Ein Campervan für Familien muss mehr können als gut aussehen. Morgens den ersten Kaffee abfangen, abends müde Kinder sortieren und unterwegs trotzdem kurz genug bleiben, damit nicht jeder Parkplatz zur Geduldsprobe wird. Genau dort setzt der Rhön Camp The Core an. Das Familien-Reisemobil steht auf dem CARAVAN SALON Düsseldorf 2026 erstmals auf der Bühne und trägt eine klare Botschaft mit: „5 Plätze, 5 Betten, volle Freiheit.“
Auf 5,93 Metern Länge soll The Core zeigen, dass Familienreisen nicht automatisch große Integrierte oder lange Teilintegrierte brauchen. Basis ist ein Mercedes-Benz Sprinter, dazu kommen ein eigens entwickeltes Hochdach, ein gasfreies Energiekonzept, eine integrierte Markise und optionaler Allradantrieb.
Ein Familien-Reisemobil in handlichem Format


Der eigentliche Punkt bei The Core sind nicht nur die Schlafplätze. Spannend ist die Kombination aus kompakten Maßen und echtem Familienanspruch. Fünf Sitzplätze und fünf Schlafplätze in dieser Klasse sind eine klare Ansage gegen klassische Grundrisse, bei denen spätestens das fünfte Familienmitglied zum Rechenproblem wird.
Rhön Camp nennt The Core „Das Familien-Reisemobil“. Genau dort sitzt das Konzept. Ein Fahrzeug für den Alltag, für lange Ferienfahrten und für spontane Wochenenden. In der 3,5-t-Sprinter-Klasse bleibt der Camper in einem Bereich, der für viele Vanlife-Familien interessant ist.
Hochdach als Schlüssel zur Freiheit


Das auffälligste Detail ist das eigens entwickelte Hochdach. Bei einem Familiencamper entscheidet die Dachlösung oft darüber, ob der Grundriss im Alltag trägt oder nur auf dem Papier gut aussieht. Mehr Höhe bringt mehr Bewegungsfreiheit, mehr Schlafraum und ein anderes Raumgefühl, vor allem wenn mehrere Personen gleichzeitig im Fahrzeug sind.
Mehr Raum, ohne länger zu werden
Statt den Camper in die Länge zu ziehen, nutzt The Core die Vertikale. Das passt zum Anspruch der „maximalen Raumnutzung“ und erklärt, warum auf nur 5,93 Metern fünf Schlafplätze möglich sind. Auf Reisen mit Kindern zählt jeder Handgriff: Jacken müssen weg, Schuhe brauchen einen Platz, Spielzeug wandert durch den Innenraum, und nach einem Regentag soll trotzdem nicht alles im Fahrzeug liegen.
Zum Konzept gehören ein durchdachtes Stauraumkonzept, eine vertikale Heckstauraumzone und ein doppelter Boden. Nüchtern beschrieben, aber im Vanlife-Alltag genau die Punkte, an denen es zählt.
Gasfrei reisen, moderner leben


Ein weiterer zentraler Punkt ist das gasfreie Energiekonzept. Für viele Reisende verändert so ein Setup den Umgang mit dem Fahrzeug spürbar. Es verringert die Abhängigkeit von Gasflaschen und passt zu einem Camper, der stärker auf elektrische Bordtechnik ausgelegt ist.
Genannt werden eine Truma Combi D4E, ein gasfreies Energiekonzept, ein Frischwassertank mit 83 Litern, ein Abwassertank mit 80 Litern und eine Trelino Origin L Trockentrenntoilette. Optional ist Photovoltaik vorgesehen; das Hochdach ist dafür ausgelegt.
Warum das für Familien wichtig ist
Wer mit mehreren Personen reist, braucht mehr Energie, mehr Wasser und mehr Stauraum. Smartphones, Lampen, Heizung, Wasserpumpe und Küchenalltag laufen nicht nebenbei, sondern geben den Takt vor. Ein gasfreies Konzept kann helfen, den Camper unabhängiger und planbarer zu nutzen.
Mercedes Sprinter als Basis

Technisch setzt The Core auf den Mercedes-Benz Sprinter. Rhön Camp nennt auf der The-Core-Seite die 3,5-t-Sprinter-Klasse sowie optionalen Allradantrieb. Das passt gut zum Reisemobil-Einsatz: genug Reserven für lange Etappen und die Wahl zwischen kompakter Alltagstauglichkeit und mehr Traktion, wenn der Untergrund nicht sauber asphaltiert ist.
Die Länge wird mit 5,93 Metern angegeben. Für die Praxis heißt das: The Core bleibt kompakter als viele größere Familienmobile, ist mit dem Hochdach aber kein niedriger Campervan. Tiefgaragen sind damit kein Thema. Auf Stellplätzen, Campingplätzen und Landstraßen dürfte das Format gut in die Kategorie der vielseitigen Kastenwagen-Camper passen.
Stauraum statt Showeffekt

Interessant ist, dass Rhön Camp beim The Core nicht nur mit Betten und Sitzplätzen wirbt. Der leichte, robuste Innenausbau, die maximale Raumnutzung und die vertikale Heckstauraumzone zeigen, dass der Camper nicht als reines Messeobjekt gedacht ist. Ein Familienvan muss Dinge schlucken können: Fahrradzubehör, Outdoor-Ausrüstung, Vorräte, nasse Kleidung, Bettzeug und all die Kleinigkeiten, die unterwegs erst ihre wahre Größe zeigen.
Die serienmäßig integrierte Markise passt sauber zu diesem Ansatz. Im Stand macht sie aus dem kompakten Fahrzeug schnell einen erweiterten Wohnraum. Gerade bei Familien ist der Bereich vor der Schiebetür oft genauso wichtig wie der Innenraum selbst. Dort wird gegessen, gespielt, sortiert und durchgeatmet.
Ein Hinweis zu den Bildern
Die gezeigten Fahrzeugabbildungen wurden digital nachbearbeitet und enthalten teilweise Sonderausstattung. Lackierung, Materialien und konkrete Konfiguration können daher vom realen Fahrzeug abweichen.
Bilder: Hersteller
Für wen The Core besonders spannend ist

The Core richtet sich vor allem an Familien, die nicht zwischen Alltagstauglichkeit und Reisefreiheit wählen wollen. Fünf Gurtplätze und fünf Schlafplätze machen ihn auch für größere Familien oder Reisen mit zusätzlichem Kind interessant. Gleichzeitig bleibt die Länge unter sechs Metern ein starkes Argument für alle, die keinen großen Aufbau fahren möchten.
Der Camper wirkt wie ein Gegenentwurf zu der Vorstellung, Familien-Vanlife müsse immer schwer, lang und kompliziert sein. Natürlich bringt ein Fahrzeug mit Hochdach, fünf Schlafplätzen und umfangreicher Bordtechnik eigene Grenzen mit. Doch genau der Versuch, diese Anforderungen in einem kompakten Sprinter-Format zu bündeln, macht The Core bemerkenswert.
FAQ
1. Für welche Familien ist der Rhön Camp The Core besonders geeignet?
Der Rhön Camp The Core ist vor allem für Familien interessant, die mit mehreren Personen reisen möchten, ohne auf ein überlanges oder schwerfälliges Reisemobil umzusteigen. Fünf Gurtplätze und fünf Schlafplätze sind in dieser Fahrzeuglänge ein starkes Argument. Besonders spannend ist das Modell für aktive Familien, die Alltag, Wochenendtrip und längere Urlaubsreise mit einem einzigen Fahrzeug verbinden wollen. Durch das kompakte Format bleibt der Camper im Handling überschaubar, während das Hochdach zusätzliche Bewegungsfreiheit schafft. Wer also einen familienfreundlichen Van mit viel Nutzwert sucht, findet hier ein Konzept, das Praxis und Freiheit überzeugend zusammenbringt.
2. Welche Rolle spielt das Hochdach im Gesamtkonzept von The Core?
Das Hochdach ist weit mehr als nur ein optisches Merkmal, es ist der eigentliche Schlüssel zum Raumkonzept von The Core. Statt den Camper länger zu bauen, nutzt Rhön Camp die Höhe, um mehr Bewegungsfreiheit, zusätzliche Schlafmöglichkeiten und ein luftigeres Wohngefühl zu schaffen. Gerade auf Familienreisen macht das einen großen Unterschied, weil mehrere Menschen gleichzeitig im Fahrzeug Platz brauchen. Das Hochdach hilft außerdem dabei, den kompakten Grundriss alltagstauglich zu halten. In Verbindung mit Stauraumlösungen, doppeltem Boden und vertikalem Heckbereich entsteht ein Innenraum, der nicht nur modern wirkt, sondern im Reisealltag tatsächlich funktional sein kann.
3. Warum ist das gasfreie Energiekonzept für Familien ein wichtiger Vorteil?
Das gasfreie Energiekonzept bringt vor allem für Familien praktische Vorteile, weil es den Reisealltag einfacher und unabhängiger machen kann. Wenn mehrere Personen an Bord sind, steigen Strom- und Wasserverbrauch automatisch. Licht, Heizung, Küchengeräte, Ladegeräte und Wasserpumpe werden intensiv genutzt. Ein modernes Setup mit optionaler Photovoltaik kann dabei helfen, diese Anforderungen besser zu bewältigen. Gleichzeitig entfällt die klassische Abhängigkeit von Gasflaschen, was Planung und Versorgung unterwegs erleichtert. Für Familien bedeutet das vor allem mehr Komfort, mehr Flexibilität auf Reisen und ein insgesamt moderneres Nutzungserlebnis im mobilen Zuhause.















