ACHTUNG – Rückruf von Wohnmobilen und Campervans

Achtung Rückruf vom Wohnmobilen und Campervans
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Achtung: Rückruf beim Automobilkonzern Stellantis für circa 50.000 Fahrzeuge, die auch beliebte Basis für Wohnmobile und Campervans sind. Betroffen sind der Fiat Ducato sowie die baugleichen Modelle Citroen Jumper, Peugeot Boxer und Opel Movano.

Stellantis-Rückruf von Wohnmobilen und Campervans

Die Modelle Fiat Ducato, Citroen Jumper, Peugeot Boxer und Opel Movano sind oft gewählte Basis für Wohnmobile und Campervans. Vom Rückruf betroffen sind Fahrzeuge aus dem Baujahr 2023.

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Bei allen ist laut Kraftfahrtbundesamt (KBA) eine nicht der Spezifikation entsprechende Hochdruckleitung der hydraulischen Servolenkung montiert. Dies kann zur Verschlechterung des Lenkgefühls oder im gar zum Ausfall der Servolenkungsunterstützung führen. Außerdem kann auch ein Fahrzeugbrand nicht ausgeschlossen werden. Laut KBA sind glücklicherweise aber bislang keine Vorfälle mit Sach- und/oder Personenschäden bekant.

Rückruf von Wohnmobilen und Campervans – was muss ausgetauscht werden?

Der Rückruf betrifft nur Fahrzeuge, bei denen sich auf der Hochdruckleitung der Servolenkung der mit weißer Schrift aufgebrachte Code T201 oder T316 befindet. In der Werkstatt werden die Teilenummern der montierten Hochdruckleitung kontrolliert und bei Bedarf ausgetauscht.

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Welche Fahrzeuge sind vom Rückruf betroffen?

Fiat Ducato

  • KBA-Referenznummer: 013298
  • Hersteller-Code der Rückrufaktion: 6701
  • Baujahr: 2023 bis 2023
  • Betroffene Fahrzeuge (weltweit): 17818
  • Vermutlich betroffene Fahrzeuge (Deutschland): 1351
  • Überwachung der Rückrufaktion durch das KBA: überwacht
  • betroffene Fahrzeugausführungen: Nur wenn der mit weißer Schrift aufgebrachte Code T201 oder T316 auf der Hochdruckleitung aufgeprägt ist.

Citroen Jumper

  • KBA-Referenznummer: 013296
  • Hersteller-Code der Rückrufaktion: JZP
  • Baujahr: 2023 bis 2023
  • Betroffene Fahrzeuge (weltweit): 12925
  • Vermutlich betroffene Fahrzeuge (Deutschland): 3562
  • Überwachung der Rückrufaktion durch das KBA: überwacht
  • betroffene Fahrzeugausführungen: Nur wenn der mit weißer Schrift aufgebrachte Code T201 oder T316 auf der Hochdruckleitung aufgeprägt ist.

Peugeot Boxer

  • KBA-Referenznummer: 013297
  • Hersteller-Code der Rückrufaktion: MKZ
  • Baujahr: 2023 bis 2023
  • Betroffene Fahrzeuge (weltweit): 12463
  • Vermutlich betroffene Fahrzeuge (Deutschland): 1402
  • Überwachung der Rückrufaktion durch das KBA: überwacht
  • betroffene Fahrzeugausführungen: Nur wenn der mit weißer Schrift aufgebrachte Code T201 oder T316 auf der Hochdruckleitung aufgeprägt ist.

Opel Movano

  • KBA-Referenznummer: 013294
  • Hersteller-Code der Rückrufaktion: KJ1
  • Baujahr: 2023 bis 2023
  • Betroffene Fahrzeuge (weltweit): 6628
  • Vermutlich betroffene Fahrzeuge (Deutschland): 1692
  • Überwachung der Rückrufaktion durch das KBA: überwacht
  • betroffene Fahrzeugausführungen: Nur wenn der mit weißer Schrift aufgebrachte Code T201 oder T316 auf der Hochdruckleitung aufgeprägt ist.

Was muss man tun?

Das KBA informiert die Halter über den Rückruf. Hat man ein entsprechedes Schreiben erhalten, vereinbart man einen Termin mit (s)einer Vertragswerkstatt. Die prüft, ob die fehlerhaften Hydraulikschläuche im Fahrzeug montiert sind und tauscht sie gegebenenfalls aus. Kosten entstehen für den Rückruf keine.

Hat man kein Schreben vom KBA erhalten, besitzt aber ein Fahrzeug aus dem Baujahr 2023 und ist sich unsicher, ob es vom Rückruf betroffen ist, kann man sich an eine Vertragswerkstatt oder die Servicenummer des Herstellers wenden

Sonstige Rückrufe von Wohnmobilen und Campervans

Auf der Seite des KBA kann man sich über Rückrufe zu seinem Fahrzeug informieren. Zu den oben genannten Modell sind zum Beispiel weitere Rückrufe aus den verschiedenen Baujahren zu finden. In der Herstellerdatenbank kann man den Hersteller oder die Marke auswählen und anschließend nach dem Modell suchen und optional noch das Baujahr eingrenzen. So kann man sich auch über ältere Rückrufe informieren und mit der Werkstatt klären, ob die Arbeiten bereits durchgeführt wurden.

Quelle: Kraftfahrbundesamt

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