Sicherheitstipps beim Campen im Winter mit dem Wohnmobil

Sicherheitstipps beim Campen im Winter mit dem Wohnmobil
Sicherheitstipps beim Campen im Winter mit dem Wohnmobil
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Wir haben es schon ein paar Mal geschrieben: Camping mit dem Wohnmobil im Winter ist eine tolle Sache. Allerdings ist es nicht so einfach wie im Sommer und man sollte einige Sicherheitstipps beim Campen im Winter mit dem Wohnmobil beachten. Hier sind sie.

1. Winterausrüstung des Wohnmobils genau prüfen

Zur notwendigen Ausrüstung eines Wohnmobils im Winter gehören ganz selbstverständlich Winterreifen. Diese müssen zwingend aufgezogen werden, um in Regionen wie dem Stubaital sicher unterwegs sein zu können. Dort herrschen ganz andere Straßenbedingungen als bei uns und wer so verrückt ist mit Sommerreifen dort unterwegs zu sein, wird ganz sicher heftige Probleme bekommen. An manchen Stellen wird eine weitere Ausrüstung notwendig: Schneeketten. Diese kann man sich in manchen Größen auch ausleihen, beim ADAC beispielsweise. Wer regelmäßig im Winter unterwegs ist, sollte sie sich aber einfach kaufen, da dies in der Regel auf Dauer günstiger ist.

Winterreifen sind ein absolutes Muss bei Reisen in gebiete mit Sicherheit auf Schnee.

2. Trittstufen eisfrei halten

Gerade das Ein- und Aussteigen in den Wohnbereich des eigene Wohnmobils kann zur gefährlichen Angelegenheit werden, wenn die Trittstufen glatt bzw. vereist sind. Dann kann man ausrutschten und fällt im besten Fall unter dem Gelächter der Umstehenden auf die Nase. Im schlimmsten Fall ist der Urlaub dann zu Ende. Daher muss hier besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden und eventuell auch darüber nachgedacht werden Tritthocker, die man üblicherweise draußen stehen lässt, in der Nacht mit ins das Wohnmobil hineinzunehmen. Hat man eine elektrische Trittstufe kann man entweder abstumpfen, mit Sand, oder man setzt auf Salt. Salz dürfte aber auf vielen Stellplätzen nicht erlaubt sein.

3. Clever parken

Wer in Regionen unterwegs ist, die im Winter sicher mit Schnee verbunden sind, sollte so parken, dass man nach einem Schneefall einfach wieder ausfahren kann. Heißt: am besten so einparken, dass man vorwärts wieder raus kommt. Man sollte auch so parken, dass man möglichst viel Sonne abbekommt bzw. die Tür entgegen der Windrichtung. Dann hat man zumindest etwas Windschutz vor der Eingangstür und auch Schneeverwehungen treffen nicht direkt auf die Tür.

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4. Sicher heizen – Sicherheitstipps beim Campen im Winter mit dem Wohnmobil

Wer im Kalten mit seinem Wohnmobil campt, sollte auf jeden Fall genügend Heizmittel dabei haben. Oft ist das Gas in Flaschen, manchmal auch Diesel. Egal wie: genug Brennstoff sollte eingeplant werden, um sicher heizen zu können. Gerade wenn man auf einen Ofen setzt, wie es immer mehr im Kommen ist, sollte auch ein Brandgasdetektor vom Fahrzeug betrieben werden. In diesem Sinne sollte man aber auch heizen, wenn man nicht im Fahrzeug ist, um das Einfrieren von Wasser zu verhindern. Würde dies passieren, kann es zu Schäden durch geplatzte Leitungen oder Anschlüsse kommen.

Gerade wenn mit Holz geheizt wird, sollte man auf einen Brandgasdetektor setzen.

5. Vorsicht bei elektrischen Heizungen

Wer anstelle von gas oder Diesel auf eine elektrische Heizung setzt, sollte die Belastung der Strominstallation im Campervan oder Wohnmobil im Auge behalten. Viele Heizer sind regelmäßig mit 3000 Watt unterwegs, was bei einer Dauernutzung zu einer heftigen Belastung der meist geringen Kabelquerschnitte im Wohnmobil sorgt. Gerade bei Eigenbauten sollte man hier genau prüfen, damit eine Brandgefahr durch schmorrende Kabel reduziert wird.

Unsere Sicherheitstipps beim Campen im Winter mit dem Wohnmobil sind wichtig, um die Zeit in der Kälte sicher genießen zu können.

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