Schweden verbietet Wohnmobile
Schweden verbietet Wohnmobile

Stockholm verbietet Wohnmobile – kein Verbrenner ab Anfang 2025

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Das sich das Klima verändert, dürfte sich herumgesprochen haben. Nicht erst seit den Aktionen der sogenannten “Letzten generation” tritt der Klimawandel in den Fokus der Weltbevölkerung und im Mittelpunkt vieler Diskussionen stehen Verbrennerfahrzeuge. Eine schwedische Großstadt geht jetzt einen radikalen Weg: Stockholm verbietet Wohnmobile und alle Verbrenner in der Innenstadt. Ab Anfang 2025 ist das Einfahren mit herkömmlichen Verbrenner-Fahrzeugen nicht mehr gestattet.

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Eng begrenzter Bereich tabu – Stockholm verbietet Wohnmobile

Schweden ist und bleibt ein Traumziel für Vanlifer und Wohnmobilreisende. Auch ein Besuch der Großstädte wie Stockholm oder Malmö steht für viele Besucher auf dem Plan. Das wird auch in Zukunft möglich sein, aber einige Bereiche der Innenstadt können ab 2025 nicht mehr mit dem eigenen Reisemobil befahren werden. Der Bereich zwischen den Straßen Kungsgatan, Birger Jarlsgatan, Hamngatan und Sveavägen wird ab diesem Zeitraum für Verbrenner gesperrt. Davon betroffen soll sogar der städtische Lieferverkehr sein, was für einige Geschäfte und Unternehmen sicherlich problematisch werden wird.

Alternative Antriebe haben weiter freie Fahrt

Einfahren dürften ab diesem Zeitpunkt nur noch Fahrzeuge, die auf alternativen und damit emissionsarmen Antrieben basieren. Dazu zählen neben Elektrofahrzeugen auch Fahrzeuge mit Gasantrieb. Beides ist in der Szene der Wohnmobile und Campervans nicht üblich und z.B. reine Elektrofahrzeuge sind nur sehr wenige aktuell erhältlich. In diesem Sinne dürfte das Einfahrverbot für Verbrennerfahrzeuge auch mit einem verbot für Wohnmobile und Campervans in der Innenstadt von Stockholm gleichzusetzen sein. Stockholm verbietet Wohnmobile – das ist damit klar.

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Stockholm verbietet Wohnmobile – deswegen Alternativen nutzen

Doch ein Besuch Stockholms muss man deswegen keinesfalls aussetzen. Die Zufahrten zum Stadtgebiet bleiben nach den bisherigen Planungen offen, eben auch für Verbrenner. Abgestellt auf einem öffentlichen Parkplatz etwas außerhalb der dann verbotenen Zone, können Urlauber mit dem recht gut ausgebauten öffentlichen Nahverkehr in die Stadt hineinfahren.

Klimaschutz ja – reine Verbote schwierig

Das Meinung des Autors dieses Beitrages ist Klimaschutz die Aufgabe aller. Die Veränderung unserer individuellen Mobilität, die eben einen wichtigen Beitrag für einen möglichen Klimaschutz leisten kann, muss dabei als notwendig erkannt werden. Ein reines Verbot wirkt dabei selten positiv auf die Einstellung der Menschen, weswegen Alternativen parallel angeboten werden sollten. Gerade in einer Großstadt wie Stockholm sind diese in Form des öffentlichen Nahverkehrs verfügbar, weswegen das aussperren von Verbrenner aus den genannten Regionen der Stadt eher kein Problem darstellt.

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