gok senso4s plus onderweg dddb5cd8f0970619
Mit dem GOK Senso4s PLUS lässt sich der Füllstand von Gasflaschen präzise messen – ideal für den Camping-Alltag.

GOK Senso4s PLUS – nie mehr plötzlich leere Gasflaschen im Camper

Werbung

Wer mit dem Camper unterwegs ist, kennt diesen Moment nur zu gut: Morgens läuft der Kaffee, draußen ist es noch kühl, und plötzlich steht die Frage im Raum, wie viel Gas überhaupt noch in der Flasche steckt (Tipps zur cleveren Gasnutzung). Gerade auf längeren Reisen ist das kein Nebenthema, sondern pure Alltagspraxis. Der GOK Senso4s PLUS setzt genau hier an. Das System zeigt den Füllstand von Gasflaschen digital an und ist speziell für den Einsatz im Camping- und Caravan-Bereich ausgelegt (Truma LevelControl als Empfehlung). Anders als einfache Kontrollmethoden arbeitet es mit einer wiegenden Messeinheit unter der Gasflasche und überträgt die Werte per Bluetooth an eine App auf Smartphone oder Tablet. Das klingt zunächst technisch, ist im Alltag aber vor allem eines: praktisch. Denn wer den Gasvorrat zuverlässig im Blick hat, reist entspannter, plant souveräner und erlebt beim Kochen, Heizen oder Kühlen keine unangenehmen Überraschungen.

Werbung
Webasto vanlifemag

Digitale Kontrolle statt Rätselraten

GOK Senso4s PLUS Füllstandsanzeiger mit grünen Standfüßen zur digitalen Füllstandsmessung von Gasflaschen
Digitale Füllstandsanzeige für Gasflaschen im Caravan- und Campingbereich: GOK Senso4s PLUS mit grünen Standfüßen.

Das Grundprinzip des Systems ist schnell erklärt. Der GOK Senso4s PLUS misst das Gewicht der Gasflasche und errechnet daraus den aktuellen Gasinhalt. Eine volle Flasche bringt schließlich deutlich mehr auf die Waage als eine fast leere. Bei stabilem Untergrund arbeitet das System mit einer Messgenauigkeit von etwa plus/minus 1 Prozent. Die Daten werden bei bestehender Bluetooth-Verbindung alle 15 Minuten an die App übertragen. Dort lässt sich der aktuelle Füllstand grafisch ablesen. Noch spannender im Reisealltag ist jedoch die zusätzliche Auswertung: Die App zeichnet den Verbrauch auf und erstellt daraus eine Prognose, wie lange das verbleibende Gas voraussichtlich noch reicht. Wer häufiger frei steht oder abseits großer Campingplätze unterwegs ist, bekommt damit ein Werkzeug an die Hand, das echte Planungssicherheit schafft. Eine individuell einstellbare Push-Benachrichtigung meldet sich zudem rechtzeitig, wenn ein definierter Mindestfüllstand erreicht ist.

Für den mobilen Einsatz clever weitergedacht

GOK Senso4s PLUS Füllstandsanzeiger und Smartphone-App zur Gasflaschenüberwachung
Darstellung des GOK Senso4s PLUS Füllstandsanzeigers mit zugehöriger App für Camping-Gasflaschen

Auf den ersten Blick wirkt der GOK Senso4s PLUS wie eine moderne Komfortlösung. Interessant wird er aber vor allem durch seine Auslegung für den mobilen Alltag. Das System ist seit November 2020 erhältlich und als weiterentwickelte Version des ursprünglichen Senso4s konzipiert. Erkennbar ist die PLUS-Variante an ihren grün gefärbten Standfüßen, während das frühere Basic-Modell blaue Füße hatte. Entscheidender als die Optik sind allerdings die technischen Unterschiede. Die Standfüße wurden verstärkt, um Belastungen und Vibrationen im Fahrzeug dauerhaft besser zu verkraften. Zusätzlich hilft eine Skalierung bei der exakten Anpassung an den Flaschendurchmesser. Das ist im Camper relevant, weil Technik im Gaskasten nicht nur präzise arbeiten, sondern auch mit wechselnden Bedingungen klarkommen muss. Genau an dieser Stelle zeigt sich, dass dieses System für den mobilen Einsatz entwickelt wurde und nicht bloß eine stationäre Lösung mit App-Anbindung ist.

Werbung

Drei Sensoren machen den Unterschied

Illustration des GOK Senso4s PLUS beim Wiegen einer Gasflasche mit Anbindung an eine App im Wohnmobil
Funktionsweise und mobile Anwendung des GOK Senso4s PLUS: Gasflaschen-Füllstand digital prüfen

Besonders spannend sind die drei integrierten Sensoren, die Messfehler vermeiden sollen. Ein Bewegungssensor erkennt Erschütterungen und unterbricht die Messung, sobald sich das Fahrzeug bewegt. Steht der Camper wieder ruhig, wird die Messung automatisch fortgesetzt. Ein Neigungssensor springt ein, wenn das Fahrzeug schief steht, etwa auf abschüssigem Terrain. Auch dann pausiert das System, damit keine verfälschten Werte entstehen. Ergänzt wird das Ganze durch einen Temperatursensor, der warnt, wenn extreme Hitze oder Kälte das Messergebnis beeinflussen könnten. Im Alltag sorgt das für mehr Vertrauen in die angezeigten Daten. Gerade im Vanlife, wo selten perfekte Bedingungen herrschen, ist diese Art von intelligenter Kontrolle hilfreich. Dass das Gerät dank ATEX-Zertifizierung für Zone 2 zudem in potenziell explosionsgefährdeten Bereichen betrieben werden darf, macht es für den geschlossenen Gaskasten im Reisemobil geeignet.

Werbung

Bleibt im Gaskasten und arbeitet unauffällig

Hand hält Smartphone mit App zur Füllstandsanzeige einer Gasflasche vor Wohnmobil.
Mit dem Smartphone den Gasvorrat im Wohnmobil genau im Blick behalten – GOK Senso4s PLUS macht’s möglich.

Ein wichtiger Pluspunkt ist die Tatsache, dass der GOK Senso4s PLUS im Gasflaschenkasten von Wohnmobil oder Wohnwagen verbleiben kann, auch während der Fahrt – vorausgesetzt, es ist eine geeignete, gegen Verdrehen gesicherte Gasflaschenhalterung verbaut. Die Kombination aus ATEX-Zulassung und zusätzlicher Sensorik vermeidet Fehlmessungen oder unnötige Alarme im mobilen Betrieb. Für viele Camper dürfte genau das der Kernnutzen sein: einmal einrichten und anschließend im Hintergrund laufen lassen. Die App kann mehrere Gasflaschen parallel verwalten, sofern jede Flasche ein eigenes Gerät erhält. Das ist vor allem bei Zwei-Flaschen-Anlagen interessant oder dann, wenn zusätzlich am Grill oder Heizstrahler überwacht werden soll. Die App steht für Android und iOS zur Verfügung und lässt sich in mehreren Sprachen nutzen. Das macht das System auch für Reisende interessant, die häufig international unterwegs sind.

Von 5 bis 11 Kilo und darüber hinaus flexibel

Auch technisch ist das Gerät praxisnah ausgelegt. Die ausziehbaren Teleskop-Standfüße passen für Gasflaschen mit einem Durchmesser von 18 bis 32 Zentimetern. Damit eignet sich das System für viele gängige Stahl-, Aluminium- und Kunststoffflaschen bis zu einem Füllgewicht von 16 Kilogramm. Typische Größen wie 5-, 8- oder 11-Kilogramm-Flaschen lassen sich also abdecken. Das Gehäuse besteht aus Kunststoff, misst geschlossen etwa 19,8 x 17,9 x 2,9 Zentimeter (voll ausgezogen ca. 32,0 x 28,4 x 2,9 Zentimeter) und wiegt rund 280 Gramm. Mit Schutzart IP44 ist das Gerät gegen Spritzwasser geschützt und damit gut auf den Camper-Alltag vorbereitet. Wichtig bleibt jedoch ein ebener und fester Untergrund, denn nur dann liefert die Gewichtsmessung saubere Ergebnisse. Die Stromversorgung erfolgt über drei AAA-Batterien mit 1,5 Volt. Im normalen Betrieb beträgt die Batterielaufzeit etwa 15 Monate, und der Batteriestand lässt sich direkt in der App kontrollieren.

Werbung

So schlägt sich das System gegen Alternativen

Wer sich mit Gas-Füllstandsmessung beschäftigt, stößt meist auch auf Ultraschalllösungen. Dazu zählen Systeme, die magnetisch unter der Stahlflasche sitzen und den Füllstand per Ultraschall erfassen. Sie bieten ebenfalls App-Anbindung und Warnmeldungen, benötigen pro Flasche aber jeweils einen eigenen Sensor. Bei Aluminiumflaschen ist oft ein Adapter nötig. Andere Lösungen setzen auf tragbare Handgeräte, die punktuell außen an die Flasche gehalten werden. Diese Variante ist günstiger, verlangt aber jedes Mal eine manuelle Kontrolle. Noch einfacher ist das klassische Wiegen mit einer Kofferwaage. Das liefert exakte Ergebnisse, setzt jedoch voraus, dass die Flasche aus dem Gaskasten genommen und angehoben wird. Im direkten Vergleich spielt der GOK Senso4s PLUS seine Stärke vor allem bei Komfort und Alltagstauglichkeit aus: Die Flasche bleibt stehen, die Werte kommen automatisch, und die App ergänzt die reine Messung um Verlauf, Prognose und Warnfunktion. Genau das macht den Unterschied zwischen gelegentlicher Kontrolle und echter Dauerüberwachung aus.

Werbung

Die Einrichtung ist schnell erledigt

Die Inbetriebnahme ist klar strukturiert und in sechs Schritten erledigt. Zunächst wird die App installiert und das Gerät per Bluetooth gekoppelt. Danach erfolgt eine einmalige Kalibrierung ohne aufgesetzte Gasflasche. Anschließend werden in der App das Tara-Gewicht und das Füllgewicht der Flasche eingetragen. Danach werden die Standfüße passend auf den Durchmesser der Flasche eingestellt, bevor die Flasche vorsichtig aufgesetzt wird. Ab diesem Moment startet die Messung. Im Alltag arbeitet das System dann weitgehend selbstständig. Werden ungünstige Bedingungen erkannt, pausiert die Messung automatisch und setzt später wieder ein. Interessant ist außerdem die Mehrzwecknutzung: Das Gerät kann nicht nur im Reisemobil eingesetzt werden, sondern ebenso stationär an Gasgrill, Heizstrahler, Gasherd oder Therme. Damit eignet es sich nicht nur für deutsche Camper, sondern grundsätzlich auch für Nutzer in anderen Ländern, sofern passende Gasflaschenmaße im genannten Bereich verwendet werden. Einen Preis nennt das vorliegende Informationsmaterial nicht.

Werbung
relleumdesign

FAQ

1) Wie zuverlässig ist die Füllstandsanzeige im echten Camper-Alltag, wenn der Untergrund schief ist oder das Fahrzeug bewegt wird?

Im Campingalltag ist weniger die Theorie entscheidend, sondern ob die Messung auch dann noch sinnvoll bleibt, wenn der Camper nicht perfekt steht. Der GOK Senso4s PLUS arbeitet mit einer Gewichtsmessung, die grundsätzlich sehr genau sein kann, aber nur bei Ruhe und stabilem Stand. Genau deshalb sind Bewegungssensor und Neigungssensor integriert: Sobald Fahrt, Vibrationen oder deutliche Schräglage erkannt werden, pausiert das System die Messung, statt falsche Werte zu liefern. Sobald der Camper wieder ruhig und stabil steht, setzt die Messung automatisch fort. Das erhöht das Vertrauen, weil die Anzeige nicht „irgendetwas“ meldet, sondern bewusst nur dann misst, wenn es Sinn ergibt.

Werbung

2) Was muss ich bei der Einrichtung unbedingt korrekt machen, damit Verbrauchsverlauf und Restlaufzeit-Prognose wirklich stimmen?

Damit die App nicht nur einen Balken anzeigt, sondern Verbrauch und Reichweite sinnvoll berechnet, muss die Basis stimmen. Entscheidend ist zuerst die Kalibrierung ohne Flasche, damit das System seinen Nullpunkt kennt. Danach müssen in der App die richtigen Flaschendaten hinterlegt werden: das Tara-Gewicht (Leergewicht der Flasche) und das Füllgewicht (z. B. 5, 8 oder 11 kg). Nur wenn diese Werte stimmen, kann aus dem gemessenen Gesamtgewicht der tatsächliche Gasinhalt korrekt errechnet werden. Zusätzlich sollte die Flasche sauber und mittig auf dem Gerät stehen und der Untergrund fest sein. Dann werden Verlauf, Prognose und Warnmeldungen im Alltag deutlich verlässlicher.

3) Wann ist der Senso4s PLUS sinnvoller als Ultraschall, Handmessgerät oder klassisches Wiegen – und wann eher nicht?

Der Senso4s PLUS spielt seine Stärken aus, wenn du eine dauerhafte, automatische Kontrolle willst: Flasche bleibt im Gaskasten, Werte kommen regelmäßig in die App, inklusive Warnung und Reichweiten-Prognose. Gegenüber Handmessgeräten oder der Kofferwaage sparst du dir das wiederholte, manuelle Prüfen und vor allem das Herausheben der Flasche. Gegenüber Ultraschalllösungen ist der Ansatz anders: Hier zählt das Gewicht, nicht das „Durchmessen“ der Flasche. Weniger sinnvoll ist das System, wenn du wirklich nur selten Gas nutzt und eine gelegentliche, günstige Kontrolle reicht. Auch wer keinen stabilen Standplatz hinbekommt oder konsequent ohne Smartphone arbeiten will, wird mit einfachen Methoden manchmal stressfreier fahren.

Bilder: Hersteller

Werbung
Cookie Consent mit Real Cookie Banner