Ultraschall-Schutz vor Mardern im Camper-Alltag

Nächtliche Marderbesuche gehören zu den unangenehmeren Begleitern des Vanlife. Kabelbisse im Motorraum oder Schäden an Dämmung und Verkleidung können aus einem Wochenendtrip schnell eine teure Werkstattgeschichte machen. Hier setzt das Gardigo Marder-Frei EasyGo an: ein batteriebetriebenes Ultraschallgerät, das speziell zur Vertreibung von Mardern in Auto, Garage, Dachboden oder sogar Hühnerstall entwickelt wurde – und sich damit auch für Campingbusse und Kastenwagen anbietet.
Der Fokus liegt auf einer flexiblen Nutzung ohne Stromanschluss. Das Gerät arbeitet ausschließlich mit Batterien und sendet regelmäßig hochfrequente Töne im Bereich von 12 bis 24 Kilohertz aus, die Marder als störend empfinden. Für Vanlife-Nutzer ergibt sich damit eine Lösung, die unabhängig vom Landstrom auf Stell- oder Campingplätzen funktioniert.
Frequenzwechsel gegen Gewöhnung und einfache Montage
Die integrierte Frequenzwechsel-Technik variiert den Frequenzbereich zwischen 12 und 24 Kilohertz, um einen Gewöhnungseffekt der Tiere zu verhindern – ein entscheidender Punkt, wenn das Fahrzeug häufig an denselben Plätzen steht oder längere Zeit abgestellt wird, etwa auf einem Winterstellplatz.
Das Gerät arbeitet im Intervallbetrieb: etwa 5 Sekunden aktiv, anschließend rund 25 Sekunden Pause. Die Reichweite liegt in geschlossenen Räumen bei etwa 60 Quadratmetern, was für den Motorraum, kleinere Garagen oder den Innenraum eines Campers ausreicht. Eine Status-LED zeigt an, ob das Gerät in Betrieb ist – praktisch für einen schnellen Check vor der Abfahrt.
Praxisrelevante Details für Vanlife und Camping
Der Batteriebetrieb erfolgt über vier AA-Batterien (Mignon) mit je 1,5 Volt, die nicht im Lieferumfang enthalten sind. Dank des frontalen Batteriefachs lassen sich die Batterien auch dann wechseln, wenn das Gerät dauerhaft an der Karosserie oder an einer Wandfläche befestigt ist. Ein wassergeschützter Wippschalter ermöglicht das Ein- und Ausschalten, ohne in den Motorraum oder hinter Verkleidungen greifen zu müssen.
Mit Abmessungen von 13 Zentimetern Breite, 7 Zentimetern Höhe und 3,3 Zentimetern Tiefe sowie einer unauffälligen schwarzen Farbe lässt sich das Gerät dezent integrieren. Im Lieferumfang enthalten ist neben dem Gerät eine mehrsprachige Bedienungsanleitung, unter anderem auf Deutsch. Der empfohlene Verkaufspreis liegt bei 19,90 Euro, häufig ist es jedoch für etwa 14,99 Euro erhältlich.
Bilder: Anbieter
FAQ
1) Für welche Bereiche im Van oder rund ums Fahrzeug ist das Gardigo Marder-Frei EasyGo sinnvoll – und wo eher nicht?
Am sinnvollsten ist das Gerät dort, wo Marder typischerweise Schaden anrichten: im Motorraum, in der Nähe von Kabeln, Dämmmaterial oder Einstiegspunkten unter dem Fahrzeug. Auch für kleine Garagen oder geschlossene Stellplätze kann es passen, weil die Reichweite in Innenräumen bei etwa 60 m² liegt. Weniger geeignet ist es in sehr offenen, windigen Außenbereichen, weil Ultraschall sich dort schlechter ausbreitet und Hindernisse die Wirkung beeinflussen. Für besten Effekt sollte das Gerät so platziert werden, dass möglichst wenig Material den Schall abschirmt.
2) Wie verhindert die Frequenzwechsel-Technik, dass sich Marder an das Ultraschallgerät gewöhnen?
Viele einfache Ultraschallgeräte senden dauerhaft denselben Ton, woran sich Tiere mit der Zeit gewöhnen können – vor allem bei längerer Standzeit. Das Gardigo Marder-Frei EasyGo arbeitet mit einem wechselnden Frequenzbereich von 12 bis 24 kHz, was das Geräusch unberechenbarer macht. Zusätzlich läuft es im Intervall (ca. 5 Sekunden an, 25 Sekunden aus), sodass es nicht permanent gleich klingt.
3) Was muss ich beim Batteriebetrieb und der täglichen Nutzung im Camper beachten?
Das Gerät funktioniert komplett ohne Stromanschluss und benötigt vier AA-Batterien (1,5 V), die separat gekauft werden müssen. Das frontale Batteriefach erleichtert den Wechsel, ohne die Montage zu lösen. Die Status-LED zeigt schnell, ob es läuft, und der wassergeschützte Wippschalter vereinfacht das Ein- und Ausschalten. Vor der Abfahrt lohnt ein kurzer Check.
















