PicOli Light 2.0 im Praxistest: Vanlife-Grillaufsatz im Härtetest

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Vanlife bedeutet Freiheit – aber in einem vollgepackten Camper zählt jeder Quadratzentimeter. Ein Grill für unterwegs muss daher klein, leicht und vielseitig sein. Der PicOli Light 2.0 Grillaufsatz verspricht genau das. In einem sechs Stunden langen Praxistest auf einem Primus-Gaskocher durfte der zusammensteckbare Mini-Grillaufsatz zeigen, was in ihm steckt. Das Ergebnis vorweg: Der Aufbau gelingt mühelos, die Grillfläche ist zwar begrenzt, aber die Grillergebnisse überzeugen. Wie sich der aus Edelstahl gefertigte PicOli Light 2.0 im Vanlife-Alltag schlägt, zeigt dieser Testbericht.

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Aufbau: In 40 Sekunden grillbereit

Ein großer Vorteil des PicOli Light 2.0 ist der einfache Aufbau. Der Grillaufsatz besteht aus wenigen Einzelteilen, die ohne Werkzeug mit einem cleveren Stecksystem zusammengefügt werden. Im Test klappte die Montage auf Anhieb: Die passgenauen Edelstahlteile rasten sauber ineinander ein, nichts wackelt. Der Grill ist in weniger als einer Minute einsatzbereit. Ebenso flott geht der Abbau: Mit wenigen Handgriffen zerlegt man den Grill und verstaut ihn wieder. Praktisch ist dabei auch der mitgelieferte Transport-Rucksack mit Kühltaschenfunktion, in dem der zerlegte Grill seinen Platz findet.

Zwei seitliche Haltegriffe am Rost ermöglichen es, den Grillrost in zwei Höhen einzuhängen, je nachdem wie weit das Grillgut von der Flamme entfernt sein soll. Dieses durchdachte Design erleichtert die Hitzekontrolle und gehört zu den cleveren Details des PicOli-Systems. Insgesamt vermittelt der Aufbau im Praxistest einen wertigen Eindruck – alle Teile sind gut verarbeitet, und scharfe Kanten sucht man vergeblich.

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Kompakt und leicht: Passt in jeden Van

Gerade für Vanlifer und Micro-Camper mit wenig Stauraum ist der PicOli Light 2.0 wie gemacht. Kompakter geht’s kaum. Zusammengelegt ist der Grillaufsatz nur etwa 1,5 cm dünn und misst flach 32 x 42 cm – damit findet er in jeder Kiste, unter jedem Sitz oder sogar im Seitenfach der Camper-Tür Platz. Auch das Gewicht überzeugt: Rund 1,1 kg bringt der PicOli auf die Waage. Das entspricht ungefähr dem Gewicht eines Liters Milch und macht ihn zum echten Leichtgewicht unter den Grills. Im Alltag eines Vanlifer, der ständig unterwegs ist, merkt man dieses geringe Gewicht sofort positiv – der Grill lässt sich mühelos aus dem Fahrzeug holen oder auch mal im Rucksack mit zum Strand nehmen.

Der Grillaufsatz verschwand im Handumdrehen im Stauraum, wo andere Grills klobig herumstehen würden. Für Gewichtsfetischisten sei erwähnt, dass es vom Hersteller sogar eine Titan-Version gibt – noch leichter als die hier getestete Edelstahl-Variante. Doch schon der PicOli Light 2.0 in Edelstahl setzt Maßstäbe in Sachen Mobilität und Packmaß.

Grillfläche: Klein, aber ausreichend?

Grillfläche des PicOli Light 2.0
Die Grillfläche des Grills könnte etwas größer sein, ist aber ok.

Mit 18 x 20 cm ist die Grillfläche des PicOli Light 2.0 eher überschaubar. Das entspricht in etwa der Fläche von zwei bis drei kleineren Steaks oder einigen Gemüsespießen auf einmal. Im Praxistest bedeutete das: Für zwei Personen ließ sich gleichzeitig genug Grillgut auflegen – beispielsweise ein paar Würstchen und Gemüse passten nebeneinander auf den Rost. Möchte man jedoch für mehr als zwei Hungrige grillen, gerät der kleine Rost an seine Grenzen. In solchen Situationen muss man in Etappen grillen, was den Grillabend etwas in die Länge zieht. Auch das direkte Grillen größerer Lebensmittel (etwa einer ganzen Fischfiletseite) ist eingeschränkt, einfach weil die Fläche fehlt. Hier macht sich der Kompromiss aus Mobilität und Größe bemerkbar.

Allerdings hat die geringe Größe auch positive Seiten. Der PicOli heizt sehr schnell auf, da die Hitze sich auf kleinem Raum konzentriert. Zudem bleibt der Gasverbrauch moderat. Auf dem Primus-Gaskocher reichte eine kleine Kartusche problemlos für den sechs Stunden dauernden Test, inklusive mehrerer Grillrunden. Insgesamt ist die kleine Grillfläche also bewusst gewählt und im Vanlife-Kontext meist ausreichend, sofern man keine Großfamilie bewirten will.

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Vielseitig einsetzbar: Gas, Holzkohle oder Holz

Alle Bauteile des Grillaufsatzes
Alle Teile des Grillaufsatzes.

Ein echtes Highlight des PicOli Light 2.0 ist seine Vielseitigkeit bei der Befeuerung. Der Grillaufsatz funktioniert nämlich nicht nur auf dem Gaskocher, sondern praktisch auf jeder Hitzequelle. Ob klassischer Camping-Gaskocher, Spirituskocher, Benzinkocher oder sogar Lagerfeuer – jede Flamme eignet sich. Im Test wurde der PicOli vorwiegend mit einem Primus-Gaskocher betrieben, doch für den Abenteuer-Modus lässt er sich ebenso auf glühende Holzkohle oder ein Holzfeuer stellen. Tatsächlich kann man Holzkohle oder Holzstücke direkt in den Grill füllen und ihn so als Mini-Holzkohlegrill nutzen. Diese Option erwies sich als erstaunlich praktisch: Beim abendlichen Lagerfeuer haben wir den PicOli einfach über die Restglut gestellt und noch ein paar Marshmallows gegrillt – Lagerfeeling pur.

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Ein weiterer Pluspunkt im Design ist der integrierte Fettschutz. Ein Ring im Bodenblech oberhalb der Flammenöffnung fängt herabtropfendes Fett auf, damit es nicht in den Brenner läuft. Im Praxistest konnten wir das bestätigen – auf dem Gaskocher blieb alles sauber, überschüssiges Fett verbrannte im heißen Inneren des Grills. Insgesamt glänzt der PicOli Light 2.0 hier mit echter Allround-Flexibilität. Egal, welche Feuerquelle gerade verfügbar ist, dieser Grillaufsatz macht daraus eine Grillstation.

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Grillergebnisse des PicOli Light 2.0: total überzeugend

Verschluss des Bodenlochs
Nachdem das Bodenloch verschlossen ist, kann auch Grillkohle zum Grillen genutzt werden.

Was nützt der mobilste Grill, wenn das Essen nicht schmeckt? Umso erfreulicher, dass die Grillergebnisse im Test wirklich gut waren. Auf dem Rost aus Edelstahl wurden Steaks und Gemüsespieße in kurzer Zeit schön gleichmäßig gegart. Trotz der offenen Bauweise und der kompakten Größe erzielte der PicOli ausreichend Hitze für saftige Röstaromen. Dank der zweistufigen Rosthöhe konnten wir zudem die Hitze regulieren. Für das scharfe Angrillen kam der Rost in die untere Position, während wir für empfindlichere Speisen wie Gemüse die höhere Stufe nutzten, um etwas Abstand zur Flamme zu gewinnen. Die Hitzeverteilung überraschte positiv – der Edelstahl-Grillrost leitet die Wärme gut, sodass nicht nur genau über der Flamme gegrillt werden kann.

Natürlich gibt es physikalische Grenzen. An die Power eines großen Gasgrills reicht der kleine Aufsatz nicht heran, und bei starkem Wind kühlt die Grillfläche schneller aus. Doch im windgeschützten Vorzelt oder bei mildem Wetter draußen machte das Grillen richtig Spaß. Auch die Reinigung nach dem Grillen war unkompliziert. Der Rost lässt sich dank glatter Edelstahlstreben leicht abbürsten, und angebrannte Reste waren im Test kaum ein Thema.

Technische Details: PicOli Light 2.0 Grillaufsatz

  • Material: Edelstahl (rostfrei und hitzebeständig)
  • Gewicht: ca. 1.100 g
  • Grillfläche: 18 x 20 cm
  • Außenmaße aufgebaut: ca. 28 x 28 cm
  • Packmaß zerlegt: ca. 1,5 x 32 x 42 cm
  • Besondere Features: 2-fach höhenverstellbarer Grillrost; integrierter Fettschutzring im Bodenblech; schneller Steckaufbau ohne Werkzeug; Betrieb auf Gas, Kohle oder Holz möglich

Diese technischen Daten untermauern den Eindruck aus dem Praxistest. Der PicOli Light 2.0 ist ein durchdachtes Produkt, das speziell auf die Bedürfnisse von Campern mit wenig Platz zugeschnitten ist.

Fazit: Kleiner Grillaufsatz, großer Spaß für Vanlifer

Massives Material
Der PicOli Light 2.0 ist massiv gebaut. Das Material ist ausreichend dick.

Der PicOli Light 2.0 Grillaufsatz hat im Test gezeigt, dass er ein authentischer Begleiter für unterwegs ist – kein übertriebener Werbegag, sondern ein nützliches Tool, das hält, was es verspricht. Der Aufbau ist kinderleicht und dauert nur wenige Sekunden, was gerade beim spontanen Grillen unterwegs Gold wert ist. Das Packmaß und Gewicht sind herausragend. Dieser Grill passt wirklich in jede Lücke im Van und fällt beim Gepäck kaum ins Gewicht. Natürlich muss man mit der kleinen Grillfläche leben, doch für ein bis zwei Personen und gemütliche Abende am Camper reicht sie aus. Wer größere Runden bekochen will, sollte sich bewusst sein, dass hier Kompromisse gefragt sind. Die Grillergebnisse jedenfalls überzeugten: Fleisch, Gemüse und Co. gelangen schmackhaft mit authentischem Grillaroma.

Besonders imponiert hat die Flexibilität des PicOli Light 2.0 – vom Gaskocher über Holzkohle bis zur Lagerfeuer-Glut macht er alles mit. Ein derart vielseitiger Grillaufsatz ist im Vanlife-Alltag ein Gewinn, zumal er robust gebaut ist und auch nach längerem Gebrauch (der sechs-Stunden-Dauertest spricht für die Stabilität) keine Schwächen zeigte. Nicht zuletzt ist das Gerät Made in Germany, was man an der soliden Verarbeitung spürt. Unterm Strich ist der PicOli Light 2.0 ein großer kleiner Grill. Perfekt für Camper, die unterwegs nicht aufs Grillen verzichten wollen, aber weder viel Platz noch viel Aufwand opfern möchten. Ein authentischer Erfahrungsbericht kann es bestätigen: Dieser Mini-Grill bringt großen Spaß ins Vanlife. Der Grillaufsatz kann hier gekauft werden.

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