Bosch Spexor im Vanlife Test

Sicherheit unterwegs mit kleiner Alarmanlage

Bosch Spexor Vanlife Test
Sogar im Dachzelt funktioniert der Bosch Spexor gut. Fehlalarme blieben aus. Aber Zugriffe ins Zelt detektiert er gut.
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Einbrüche in Vans und Reisefahrzeuge sieht man leider häufig. Wir testeten eine kompakte Alarmanlage von Bosch, die speziell für Reisemobile entwickelt wurde im realen Gebrauch. Der Bosch Spexor im Vanlife Test.

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Güma

Wer reist hält sich nicht nur im Fahrzeug auf, sondern verlässt dieses häufig um beispielsweise Orte zu erkunden oder einfach zum Einkaufen. In dieser Zeit bleiben das meist teure Fahrzeug und die mitgeführten Gegenstände allein. Ein Einbruch und anschließender Diebstahl führt oft zu sehr aufwendigen Reparaturmaßnahmen und dem Verlust von wichtigen Erinnerungen. Bosch setzt mit dem wirklich kleinen Spexor genau hier an und bietet für knapp 250 Euro eine umfassende Sicherheitslösung auch für das Vanlife an. Basierend auf der optischen Überwachung des Innenraumes, bemerkt das kleine Gerät Bewegungen und schlägt Alarm. Benötigt wird die kostenfreie Spexor-App, die alle notwendigen Informationen zum Spexor anzeigt.

Bosch Spexor im Dachzelt
Wir testeten auch im Dachzelt und erlebten keine Fehlauslösungen. Das ist sehr gut und passt gut zur Professionalität des Spexors.

Bosch Spexor auf mehreren Vanlife Reisen

Wir testeten den Bosch Spexor auf insgesamt vier Vanlife Reisen und zusätzlich in einem Ferienhaus, in das schon vier Mal eingebrochen wurde. Anders als bei bekannten Alarmanalgen für Fahrzeuge entfällt beim Spexor der Aufwand für die Installation fast vollständig. Allein das Aufladen, Anmelden im Bosch-Portal und das reine Aufstellen des kleinen Gerätes sind notwendig, um das Reisefahrzeug zu überwachen. Heißt: Aufladen, Hinstellen, fertig. Extrem einfach und dadurch auch sehr flexibel. In diesem Sinne kann man sowohl den reinen Wohn-Innenraum überwachen, oder bei Reise-LKW auch das Fahrerhaus. Zu beachten ist einzig, dass die Sensoren des Spexor „freie Sicht“ auf den zu überwachenden Bereich haben müssen.

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Schnelle Info im Ernstfall

Im Einsatz als Alarmanlage wird man per Pushnachricht aufs Smartphone im Fall der Fälle alarmiert. Zusätzlich kann ein Alarmton ausgegeben werden. Würde man diese Funktion nicht nutzen, kann Spexor auch als reiner GPS-Tracker genutzt werden, denn er verfügt über eine GPS-Funktion und kann seinen Standort in das Bosch-eigene Portal übertragen.

Im Fahrerhaus
Wenn die Windschutzscheibe mit im Blickfeld der Sensoren liegt, erlebten wir auch Fehlauslösungen.

CO2-Sensoren und Luftqualität

Neben der reinen Überwachung in Bezug auf einen Einbruchschutz, bietet der Bosch Spexor noch deutlich mehr Nutzen im Vanlife. Er verfügt über Sensoren, die die Luftqualität messen, Brandgase detektieren und die Temperatur überwachen. Dabei wird nicht nur die CO-Konzentration gemessen, sondern auch flüchtige organische Verbindungen. Dadurch informiert der Spexor über die Luftqualität und richtet sich nach den Empfehlungen des Umweltbundesamtes und der Weltgesundheitsorganisation. Heißt: aufgebrachte Lacke oder Kleber die gesundheitsschädliche Ausdünstungen verursachen, werden durch Spexor rechtzeitig erkannt. Übrigens: auch die Pollenkonzentration wird gemessen. Daneben misst Spexor auch die Temperatur und kann einen Alarm geben, wird eine einstellbare Grenze unterschritten.

Einfache Bedienung
Geladen wird per USBöBuchse sehr einfach auch direkt im Fahrzeug. Das macht wirklich Sinn und stellt nach 15 Tagen keine unlösbare Aufgabe dar.

Der Aufstellort des Bosch Spexor beim Vanlife ist wichtig

Im Realbetrieb ist es wichtig, wo man ihn aufstellt. Wir nutzten das Armaturenbrett (auch als Abschreckung) sowie im Dachzelt. Diese Standorte garantierten freie Sicht der Sensoren. Eingebrochen wurde (zu Glück) real nicht, aber es kam es zu einem Fehlalarm, als wir vergaßen den Bosch Spexor zu entschärfen und so selbst für die Auslösung verantwortlich waren. Der Spexor löste einen Alarmton aus und schickte eine Pushnachricht aufs Telefon. Zum Test öffnen wir von außen auch ein Fenster im Anhänger und griffen mit einem arm in den Innnenraum. Spexor detektierte diesen Einbruchsversuch und schlug Alarm. Selbst im Dachzelt funktionierte er einwandfrei. Bei Wind gab es keine Fehlalarme. Der eingebaute Akku hielt in den allermeisten Fällen genau 15 Tage. Ein wirklich guter Wert. Das Aufladen dauert nur knapp acht Stunden. Im ersten Jahr ist die Mobilfunkverbindung im Kaufpreis enthalten. Danach kostet sie 11,90 Euro pro Jahr. Das empfinden wir als sehr günstig.

Überall aufgestellt
Auch im Kofferraum oder dem Ablagebereich kann der Spexor aufgestellt werden. Er ist sehr kompakt und passt überall hin.

Sehr positives Fazit

Der Bosch Spexor bietet eine wirklich gute Einbruchserkennung und darüber hinaus Funktionen, die auf Reisen sinnvoll sind. Zusätzlich kann er während der Winterpause im Fahrzeug verbleiben, Einbruchsschutz bieten aber auch die Temperatur überwachen. Alles in allem ein empfehlenswertes Gerät, welches wir selbst dauerhaft mitführen werden.

Technische Daten:

Hersteller: Bosch
Höhe: 120 mm
Durchmesser: 70 mm
Gewicht: 320 g
Verbindungen: Wlan, Bluetooth, GSM per integrierter e-SIM-Karte
Stromversorgung: Lithium-Ionen-Batterie
Preis: 239,99 Euro
Website: www.bosch-spexor.de

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