1. Hilfe beim Camping – was für die Notfallausrüstung wichtig ist

1. Hilfe Wohnmobil
Im Fall der Fälle muss man helfen können. Sowohl handwerklich als auch mit Verbandsmaterialien.
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Wer Campingurlaube unternimmt und im Wohnmobil oder dem Wohnwagen reist, braucht auch ein 1. Hilfe Set, mit dem er im Notfall selber kleinere Verletzungen versorgen kann. Wir geben einen Überblick über jene Dinge, die man für die 1. Hilfe beim Camping bei der Anschaffung beachten sollte.

Ausrüstung ist das eine, Verhalten das andere

Im Urlaub passieren wie zu Hause kleine Malheurs, die oft in ungünstigen Situationen stattfinden. Mal stolpert man und schlägt sich die Knie auf, mal schneidet man sich am Gemüsemesser. Auf solche Situationen sollte man sich vorbereiten – aber nicht nur mit den passenden Verbandsmaterialien. Es ist eine wirklich empfehlenswerte Erfahrung an 1. Hilfe-Kursen in der Heimatstadt teilzunehmen, um sein eigenes Wissen aufzufrischen. Was muss man eigentlich wie tun, wenn man sich geschnitten hat? Was macht man bei Verstauchungen und wie leistet man auch in schlimmeren Situationen wirkungsvoll 1. Hilfe? In den fast überall angebotenen Kursen lernt man auch Neues oder ruft sich das z.B. beim Führerscheinerwerb bezogene Wissen wieder auf. Diese Kurse kosten nur wenig Geld, können aber im Ernstfall einfach Handlungssicherheit geben. Auch das Anlegen von Verbänden und Kompressen wird hier praktisch geübt – auch ein großer Vorteil im Ernstfall. Ansprechpartner sind die örtlichen Hilfsverbände oder private Anbieter. Google hilft hier ganz schnell.

1. Hilfe beim Camping
Was ist wichtig, wenn man ein 1. Hilfe-Set für das Camping kaufen will?

Notwendige Ausrüstung und Materialien anschaffen

Was aber braucht man wirklich, um den Verletzungen im Urlaub begegnen zu können? In erster Linie sind es Hautverletzungen und Verstauchungen, die einerseits auftreten können und andererseits auch selbst behandelt werden sollten. Dabei ist Behandeln nicht korrekt. Man vermeidet mit einer ersten Behandlung Folgeschäden wie Entzündungen aufgrund eindringendem Schmutz und ähnlichem. Hierzu sollte man grundsätzlich folgende Dinge mitführen

  • Wundschnellverband
  • Pflaster (wegen Schnitten, Blasen, Verbennungen usw.)
  • Elastische Binden
  • Wundkompressen (auch sterile)
  • Desinfektionsmittel für Wunden
  • Einmal-Handschuhe
  • klassisches Hilfsmittel wie Dreieckstuch, Einmal-Handschuhe, Schere und Rettungsdecke
  • Cool-Pack

Darüber hinaus gibt es Dinge, die man als Reiseapotheke dabei haben sollte. Dazu gehören individuelle Medikamente, aber auch Schmerzmittel, Salben, Pinzette usw.

Hilfsmittel bei oberflächlichen Verletzungen

Bei Schnitten oder offenen Wunden, die besonders häufig beim Campingurlaub auftreten können, sollte man mit einer passenden Anzahl und Größe von Pflastern reagieren können. Hier sind, wenn die Wunde doch größer ist, auch sterile Kompressen, die mit Binden befestigt werden, hilfreich. Wir jedenfalls haben ein ganzes Arsenal an Pflastern dabei. Fingerpflaster, große und kleine, aber auch wasserdichte Pflaster tummeln sich in einer kleinen Kiste.

Prellungen und Verstauchungen begegnen

Ebenso häufig kommen Prellungen und Verstauchungen vor. Hier lautet die wichtigste Regel, wie sie in 1. Hilfe-Kursen vermittelt wird, die betroffenen Stellen zu stabilisieren und im Zweifel zu immobilisieren. Hier helfen Binden, aber auch ein Dreieckstuch. Diese Dinge müssen nicht wie die oben genannten Pflaster unbedingt in großer Anzahl mitgeführt werden. Ein Exemplar beim Dreieckstuch reicht. Binden jedoch sollten in mehrfacher Ausführung auf der Reise dabei sein.

Lieber zur Marken- als No-Name-Ware greifen

Unserer Erfahrung nach gibt es sehr günstige Set auf den Online-Märkten dieser Internet-Welt, die auf dem Papier allen Anforderungen entsprechen. Nur mussten wir tatsächlich mehrfach feststellen, dass die Qualität mangelhaft war. So sollte eine robuste Tasche als Aufbewahrung dienen. Wenn bei günstigen Exemplaren der Reißverschluss beim ersten Benutzen kaputt geht, hat man trotz vielen mitgelieferten Materialien keine Freude mehr daran. Auch sollte nicht alles mega gestopft verpackt werden, da man ewig fummelt, um alles wieder zu verpacken. Markenware wie von den Leina-Werken oder Erste-Hilfe-Schneider ist nach unserer Erfahrung einfach besser.

Professionelle 1. Hilfe-Koffer wie dieser, dürften auf Dauer die bessere Wahl sein. Bild: Erste-Hilfe-Online-Shop24

Haltbarkeit beachten – 1. Hilfe beim Camping muss regelmäßig kontrolliert werden

Gerade sterile Bestandteile haben eine Haltbarkeitsdauer, die man regelmäßig kontrollieren sollte. Gleiches gilt für Desinfektionsmittel, die ebenfalls regelmäßig kontrolliert werden sollten. Nach unserer Meinung sollte ein 1. Hilfe Set im Wohnwagen oder Wohnmobil dabei sein, welches für die jeweilige Situation passt. Das heißt wiederum, dass man nicht die kleinsten Packungsgrößen kaufen sollte, sondern den begrenzten Platz im Wohnwagen auch für das 1. Hilfeset bereitstellen sollte.

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