Weißer Field Van Tamarack auf Ford-Transit-Basis mit geöffnetem Pop-Top auf unbefestigtem Gelände
Der Ford Transit Tamarack als geländetauglicher Familien-Camper mit elektrischem Pop-Top. (Foto: fieldvan.com)

Tamarack: Ford Transit Familienvan mit Pop-Top

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Der Tamarack ist ein Ford Transit mit mittelhohem Dach, aufgesetzt als Field Van Summit S2, und aus der Grundfläche holt der Ausbau erstaunlich viel heraus. Die Kombi aus Quigley 4×4, Pop-Top und einem Grundriss für fünf Sitzplätze und bis zu sechs Schlafplätze macht klar, wohin die Reise geht. Das ist kein minimalistischer Zwei-Personen-Van. Das ist ein reisefertiger Familien-Camper. Für Deutschland ist keine Verfügbarkeit genannt. Wer genau so einen Ausbau sucht, muss hierzulande also mit einer anspruchsvolleren Suche rechnen.

Ein Ford Transit mit 4×4-Basis für echte Reisetage

Weißer Tamarack-Camper auf Ford-Transit-Basis mit Pop-Top und Geländereifen in einer trockenen Landschaft
Der Ford Transit Camper mit Pop-Top steht auf einem unbefestigten Gelände. (Foto: fieldvan.com)

Die Basis ist ein Ford Transit mit 148 Zoll Radstand, also rund 3,76 Metern. Für diese Klasse ist das ein sauberer Mittelweg: genug Länge für einen vernünftigen Innenraum, aber noch nicht so ausladend, dass der Van gleich schwerfällig wirkt. Der Antrieb kommt als Quigley 4×4. Im Alltag kann das den Unterschied machen, wenn der Stellplatz nicht am asphaltierten Rand des Campingplatzes liegt, sondern am Ende eines Schotterwegs oder auf nasser Wiese.

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Fünf Sitze, sechs Schlafplätze

Die nackten Zahlen sind klar: Seating 5, Sleeping 6. Der Tamarack nimmt also fünf Menschen mit und bietet sechs Schlafmöglichkeiten.

Das Pop-Top ist mehr als nur ein Dachaufsatz

Bett im geöffneten Pop-Top eines Tamarack-Campervans mit Fenster und grauer Innenverkleidung
Blick auf das Bett und die textile Innenverkleidung im geöffneten Pop-Top. (Foto: fieldvan.com)

Das auffälligste Detail ist das elektrische Pop-Top für den Transit 148 Mid Roof. Es bringt zusätzliche Stehhöhe und oben ein Bett, das nachts zum Schlafen abgesenkt werden kann. Genau das macht den Tamarack so interessant: Der Raum wird nicht nur seitlich oder nach hinten genutzt, sondern auch nach oben. Im Campingalltag heißt das mehr Bewegungsfreiheit, weniger Enge und ein deutlich anderes Raumgefühl, vor allem wenn mehrere Menschen an Bord sind.

Das Pop-Top kommt mit grauem Canvas, isolierten grauen Vorhängen, einem eigenen Bett und einem Raptor Liner Top. Das ist nicht nur ein Schlafplatz. Das ist ein zweiter Wohnbereich über dem eigentlichen Innenraum.

Drei Betten machen den Grundriss familientauglich

Innenraum des Tamarack Campervans mit blauem Sofa, hochklappbarem Pop-Top-Bett und Küchenzeile mit Spüle
Innenraum des Tamarack mit Schlafbereich, Sitzbank und Walnut-Küchenzeile (Foto: fieldvan.com)

Der Tamarack setzt auf drei separate Betten. Im Heck sitzt ein Plattformbett, möglich gemacht durch seitliche Flares. Die verbreitern den Schlafbereich so, dass quer im Fahrzeug geschlafen werden kann. Für Vanlife ist das stark, weil im Innenraum Länge gespart wird. Unter dem hinteren Bett bleibt viel Stauraum erhalten. Genau das wird bei Familienreisen, Sportausrüstung oder längeren Touren schnell wichtig.

Vor dem Heckbett steht ein Sofa mit drei Sicherheitsgurten. Es lässt sich flach umlegen und wird zu einem weiteren Bett, groß genug für zwei Erwachsene. Zusammen mit dem Bett im Pop-Top ergibt sich ein Schlafkonzept, das selten so konsequent auf mehrere Reisende ausgelegt ist.

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Stauraum, der nicht nur auf dem Papier überzeugt

Innenraum des Tamarack-Campers auf Ford-Transit-Basis mit Sitzbank und Küchenzeile
Kompakter Camperausbau mit Sitzbank, Küchenzeile, Mikrowelle und Kühlschrank (Foto: fieldvan.com)

Großer Stauraum wird bei Campern oft versprochen. Hier ergibt er sich aus dem Layout. Unter dem Heckbett bleibt ein großzügiger Bereich frei, ergänzt durch ein L-Track Package unter dem hinteren Bett. Solche Schienen sind im Vanlife praktisch, weil Ausrüstung flexibel gesichert werden kann. Boxen, Campingmöbel, Outdoor-Equipment: Der Stauraum ist nicht nur vorhanden, sondern sinnvoll nutzbar.

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Außen wird weitergedacht

Auch außen ist der Tamarack auf Gepäck und Abenteuer vorbereitet. Genannt sind unter anderem ein RB Components Double Board Rack, Tracks & Crossbars mit 72 Zoll Länge, also rund 1,83 Metern, sowie ein Aluminess Rear Bumper mit Deluxe Box, Box Shelf und Bolt-on Rails. Zusätzlich ist ein Aluminess Expo PRO Kit mit DMOS-Schaufel und Fiskars-Axt aufgeführt.

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Die Küche sitzt klassisch auf der Fahrerseite

Innenraum des Tamarack-Campervans mit blauem Sofa, Pop-Top-Bett, Mikrowelle und Spüle
Der Campervan zeigt den Sitzbereich, das obere Schlafbett und die integrierte Küche. (Foto: fieldvan.com)

Die Galley ist auf der Fahrerseite eingebaut und mit einer Arbeitsplatte aus Walnut Butcher Block versehen. Der Nussbaum-Look bringt Wärme in den technischen Ausbau, ohne dass der Van geschniegelt wirkt. Zur Ausstattung gehören Kühlschrank, Herd, Spüle und Mikrowelle. Als Kühlschrank ist ein Isotherm Freeline 115 Elegance genannt, die Mikrowelle gehört ebenfalls zur Ausstattung.

Gerade auf Reisen mit mehreren Personen ist diese Küchenzeile ein wichtiger Baustein. Wer sechs Schlafplätze an Bord hat, braucht nicht nur Matratzen, sondern auch eine Infrastruktur für den Alltag. Der Tamarack wirkt hier nicht wie ein reiner Schlafvan, sondern wie ein Fahrzeug, in dem man tatsächlich länger unterwegs sein kann.

Warmwasser und Außendusche für den raueren Alltag

Am Heck lässt sich eine Außendusche nutzen. Das klingt nach Komfort, ist im Vanlife aber oft schlicht praktisch: sandige Füße, nasse Hunde, schmutzige Ausrüstung oder eine schnelle Dusche nach einem Tag draußen lassen sich so erledigen, ohne den Innenraum zu belasten. Das warme Wasser kommt über die Timberline-Kombination aus Heizung und Wassererhitzer.

Konkret genannt ist ein Elwell Timberline 5B Gas. Damit wird der Tamarack auch für kühlere Reisebedingungen interessant. Zusammen mit den isolierten Pop-Top-Vorhängen entsteht ein Ausbau, der nicht nur auf Sommerwochenenden ausgelegt wirkt. Dazu passt auch die Ausstattung mit Arctic Coverings in Byrne Woolen BYN175.

Autarkie mit Lithium, Solar und starkem Inverter

Elektrische Steuerzentrale mit Sicherungen, Steckdose und Schaltern im Innenraum des Tamarack-Campervans
Sicherungskasten und Bedienelemente der Bordelektrik im Heckbereich (Foto: fieldvan.com)

Bei der Elektrik fällt der Tamarack ebenfalls solide aus. An Bord ist eine Lithium Expion360 Batterie mit 360 Ah. Dazu kommen ein Xantrex Inverter mit 3000 W, ein Redarc DC-to-DC Charger sowie Solar-Controller und Verkabelung. Auf dem Dach sitzen zwei Zamp Solar 100 Watt Obsidian Panels, zusammen also 200 Watt Solarleistung.

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Für die Praxis heißt das: Kühlschrank, Licht, Ladegeräte und kleinere elektrische Verbraucher bekommen eine ernstzunehmende Basis. Der 3000-W-Inverter ist besonders interessant, weil er deutlich mehr Reserven bietet als viele einfache Camper-Stromsysteme. In einem Van mit Mikrowelle ist das kein Luxusdetail, sondern Teil eines stimmigen Energiekonzepts.

Offroad-Optik trifft auf praktische Ausrüstung

Der Tamarack steht auf Black Rhino Arsenal Black-on-Black Rädern mit BFG All-Terrain T/A KO2 Reifen. Dazu kommen eine Fender Modification, Aluminess Nerf Bars und die Fiamma F45S Markise mit 10 Fuß Länge, also rund 3,05 Metern. Die Markise passt zum Pop-Top-Konzept und erweitert den Wohnbereich nach draußen.

Innen bewusst robust gehalten

Im Innenraum dominieren Opti Gray bei unteren Schränken, unteren Wänden und Kantenleisten. Der Boden ist ein Range Custom Loncoin Sapphire C152. Sitz- und Bettflächen verwenden Sunbrella Heritage Denim. Das wirkt nach einer Gestaltung, die Alltag, Reise und Schmutz nicht fürchtet.

Ein Camper für Familien, die Platz ernst nehmen

Innenraum eines Ford Transit Campervans mit Fahrerhaus, Vordersitzen und seitlichem Ausbau.
Blick aus dem Camperausbau auf Fahrerhaus und Vordersitze des Ford Transit. (Foto: fieldvan.com)

Der Tamarack zeigt, wie viel Konzept in einem Van stecken kann, wenn Schlafplätze, Stauraum und Bewegungsfreiheit gemeinsam gedacht werden. Drei Betten, fünf Sitzplätze, 4×4-Antrieb, Pop-Top, Außendusche und eine vollständige Küchenzeile machen ihn zu einem Camper, der sich besonders für Familienreisen anbietet. Gleichzeitig bleibt der Ford Transit als Basis näher am Van als am klassischen Reisemobil.

Ein Preis wird nicht genannt. Deshalb lässt sich an dieser Stelle kein Betrag in Euro angeben.

FAQ

Für wen eignet sich der Tamarack am besten?

Der Tamarack eignet sich vor allem für Familien oder kleine Reisegruppen, die nicht auf engstem Raum improvisieren möchten. Sein großer Vorteil liegt darin, dass er nicht nur viele Schlafplätze bietet, sondern auch tagsüber sinnvoll nutzbar bleibt. Fünf Sitzplätze mit Gurten, drei Betten und ein durchdachter Wohnbereich machen ihn besonders interessant für Eltern mit Kindern, aber auch für Freunde auf längeren Roadtrips. Wer oft nur zu zweit unterwegs ist, wird den Platz ebenfalls schätzen, nutzt jedoch nicht das volle Potenzial des Grundrisses. Am stärksten wirkt das Konzept dort, wo Alltag, Gepäck und Übernachtung gleichzeitig funktionieren müssen.

Was macht das Pop-Top beim Tamarack so wichtig?

Das Pop-Top ist beim Tamarack nicht bloß ein zusätzliches Extra, sondern ein zentrales Element des gesamten Raumkonzepts. Es schafft im Stand deutlich mehr Luft und Stehhöhe und erweitert den Van um einen weiteren Schlafbereich, ohne die Fahrzeuglänge zu vergrößern. Genau dadurch bleibt der Innenraum unten flexibler, weil nicht jede Funktion auf derselben Ebene untergebracht werden muss. Für Familien ist das besonders wertvoll, da Schlafen, Umziehen und Bewegen im Fahrzeug leichter werden. Außerdem verbessert das Pop-Top das Wohngefühl erheblich: Der Van wirkt offener, heller und weniger gedrängt, was auf längeren Reisen schnell einen großen Unterschied macht.

Ist der Tamarack eher ein Abenteuer-Van oder ein alltagstauglicher Familiencamper?

Eigentlich ist der Tamarack beides, und genau das macht ihn so interessant. Die 4×4-Basis, Offroad-Reifen und robuste Außenausstattung zeigen klar, dass er für Strecken gedacht ist, die über normale Campingplätze hinausgehen. Gleichzeitig sprechen Küche, mehrere Betten, Stauraum, Außendusche und kräftige Elektrik dafür, dass hier nicht nur das Abenteuerbild verkauft wird, sondern echte Alltagstauglichkeit mitgedacht ist. Der Tamarack wirkt daher nicht wie ein extremer Expeditionsvan, sondern wie ein vielseitiger Familiencamper mit Outdoor-Fokus. Wer Komfort, Reisefreiheit und eine robuste Ausstattung verbinden möchte, findet hier ein besonders stimmiges Gesamtpaket.

Bilder: Hersteller

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