Heckansicht eines ausgebauten Mercedes Sprinter 170 4x4 Campervans mit Ersatzrad, Dachträger und Outdoor-Komponenten auf einem Feldweg
Offroad-tauglicher Campervan mit umfangreicher Ausstattung für autarkes Vanlife (Foto: Hersteller)

Condor 4×4 Sprinter: Kompromisslose Basis für echtes Vanlife

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Der Condor auf Basis des Mercedes Sprinter 170 4×4 aus dem Baujahr 2021 ist ein Fahrzeug für alle, die Vanlife nicht als romantische Wochenendidee, sondern als fordernden Alltag verstehen. Der Allrad-Sprinter mit langem Radstand setzt die Messlatte hoch, doch der eigentliche Unterschied entsteht im Ausbau: Vierjahreszeiten-Isolierung mit Havelock-Wolle, ein durchdachtes Energiekonzept und robuste Outdoor-Komponenten machen den Condor zu einer rollenden Basisstation für lange Touren weit abseits klassischer Campingplätze.

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Vier Jahreszeiten im Griff: Isolierung, Klima und Komfort

Seitenansicht eines ausgebauten Mercedes Sprinter 170 4x4 Campervans mit geöffneter Schiebetür auf einem Feldweg
Offroad-tauglicher Campervan mit hochwertigem Innenausbau und Outdoor-Komponenten (Foto: Hersteller)

Herzstück des Condor-Konzepts ist die durchgängige Vierjahreszeiten-Tauglichkeit. Die Dämmung mit Havelock-Wolle sorgt dafür, dass der Sprinter im Winter langsamer auskühlt und im Sommer Hitze besser draußen hält. In Kombination mit dem Maxx Air Deluxe Dachlüfter und der Dometic RTX 2000 Klimaanlage lässt sich das Raumklima fein steuern – entscheidend für Übernachtungen bei Minusgraden in den Bergen oder in der sommerlichen Wüste.

Flarespace-Flares mit Arctic Tern Overland Fenster auf der Fahrerseite erweitern das Bett quer und schaffen ein luftigeres Raumgefühl. Die werksseitigen Mercedes-Schiebefenster bringen Tageslicht und sorgen gemeinsam mit den Bug- und Wetterschutz-Screens an Heck- und Schiebetür für kontrollierte Belüftung ohne Insekten. Für kalte Nächte steht ein zweistufiges Heizpaket mit 17.000 BTU und dieselbetriebenem Espar-Heizer bereit – genug Leistung, um den rund 7 Meter langen Kasten bei Frost schnell auf Wohlfühltemperatur zu bringen.

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Innenausbau für Langzeitreisen: Wohnen, Arbeiten, Verstauen

Hochwertiger Innenausbau eines Mercedes Sprinter 170 4x4 Campervans mit Küche, Stauraum und Bett
Modernes, funktionales Design für autarkes Vanlife und Langzeitreisen (Foto: Hersteller)

Der Innenausbau setzt auf zurückhaltendes Design mit Fenix-Laminat-Möbeln und einem passend akzentuierten Arbeitsplattendekor. Entscheidend ist, wie sich der Raum im Alltag nutzen lässt. Eine Bank mit gepolsterter Sitzfläche auf der Fahrerseite bietet Stauraum und zusätzliche Sitzplätze. Dahinter ist ein Lagun-Tisch an der Wand montiert, der sich flexibel zum Arbeiten, Essen oder als Ablage positionieren lässt – praktisch für alle, die unterwegs am Laptop produktiv sein müssen.

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Das Bett ist als zweiteiliger Plattformaufbau mit einer etwa 11,5 Zentimeter dicken Memory-Foam-Matratze und Froli-Federsystem realisiert. Das sorgt für Belüftung der Matratze und vermeidet den typischen „Brett-Charakter“ vieler fester Betten im Kastenwagen. Für Ordnung sorgen Heck-Taschen an den Türen, MacTrac-Schienen zur flexiblen Aufhängung von Ausrüstung im „Garage“-Bereich sowie ein ausziehbares Fach mit schnell lösbaren Fahrradhaltern von Benchmark. Von Kiteboards bis Mountainbike ist der Stauraum auf aktiven Einsatz draußen ausgelegt.

Kochen, Duschen, Toilette: Autarkie im Alltag

In der Küche kombiniert der Condor einen dieselbetriebenen Webasto-Kocher mit einem Blanco-Silgranit-Spülbecken samt Einsatzrosten. Der Dieselkocher reduziert den Bedarf an Gas und greift auf den Fahrzeugtreibstoff zurück, was auf langen Reisen die Versorgung vereinfacht. Dazu kommt ein Vitifrigo-Kühlschrank mit etwa 155 Litern Fassungsvermögen und ausziehbarem Gefrierfach – genug Volumen für frische Vorräte bei mehrtägigen Offgrid-Phasen. Ein GE-Mikrowellengerät mit niedriger Leistungsaufnahme ergänzt das Setup für schnelle Mahlzeiten.

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Für Wasser ist mit einem 35-Gallonen-Edelstahltank vorgesorgt, was gut 132 Litern entspricht. In Verbindung mit einem Abwassertank inklusive Votronic-Füllstandsanzeige und elektrischem Ablassventil lässt sich der Verbrauch kontrolliert steuern. Eine zweistufige Wasserfilteranlage sorgt dafür, dass getanktes Wasser zu trinkbarem Leitungswasser aufbereitet werden kann – nützlich, wenn der nächste Supermarkt oder Campground weit entfernt liegt. Im Innenraum findet sich eine Duschkabine auf der Fahrerseite mit Teak-Holzrost und darunterliegender Ablaufwanne, ergänzt um eine Außen-Heißwasserdusche am Heck.

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Ein Highlight: Der vollwertige Waffenschrank

Geöffneter Waffenschrank am Heck eines Mercedes Sprinter 4x4 Condor mit montiertem Ersatzrad
Sicherer Stauraum für Ausrüstung und Wertgegenstände im Offroad-Van (Foto: Hersteller)

Eine Besonderheit, die den Condor von vielen anderen Offroad-Vans unterscheidet, ist der vollformatige Waffenschrank mit 5-Pin-Mechanikschloss. In einem US-Kontext richtet sich diese Lösung an Jäger oder Overlander, die legal Waffen mitführen und sicher aufbewahren müssen. Für europäische Betrachter mag dieses Detail ungewohnt wirken, zeigt aber, wie der Ausbau auf spezielle Bedürfnisse zugeschnitten ist.

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Der Schrank beansprucht definierten Stauraum, ohne den Wohnbereich optisch zu dominieren. Für Vanlifer, die anstelle von Waffenequipment andere hochwertige oder sicherheitsrelevante Gegenstände transportieren wollen – etwa Kameraausrüstung, Kletterhardware oder teures Werkzeug – eröffnet die Konstruktion Möglichkeiten. Der robuste, verschließbare Schrank verdeutlicht, dass beim Condor an Sicherheit gedacht wurde, sei es auf einsamen Stellplätzen oder in urbanen Randbereichen.

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Elektrik und Energie: 630 Ah Lithium für echte Unabhängigkeit

Die Energieversorgung ist auf autarkes Reisen ausgelegt. Zwei Lithionics GTX 315 Batterien liefern zusammen 630 Amperestunden auf 12 Volt-Basis, was Reserven für längeres Stehen ohne Landstrom bietet. Ein Xantrex XC Pro Wechselrichter mit 3000 Watt macht leistungshungrige Verbraucher wie Mikrowelle oder Klimaanlage nutzbar. Ein zweiter Lichtmaschinenkreis lädt die Batterien während der Fahrt effizient nach.

Ein 30-Ampere-Landstromanschluss erlaubt auf Campingplätzen das Nachladen sowie den Betrieb von Verbrauchern ohne die Bordbatterie zu belasten. Ergänzt wird das System durch einen Wifi Ranger für Internetanbindung, was für unterwegs arbeitende Vanlifer zur Grundausstattung gehört. Sicherheitsseitig findet sich ein platzsparender Element-Feuerlöscher an Bord – ein Detail, das man hoffentlich nie braucht, aber im Ernstfall froh ist, dabei zu haben.

Fahrwerk, Schutz und Offroad-Fähigkeiten des Condor

Nahaufnahme eines Stoßdämpfers und einer Feder des Agile Offroad Fahrwerks im Mercedes Sprinter Condor
Detailaufnahme des Offroad-Fahrwerks für maximale Geländetauglichkeit (Foto: Hersteller)

Auf der Antriebsseite basiert der Condor auf dem 4×4-Sprinter mit langem Radstand, verfeinert durch ein ECU-Performance-Tuning und ein Pedal-Box-System für ein direkteres Ansprechverhalten. Das Agile Offroad RIP-Fahrwerkskit sowie BFGoodrich KO2-Reifen auf pulverbeschichteten 16-Zoll-Stahlfelgen bringen mehr Bodenfreiheit und Traktion. Für zusätzliche Robustheit schützt eine Roambuilt-Skidplate Unterboden und sensible Komponenten.

Vorne sitzt ein CA Tuned Hammerhead-Windenstoßfänger mit integrierter Warn EVO VR12S Seilwinde, fairlead, Sidewinder und Schäkel. Zusammen mit dem ARB-Doppelkompressor für die Reifenluftversorgung und dem Van Compass Tug-Step-Hecktritt ist der Condor auf echte Offroad-Einsätze vorbereitet. Line-X-Beschichtung auf den unteren Karosseriebereichen und Kunststoffteilen schützt den Lack vor Steinschlag und Buschkontakt.

Dachlast und Außenausstattung: Mobile Basisstation für Abenteuer

Auf dem Dach kommt ein flacher Roambuilt-Träger zum Einsatz. Dort sind unter anderem ein KC 50-Zoll-Kurvenlichtbalken sowie Diode Dynamics-Arbeitsleuchten rundum montiert. Für Nachtfahrten auf einsamen Pisten oder beim Rangieren im Gelände ist diese Lichtleistung ein Sicherheitsgewinn. Eine Roambuilt-Chicane-Leiter sorgt für sicheren Zugang zum Dach, wo eine ROAM-Aufbewahrungsbox und MaxxTrax-Bergeboards warten.

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An der Fahrzeugseite bietet eine 12-Fuß-Markise von Girard rund 3,65 Meter überdachten Außenraum – genug, um Kochbereich oder Sitzgruppe im Schatten oder unter Regenschutz zu platzieren. Am Heck schaffen Owl-Vans-Elemente wie Sherpa-Carrier, Gear Cage, Expeditionsbox und Ersatzradträger zusätzliche Nutzfläche und erleichtern das Verstauen sperriger Teile. Für den Alltag auf der Straße wurden zudem Rockford-Audio-Upgrades und ein PIAA-Hornkit verbaut, um Klangqualität und Sicherheit im Verkehr zu erhöhen.

Innenraumdetails und Alltagstauglichkeit im Condor

Lautsprecher in der Hecktür eines Mercedes Sprinter Condor Campervans, Detailaufnahme
Integrierter Lautsprecher in der Hecktür des ausgebauten Condor Vans (Foto: Hersteller)

Der Innenraum wird durch maßgefertigte Inhabit Design Works-Matten im Chilewich-Look vom Fahrerhaus bis in die Heckgarage aufgewertet – pflegeleicht und angenehm unter den Füßen. Isolierte Abdeckungen für die Scheiben im Fahrer- und Passagierbereich verbessern die Temperaturkontrolle und sperren nachts neugierige Blicke aus. Eine selbstständige Thetford-565-Kassettentoilette mit Vollspülung erspart nächtliche Wege über den Campingplatz und macht das Fahrzeug auch in Regionen ohne Infrastruktur nutzbar.

Zusammen ergibt sich ein Ausbau, der auf intensive Nutzung und hohe Autarkie abzielt. Der Condor 4×4 Sprinter ist kein minimalistischer Microcamper, sondern eine rollende Basis für längere Offroad-Trips, Fernreisen und Outdoor-Projekte. Hohe Investitionskosten sind angesichts der verbauten Technik und Komponenten zu erwarten – der Condor positioniert sich im oberen Preissegment ausgebauter Vans und richtet sich an Reisende, die ihren Van als langfristiges Werkzeug verstehen.

Bilder: Hersteller

 

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