrzeug in einer Reihe mit den Impala Dailys I bis XXIII – ein Konzept, das über Jahre im Reisealltag und im Gelände erprobt wurde. Der XXXV richtet sich an alle, die Vanlife nicht nur auf Campingplätzen, sondern auch weit abseits befestigter Straßen leben wollen.

Herzstück ist das Basisfahrzeug Iveco Daily 4×4 des Typs 55S17 HW mit einer Motorleistung von 125 kW (170 PS). In Verbindung mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 5.500 Kilogramm und einem kurzen Radstand von 3,40 Metern entsteht ein Offroad-Reisemobil, das auf Stabilität und Traktion setzt. Zwei Starrachsen sorgen dafür, dass der Aufbau in schwierigem Terrain nicht zur Schwachstelle wird, sondern die Geländegängigkeit des Fahrzeugs unterstützt.

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Geländekonzept für Reisen abseits der Komfortzone

Exploryx Impala Daily XXXV: Offroad-Reisemobil auf Iveco Daily 4x4 Fahrgestell für autarkes Reisen abseits befestigter Straßen, orange lackiert, mit Dachreling und Alkoven.
Das abgebildete Expeditionsmobil ist der Exploryx Impala Daily XXXV auf Iveco Daily 4×4 Basis mit robustem Aufbau und charakteristischer Lackierung. (Foto: exploryx.de)

Mit einer Gesamtlänge von etwa 6,20 Metern, einer Höhe von rund 3,30 Metern und einer Breite von 2,10 Metern bleibt der Impala Daily XXXV handhabbar genug, um Bergpisten, enge Zufahrten oder abgelegene Stellplätze zu erreichen. Gleichzeitig bietet der Aufbau mit 3,70 mal 2,10 Metern Grundfläche genügend Raum für eine vollwertige Wohnkabine, die auf Langzeitreisen Komfort sicherstellen soll.

Der Aufbau besteht aus selbsttragenden GfK-Sandwichplatten mit 50 Millimetern Wandstärke. Außen wie innen ist die Kabine hochwertig lackiert, die runden GfK-Eckprofile sind kältebrückenfrei verklebt. Damit wird nicht nur die Isolation verbessert, sondern auch Kondensatbildung im Alltag reduziert – ein wichtiges Detail für Reisen zwischen Wüste, Hochgebirge und Küstenregionen. Unter der Kabine liegt eine geschweißte Aluminiumkonstruktion, die den Boden trägt. Montiert wird der Aufbau über eine Drei-Punkt-Lagerung auf dem verwindungsfreudigen Fahrgestell, damit Offroad-Verspannungen nicht in die Wohnkabine eingeleitet werden.

Robuster Aufbau mit Fokus auf Stauraum und Technik

Exploryx Impala Daily XXXV Expeditionsmobil auf Scam-Fahrwerk in oranger Lackierung von der Seite auf einer Wiese mit Bergen im Hintergrund.
Der Exploryx Impala Daily XXXV auf Iveco Daily 4×4 Basis mit einzigartigem Expeditionsaufbau vor Alpenkulisse. (Foto: exploryx.de)

Der doppelte Aufbauboden nimmt die gesamte Technik auf und schützt gleichzeitig die Aufbauwände durch einen optimal ausgeführten Kantenschutz. Ergänzt wird das Konzept durch einen Stauraumalkoven und eine Heckschräge, die sowohl Aerodynamik als auch Böschungswinkel verbessern. Türen und Klappen liegen außen flächenbündig in der Aufbauwand, bestehen aus denselben 50-Millimeter-Sandwichplatten und werden über hochwertige, gleichschließende Schlösser verriegelt. Ein Insektenschutzvorhang an der Eingangstür berücksichtigt auch laue Sommerabende am See.

Vier Echtglasfenster mit Verdunkelungs- und Insektenschutzrollos sowie eine Echtglas-Dachluke versorgen den Innenraum mit Tageslicht und Frischluft. Der Durchgang zum Fahrerhaus wird über eine Türe im Aufbau realisiert und über eine flexible Schlauchkonstruktion mit dem Fahrerhaus verbunden – ein Plus an Sicherheit und Komfort bei schlechtem Wetter oder in unsicheren Gegenden.

Außenanbauten für ernsthafte Expeditionen

Exploryx Impala Daily XXXV: Offroad-Reisemobil auf Iveco Daily 4x4 Fahrgestell für autarkes Reisen abseits befestigter Straßen, orange lackiert, mit Dachreling und Alkoven.
Das abgebildete Expeditionsmobil ist der Exploryx Impala Daily XXXV auf Iveco Daily 4×4 Basis mit robustem Aufbau und charakteristischer Lackierung. (Foto: exploryx.de)

Der Impala Daily XXXV ist außen auf autarkes und geländeorientiertes Reisen ausgelegt. Ein Motorunterfahrschutz vorn und ein klappbarer Unterfahrschutz hinten bewahren empfindliche Fahrzeugteile auf schlechten Pisten. Die hochgezogene Luftansaugung hilft auf staubigen Pisten oder bei Furten, den Motor vor eindringendem Wasser und Schmutz zu schützen. Zwei abgeschrägte Heckstauboxen bieten zusätzlichen Stauraum für Ausrüstung, während ein Ersatzradhalter sowohl ein komplettes Rad mit Felge als auch einen zusätzlichen Reifen aufnimmt.

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Für Reichweite abseits der Zivilisation sorgt ein 150-Liter-Diesel-Zusatztank mit Umpumpanlage. Sandblechhalter mit zwei Aluminium-Sandblechen unterstreichen den Expeditionsanspruch. Umfeldbeleuchtung und eine LED-Bar am Alkoven erleichtern nächtliche Rangiermanöver oder das Einrichten eines Lagers im Dunkeln. Ein Fahrradträger mit Unterbau an der Heckwand, ein 40-Liter-Gastank in Unterflurmontage sowie eine seitliche Markise und eine Aluminiumreling auf dem Dach runden das Outdoor-Paket ab.

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relleumdesign

Innenausbau zwischen Funktion und Wohnlichkeit

Innenraum des Exploryx Impala Daily XXXV mit Sitzgruppe, Bett, Fenstern und Küchenzeile.
Wohn- und Schlafbereich mit Sitzgruppe, Bett und Einbauküche im Impala Daily XXXV. (Foto: exploryx.de)
Innenansicht der Wohnkabine mit Küchenzeile, Edelstahlspüle, 3-Flammen-Gaskocher, Sitzgruppe und Echtholz-Elementen im Exploryx Impala Daily XXXV
Moderne Küche und Sitzgruppe im hochwertigen Innenausbau des Impala Daily XXXV (Foto: exploryx.de)
Innenansicht des Exploryx Impala Daily XXXV mit Küche, Sitzgruppe und Bett
Der Wohnbereich im Exploryx Impala Daily XXXV mit Küche, Sitzgruppe und Ausziehbett (Foto: exploryx.de)
Innenraum des Exploryx Impala Daily XXXV mit Holzdekor, Küchenzeile, Sitzgruppe und großen Fenstern
Hochwertiger, funktionaler Innenausbau im Exploryx Impala Daily XXXV mit Sitzgruppe, Küche und großem Fenster (Foto: exploryx.de)
Moderner Innenraum eines Expeditionsmobils mit Sitzgruppe, Tisch, Fenstern, Küchenzeile und Stauraum.
Wohn- und Küchenbereich des Exploryx Impala Daily XXXV mit Sitzgruppe, hochwertigen Möbeln und Einbauküche. (Foto: exploryx.de)
Moderne Küchenzeile mit Holzfronten und Backofen im Innenraum des Exploryx Impala Daily XXXV Reisemobils.
Die hochwertige Küche mit Backofen und Stauraumfächern im Impala Daily XXXV von Exploryx. (Foto: exploryx.de)

Im Inneren verbindet der Impala Daily XXXV robuste Materialien mit wohnlichen Akzenten. Teile der Möbelfronten sind mit Eiche furniert und geölt, während die Korpusse mit weißem oder grauem HPL-Schichtstoff belegt sind. Als Plattenmaterial kommen abgesperrte Holzwerkstoffe zum Einsatz, die für Stabilität und Formtreue sorgen. Alle Möbelfronten sind mit hochwertigen Schnappverschlüssen ausgestattet, damit während der Fahrt nichts ungewollt aufspringt. Der Bodenbelag aus Linoleum ist pflegeleicht und alltagstauglich – ein Vorteil bei nassen Schuhen oder Sand an Bord.

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Im Heck befindet sich ein Ausziehbett mit Trittschublade für einen bequemen Einstieg. Die Matratzen sind unterlüftet, was die Feuchtigkeitsregulierung verbessert – besonders relevant auf langen Reisen und in wechselnden Klimazonen. Zwei Leselampen und USB-Steckdosen am Bett sorgen für Komfort im Alltag. Die Sitzgruppe lässt sich zu einem weiteren Bett umbauen und wird von LED-Spots und indirekter Beleuchtung inszeniert. Oberschränke über der Sitzgruppe bieten zusätzlichen Stauraum für Kleidung oder Reiseausrüstung.

Küche und Bad für autarkes Vanlife

Moderne Küchenzeile mit Holzfronten und Backofen im Innenraum des Exploryx Impala Daily XXXV Reisemobils.
Die hochwertige Küche mit Backofen und Stauraumfächern im Impala Daily XXXV von Exploryx. (Foto: exploryx.de)
Modernes Bad im Exploryx Impala Daily XXXV mit Trockentrenntoilette und Waschbecken
Das Badezimmer des Exploryx Impala Daily XXXV überzeugt mit Trockentrenntoilette, Waschbecken und Fenster. (Foto: exploryx.de)

Die Küche ist auf vollwertiges Kochen unterwegs ausgerichtet. Eine HPL-beschichtete Arbeitsplatte mit Edelstahlspüle, hochwertige Schubladen und ein 3-Flammen-Gaskochfeld mit Backofen bilden die Basis. Die Armatur entspricht Haushaltsqualität, was Haltbarkeit und Bedienkomfort zugutekommt. Eine aufklappbare Arbeitsflächenverlängerung im Eingangsbereich schafft zusätzliche Ablagefläche. Über der Küche sind beleuchtete Oberschränke verbaut, um Geschirr und Vorräte griffbereit zu halten.

Im Bad findet sich eine Dusche mit Edelstahl-Duschtasse, die dem rauen Reisealltag standhält. Eine Trockentrenntoilette mit Entlüftung zeigt den Fokus auf Autarkie und Umweltbewusstsein, da sie unabhängig von Chemie und Entsorgungsstationen genutzt werden kann. Ein Waschtisch mit Waschbecken, eine Armatur in Haushaltsqualität und eine separate Duschbrause schaffen ein Badezimmer, das auch auf längeren Touren Komfort bietet. Beleuchtet wird der Raum über LED-Spots.

Stauraumkonzept als Herzstück des Reisemobils

Ein durchgehendes Heckstaufach mit Beleuchtung und Türkontaktschalter ist das zentrale Element für große Gepäckstücke, Werkzeug oder Outdoor-Equipment. Dort finden sich auch eine Gassteckdose, eine Außendusche mit warmem und kaltem Wasser, verschiedene Steckdosen sowie Zurrschienen zur Ladungssicherung. Ergänzend dazu gibt es Stauboxen am Fahrgestell, Stauräume in den Sitzbänken, einen Kleiderschrank mit Fächern und Kleiderstange, Oberschränke im Wohnraum sowie zusätzlichen Stauraum im Alkoven.

Besonders interessant für längere Touren: Ein Kompressorkühlschrank mit 100 Litern Volumen ist in das Möbelkonzept integriert. Kompressor-Technik arbeitet auch bei hohen Außentemperaturen zuverlässig, was bei Reisen in wärmere Regionen ein entscheidender Vorteil ist. So wird das Stauraum- und Kühlkonzept zu einem der spannendsten Aspekte des Fahrzeugs – es unterstützt einen Reisealltag, in dem mehrere Wochen oder Monate ohne feste Basis möglich sind.

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Technik für Autarkie und Sicherheit

Die Wasserversorgung erfolgt über einen 150-Liter-Trinkwassertank und einen 60-Liter-Abwassertank. Ein Wasserfilter mit Aktivkohle und LED-UV-C-Anlage bereitet das Wasser auf und hilft, die Qualität unterwegs zu sichern – ein zentraler Punkt für Fernreisen. Beheizt wird der Aufbau über eine Truma 6 Gasheizung, die sowohl den Wohnraum als auch das Brauchwasser wärmt. Der Boiler fasst 11 Liter, die Warmluftverteilung übernimmt ein Belüftungssystem, das auch Staufächer und Möbel belüftet, um Feuchtigkeit vorzubeugen.

Elektrisch ist der Impala Daily XXXV für längere Autarkphasen vorbereitet. Eine AGM-Bordbatterie mit 12,8 Volt und 300 Amperestunden bildet das Herzstück. Über ein Batteriemanagement mit Kommunikationszentrale werden Lade- und Entladeprozesse überwacht. Ein Hochleistungs-Laderegler mit 50 Ampere koppelt die Batterie an die Lichtmaschine, ein weiteres 50-Ampere-Ladegerät versorgt das System bei Landstrom. Die gesamte Landstromseite ist über einen FI-Schutzschalter abgesichert. Auf dem Dach arbeitet eine 400-Watt-Solaranlage, ein 1.200-Watt-Sinuswechselrichter stellt 230-Volt-Verbrauchern reinen Sinus zur Verfügung. Ein Kontrollpanel überwacht Tankfüllstände und Batteriezustände, alle Verbraucher sind über thermische Schutzschalter abgesichert. Eine Rückfahrkamera mit Monitor im Fahrerhaus erhöht die Sicherheit beim Rangieren.

Verfügbarkeit, Zielgruppe

Der Exploryx Impala Daily XXXV stellt ein Fahrzeug für Reisende dar, die Vanlife als langfristiges, oft auch expeditionstaugliches Projekt verstehen und dafür ein kompaktes, aber extrem robustes Reisemobil suchen. Durch die Kombination aus Scam-Fahrwerk der älteren Daily-Baureihe, kurzer Radstand, zwei Starrachsen und konsequent offroadtauglichen Anbauten ist dieses Modell auf dem deutschen Markt eine besondere Erscheinung. Gleichzeitig macht genau diese Spezialisierung deutlich, dass es sich nicht um ein Massenprodukt handelt. Interessierte sollten damit rechnen, dass die Verfügbarkeit begrenzt ist und die Beschaffung – insbesondere in exakt dieser Konfiguration – anspruchsvoller sein kann als bei gängigen Serienfahrzeugen.

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