Kommunikation im Wohnwagen: die 3 größten Herausforderungen

Kommunikation im Wohnwagen
Gerade wenn man am Stellplatz ankommt, ist die Gefahr für Streit am höchsten.
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Ehrlich sein: wer zankt sich mit seinem Partner oder seiner Partnerin beim Aufbau des Wohnwagens oder des Campervans? Wir kennen diese Situation wirklich gut: der Wohnwagen muss auf einem engen Platz aufgestellt werden und man beginnt sich in dieser manchmal stressigen Situation zu nerven und zu zanken. Wir geben 3 wichtige Tipps zur Kommunikation im Wohnwagen und beim Camping.

1. Sich im Klaren sein, dass es punktuell stressig wird

Man ist nicht allein mit der Erkenntnis, dass die ersten Minuten auf einem Stellplatz oft stressig werden können. Ohne Mover den Wohnwagen platzieren, den Campervan zentimetergenau irgendwo hinstellen sind wunderbare Auslöser für Streit. Auch, weil man hier noch nicht gut geübt ist. Dabei ist es vorprogrammiert, dass man vom Partner Dinge erwartet, die er eben nicht sofort erkennt. Und der Partner selbst Erwartungen hat, die man nicht sofort auf Tasche hat. Schlussendlich muss man sich mit dieser Erkenntnis, dass man es schlicht weiß, dass es stressig wird, beruhigen. Quasi mental darauf vorbereiten, dass man ruhig bleiben muss, um nicht den Start des Zanks zu verantworten. Man ist im Urlaub und ob es nun wenige Minuten schneller geht, bis man auf dem Campingstuhl sitzt und die kalte Cola trinken kann, oder eben etwas später, ist doch eigentlich egal.

2. Vorab absprechen, was zu tun ist

Unheimlich wichtig für die Kommunikation beim Camping ist es, gerade bei den nicht so oft umgesetzten Handgriffen vor Ort klar zu sein, was man selber tut und was man dabei vom Anderen erwartet. Es macht tatsächlich Sinn vorab genau zu besprechen, was der Plan ist, um den Wohnwagen links oder rechts herum auf der einen oder der anderen Seite der Parzelle aufzustellen. An diesen Plan sollte man sich halten und kann dann aber auch erwarten, dass sich der Andere daran hält. Beim Schieben muss man rufen, dass es los geht – aber auch wann aufgehört werden muss. Gerade hier haben wir selbst schon oft angefangen zu zanken, wenn nicht sogar zu streiten. Und ganz ehrlich: auf den Ton kommt es dann auch an. Wer genervt ist, kann auch böse klingen. Das sollte man sich wie im ersten Tipp einfach vor Augen halten und versuchen nicht böse oder gestresst zu wirken.

3. Die Nachbesprechung mit Dank und ehrlicher Kritik als Schlüssel für gute Kommunikation im Wohnwagen

Wenn man sich entweder völlig ohne Zank durch diese Zeit retten konnte oder aber wenn es doch einige böse Blicke und Worte gab, sollte man danach nochmals darüber sprechen. So räumt man die Gefahr ab, dass sich aus diesem kurzen Stress-Streit, ein sich auf den Urlaub negativ auswirkender entwickelt. Dazu kann man die erste Situation am Campingtisch nutzen. Kurz fragen, was der Grund des Zanks war, eigene Meinung darlegen und immer daran denken, dass vermutlich niemand der Beteiligten Lust auf Stress im Urlaub hatte. Man ist gemeinsam vor Ort und man hat sich bewusst für dieses “gemeinsam” entschieden. Mit der richtigen Kommunikation im Wohnwagen oder Campervan, kann man all diese Dinge ausräumen. Dann steht dem schönen Start in den Urlaub nichts im Weg.

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