So isoliert man die Scheiben am Wohnmobil richtig – 4 Praxis-Tipps

So isoliert man die Scheiben am Wohnmobil richtig - 4 Praxis-Tipps
So isoliert man die Scheiben am Wohnmobil richtig - 4 Praxis-Tipps
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Wer im Winter campen will, muss das eigene Fahrzeug gut isolieren, um einerseits möglichst wenig heizen zu müssen und andererseits grundsätzlich warm im Fahrzeug leben zu können. Dazu gibt es aus der Praxis einige gute und nützliche Tipps, die wir bei vanlifemag.de selbst erlebt und umgesetzt haben. So isoliert man die Scheiben am Wohnmobil richtig – 4 Praxis-Tipps.

Möglichst wenig Feuchtigkeit in das Fahrzeug bringen

Eine Isolierung schützt auch vor Feuchtigkeit im Fahrzeug, da das Kondensieren der Feuchtigkeit aus der Atemluft an den Kältebrücken, die Scheiben nun einmal sind, unterbunden wird. Heißt: natürlich ist die Feuchtigkeit dennoch im Fahrzeug, kann aber deutlich leichter als kondensiertes Wasser, durch regelmäßiges Lüften, entfernt werden. Bei kondensiertem Wasser im Fahrzeuge besteht die Gefahr, dass es an irgendeiner schlecht auffindbaren Stelle zusammenläuft und stehen bleibt. Dann kondensiert es immer wieder und könnte Schäden an den Sammelstellen verursachen. Grundsätzlich hilft eine Isolierung der Scheiben also ganz deutlich dabei, Schäden im Fahrzeug zu verhindern und und auch das eigentliche Klima zu verbessern.

1. Von Außen oder von Innen isolieren

Wer die Scheiben des Wohnmobils isolieren will, kann zwei Varianten wählen: von Innen oder von Außen. Die Variante von Außen zu dämmen klingt erst einmal seltsam und sieht man so eher selten. Doch derartige Matten sind im Zubehör erhältlich und haben einen Vorteil: die Kältebrücke nach Außen wird dadurch unterbrochen, dass die Scheiben selbst nicht kalt werden und demnach auch die Scheibenrahmen nicht. Grundsätzlich versprechen die Hersteller indirekt, dass die Scheiben sowie die dazugehörigen Rahmen eben durch die Fahrzeugheizung miterwärmt werden. Unserer Erfahrung nach klappt das so einigermaßen. Der Vorteil der Isolierung mit Matten von Innen ist, dass sie sehr einfach montiert werden können. Mit Magneten noch besser als mit Saugnäpfen.

2. Vorteile der Isolierung von Innen

Wir empfinden das Anbringen von Matten Innen im Fahrzeug als bequemer und weniger kompliziert. Meist sind Magneten eingenäht und dank der genau auf den jeweiligen Fahrzeugtyp angepassten Abmessungen ist man sehr schnell fertig. Saugnäpfe empfinden wir als fummelig. Der Markt hierbei ist sehr groß. Man sollte aufpassen, dass die Materialien wasserabweisend sind, da gerade bei innenliegenden Matten doch mit Kondenswasser zu rechnen ist. Wir haben einen Hersteller gewählt, der seine Matten zusätzlich noch lichtundurchlässig gestaltet hat. Dann hat man auch zusätzlich noch Privatsphäre gewonnen. Der Aufbau der Matte sorgt für die Dämmung. Meist sind sie recht dick und abgesteppt. Hier sollte man auf die Bewertungen im Netz schauen und prüfen, ob wirklich echte Rezensionsbilder vorhanden sind. Dadurch stellt man nämlich sicher, dass die Schreibenden wirklich genau dieses Produkt gekauft haben.

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Matten wie diese von AutoLight24 werden von Innen angebracht und sind nach unserer Erfahrung die bessere Wahl in Bezug auf Isolierungen.

3. Vorteile der Isolierung von Außen

Wie schon geschrieben haben wir es klar erlebt, dass sich weniger Kondenswasser gebildet hat. Dabei kann man aber auch auf einen weiteren Vorteil setzen: Außen aufgelegte Matten verhindern auch, dass man kratzen muss, wenn die Scheiben theoretisch vereist wären. Das wirkt quasi wie eine klassische Scheibenabdeckung für PKW im Winter. Allerdings muss man klar nennen, dass die Außen angebrachten Matten im Handling etwas aufwendiger sind. Hier muss man, gerade bei windigen Verhältnissen durchaus geschickt sein.

Von Hindermann kommt diese von Außen anzubringende Matte. Sie ist jeweils passgenau und wird mit Zugbändern befestigt. Nach unserer Erfahrung hat das genauso Vor- wie Nachteile. Die Qualität jedenfalls ist gut.

4. Lagern der Matten nach dem Einsatz

Ganz grundsätzlich sind die Matten, nachdem sie im Einsatz waren, mit Feuchtigkeit in Kontakt gewesen. in diesem Sinne sind sie eine Quelle für Feuchtigkeit, die sich im Fahrzeug ausbreiten kann. Daher haben wir regelmäßig mit den originalen Verpackungen der Matten gearbeitet. Denn: oft kommen sie in “Tüten” daher und man tut gut daran, diese wieder zu verwenden und die Mattennach der Nutzung darin aufzubewahren. Nach dem Urlaubseinsatz müssen sie, genauso wie Markisen, getrocknet werden.

Fotos: Hersteller

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