Tag der Familie
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Tag der Familie: Fünf Outdoor-Ziele für gemeinsame Auszeiten im Camper

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Der 15. Mai ist Tag der Familie – und für viele Reisemobilisten ein guter Anlass, einmal genauer hinzuschauen, wo gemeinsame Zeit eigentlich entsteht. Nicht zwischen Hausaufgaben und Spülmaschine, sondern dort, wo der Alltag draußen bleibt: am Wasser, im Wald, an einem Stellplatz, an dem die Tage nicht durchgetaktet sind. Der Reisemobilhersteller Carado hat fünf Orte in Deutschland zusammengetragen, die sich für Familienauszeiten mit Camper oder Van besonders eignen. Wir haben sie uns angeschaut.

Dass Familien dabei zunehmend zu kompakten Fahrzeugen greifen, hat einen einfachen Grund: Wendigkeit. Modelle wie der Carado Van V337 zeigen, in welche Richtung das Segment geht – rund 6,66 Meter Länge, schmale Karosserie, ein Heckgrundriss mit Einzelbetten. Genug Platz für eine vierköpfige Familie, aber kompakt genug, um nicht an jeder Engstelle ins Schwitzen zu kommen. Wer mit Kindern reist, will spontan losfahren können – nicht erst eine Route nach Bus-Maßen planen. Und es gibt tolle Orte, die man bereisen kann. Wir zeigen fünf spannende Destinationen.

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SeeCamping Langlau: Wasser direkt vor der Tür

Das Fränkische Seenland in Mittelfranken zählt mit seinen sieben Seen zu den beliebtesten Badezielen Bayerns. Direkt am Ufer des Kleinen Brombachsees liegt das SeeCamping Langlau. Der Platz bietet drei Stellplatzkategorien – Normal, Komfort und Luxus – und damit Spielraum, je nachdem, wie viel Strom, Schatten oder Seeblick gewünscht sind. Für Familien interessant: Die Wege zum Wasser sind kurz, die ersten Schritte aufs Windsurfboard finden in einem geschützten See statt, nicht im Wellengang der Nord- oder Ostsee. Wer einen unkomplizierten Wochenendtrip mit Badegarantie sucht, ist hier gut aufgehoben.

Aktiv Mühle Solnhofen: Altmühltal mit Programm

Das Altmühltal gehört zu den landschaftlich schönsten Regionen Süddeutschlands, und die Aktiv Mühle Solnhofen liegt mittendrin. Camping- und Abenteuerspielplatz in einem – das Konzept setzt auf Bewegung. Kanutouren auf der Altmühl, Kajakkurse, Floßbau, Geocaching, ein Waldseilgarten zum Klettern: Wer Kinder hat, die abends erschöpft, aber zufrieden ins Bett fallen sollen, findet hier ein dichtes Angebot. Stellplätze für Reisemobile sind vorhanden, ebenso eine Zeltwiese. Der Vorteil dieser Kombination aus Übernachten und Programm: keine Anfahrten zu separaten Aktivitäten, kein Logistik-Stress am Morgen.

FP-Familiencamp: Wenn die Familie über sich hinauswächst

Etwas anders gelagert ist das FP-Familiencamp, das an drei Standorten in Franken, im Hunsrück und im Bayerischen Wald geführt wird. Im Mittelpunkt steht ein Aktivprogramm – Kanutouren, Höhlenwanderungen, Baumklettern, Bogenschießen –, das bewusst Situationen schafft, in denen Eltern und Kinder aufeinander angewiesen sind. Pädagogisch nennt man das Erlebnispädagogik; im Reisemobil-Alltag heißt es: Die Höhle bezwingt man gemeinsam, der Erfolg gehört allen. Jedes der drei Camps verfügt über einen Stellplatz, sodass die Anreise mit dem eigenen Fahrzeug funktioniert und der Rückzug abends in die vertraute Umgebung möglich bleibt.

Wildnisschule Schorfheide: Entschleunigung in Brandenburg

Wer es ruhiger mag, sollte einen Blick auf die Schorfheide in Brandenburg werfen. Klare Seen, alte Buchenbestände, Heideflächen – eine Landschaft, in der das Tempo automatisch sinkt. Im Süden des Schutzgebiets liegt die Wildnisschule Schorfheide. Ihr Programm setzt nicht auf Action, sondern auf Naturwahrnehmung: Feuer machen ohne Streichholz, Spuren lesen, Wildpflanzen sammeln, einfache Achtsamkeitsübungen. Das klingt esoterischer, als es ist – tatsächlich sind solche Tage gerade für digital überreizte Kinder eine spürbare Pause. Mehrtägige Camps sind möglich, der Stellplatz für das Reisemobil ist Teil des Konzepts.

Wilde Wiesen: Natur als Werkzeug

Einen eigenen Ansatz verfolgt Wilde Wiesen in Bitterfeld-Wolfen in Sachsen-Anhalt. Betreiberin Melanie Ludolf coacht hier Führungskräfte, Menschen mit Burnout – und Familien. Die Natur ist dabei nicht Kulisse, sondern Werkzeug: Sie schafft den Rahmen, in dem Routinen hinterfragt und Konflikte angesprochen werden können, ohne dass es nach Familientherapie klingt. Wer mit dem Camper anreisen will, findet wenige Kilometer entfernt am „Parkplatz Agora“ Stellflächen für Reisemobile, Vans und Camper.

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Es muss nicht weit sein

Auffällig an dieser Liste: Keiner der Orte liegt im Ausland, keiner braucht Tagesetappen jenseits weniger Hundert Kilometer. Genau das ist die Stärke des Reisens mit kompakten Camper Vans – die Schwelle zum Loslassen sinkt, je geringer der Aufwand für die Anreise ist. Ob ein langes Wochenende am See, ein Aktivurlaub im Altmühltal oder ein Wildnisaufenthalt in der Schorfheide: Der Tag der Familie ist Anlass, kein Pflichttermin. Wer ihn ernst nimmt, plant nicht den perfekten Trip, sondern den nächsten gemeinsamen.

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Bilder: Carado

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