Heckansicht des SUMMIT L1 Vans mit geöffneter Tür, großem Stauraum und zwei Mountainbikes unter dem erhöhten Bett
Geräumige Heckgarage und Innenraum des SUMMIT L1 4x4-Vans mit Stauraum für Sportausrüstung

SUMMIT L1: Langer Offroad-Sprinter für echtes Vanlife

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Der SUMMIT L1 will kein Lifestyle-Spielzeug sein, sondern ein ernstzunehmendes Werkzeug für lange Touren abseits befestigter Straßen. Die Basis ist ein Mercedes-Benz Sprinter mit langem Radstand (LWB 170), ausgebaut zum hochwertigen 4×4-Offroad-Reisemobil. Der L1 gilt als Flaggschiff-Grundriss von Summit Vans und wurde nach einem Prototypen noch einmal überarbeitet – auf Basis von Rückmeldungen echter Nutzerinnen und Nutzer, die mit dem Fahrzeug unterwegs waren. Ziel des Layouts: möglichst viel Alltagstauglichkeit und Komfort auf engem Raum, ohne die Offroad-Qualitäten der Basis zu verspielen.

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SUMMIT L1 als 4×4-Basis für lange Offgrid-Reisen

Blick in den Innenraum des SUMMIT L1 Offroad-Reisemobils mit Küchenzeile, Sitzplatz, Stauraum und Bett
Moderne und funktionale Ausstattung im Mercedes-Benz Sprinter von Summit Vans

Der lange Sprinter 170 bietet zunächst einmal schlichten Platz. Genau diesen Raum nutzt der SUMMIT L1 für ein Layout, das klar auf längere Offgrid-Phasen zielt: großzügiges Bett, viel Stauraum, eigener Duschpod im Innenraum und ein stark dimensioniertes Lithium-Stromsystem. Statt klassischem Campingplatz-Pendeln ist der Ausbau klar für mehrtägige bis mehrwöchige Touren ausgelegt, bei denen autarkes Stehen zum Alltag gehört. Dass die Basis ein 4×4-Offroad-Van ist, passt dazu: Der L1 will genau dorthin, wo sich ein normaler Kastenwagen eher nicht hintraut.

Die Überarbeitung des ursprünglichen Prototyps zeigt, dass hier nicht am Schreibtisch geplant wurde. Der aktuelle L1-Grundriss ist eine Weiterentwicklung, die typische Schwachstellen langer Kastenwagen adressiert: optimierte Wege im Innenraum, klar aufgeteilte Funktionsbereiche und ein Stauraumkonzept, das auch mit sperrigem Sportequipment umgehen kann. So entsteht ein Fahrzeug, das nicht nur schick aussieht, sondern tatsächlich Vanlife-Alltag aushält.

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Großes Bett und Garage: Fokus auf Sport und Ausrüstung

Blick in den Innenraum eines SUMMIT L1 4x4-Offroad-Reisemobils mit Sitzbank, Küchenmodul und moderner Ausstattung
Hochwertiger Innenausbau des SUMMIT L1 auf Mercedes Sprinter-Basis mit Fokus auf Komfort und Alltagstauglichkeit

Herzstück des Ausbaus ist das quer eingebaute Doppelbett mit etwa 1,85 mal 1,70 Metern Liegefläche. Für Vanlife-Verhältnisse in einem Sprinter ist das großzügig. Weil das Bett hochgesetzt ist, entsteht darunter eine große Garage, die explizit auf den Transport von Mountainbikes ausgelegt ist. Drei verschiedene Garagenoptionen stehen zur Verfügung, je nach bevorzugter Nutzung: mehr Platz für Räder, mehr Stauraum für Kisten oder eine Mischung aus beidem. Wer viel Outdoor-Equipment dabeihat, wird diese Flexibilität zu schätzen wissen.

Im Vergleich zu vielen kompakten Kastenwagenausbauten ist der L1 damit deutlich sportorientierter gedacht. Statt jeden Zentimeter für zusätzliche Schränke zuzubauen, bleibt ein echter Laderaum, in dem auch nasse oder schmutzige Ausrüstung Platz findet. Für längere Touren, bei denen Bikes, Boards oder andere große Teile mitmüssen, ist das ein handfester Vorteil.

Küche auf beiden Seiten: Arbeiten, kochen, leben im Van

Innenansicht der Küchenzeile im SUMMIT L1 Offroad-Reisemobil mit Spüle, Mikrowelle, Stauraum und LED-Beleuchtung
Moderne, funktionale Küche mit viel Stauraum und hochwertigen Materialien im SUMMIT L1

Eine Besonderheit des SUMMIT L1 ist die aufgeteilte Küchenzeile. Auf der Fahrerseite sitzt ein Küchenblock mit einem gut dimensionierten Kühlschrank von rund 180 Litern und Schubladenstauraum. Auf der Beifahrerseite sind Spüle und ein einzelnes Induktionskochfeld integriert. Diese Zweiteilung hat für den Vanlife-Alltag mehrere Vorteile: Während der eine am Kühlschrank hantiert oder Lebensmittel vorbereitet, bleibt der Bereich um Spüle und Kochfeld frei. Auch im Arbeitsalltag unterwegs – etwa mit Laptop auf der Arbeitsplatte – lässt sich der Raum so deutlich besser nutzen.

Statt eines massiven Küchenblocks zieht sich das Leben im L1 damit über beide Seiten der Schiebetür. Zusammen mit den kleinen offenen Fächern in Küche und Bettbereich ergeben sich schnell zugängliche Ablagen für all die Dinge, die sonst gern im Weg liegen: Kaffeetassen, Ladegeräte, Handschuhe, Mützen. Für längere Reisen, bei denen der Innenraum auch mal als Wohn- und Bürofläche dienen soll, wirkt dieses Layout durchdacht.

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Innenraumgestaltung: robust, aber nicht kühl

Der Innenraum des SUMMIT L1 ist klar, reduziert und auf Nutzung getrimmt. Gepolsterte Wand- und Deckenverkleidungen treffen auf schwarze Hexa-Paneele im unteren Bereich – eine Materialwahl, die optisch modern wirkt und gleichzeitig robust genug ist, um auch Kontakt mit Sportequipment zu verkraften. Der Boden ist mit hybriden Holzdielen ausgeführt, was dem Raum eine wohnliche Note gibt, ohne auf die Widerstandsfähigkeit eines Vanbodens zu verzichten.

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Über den Frontsitzen befindet sich ein durchgehendes Ablagefach im Dachhimmel. Wer schon einmal länger mit einem Kastenwagen unterwegs war, weiß, wie wertvoll dieser zusätzliche Stauraum ist: Jacken, Karten, Softbags, alles verschwindet griffbereit, aber aus dem Blickfeld. Über dem Bett gibt es geschlossene Oberschränke, im Küchen- und Bettbereich zusätzlich offene, kleinere Fächer. So wird der L1 nicht zu einem reinen Schrankmöbel, sondern bleibt luftig, ohne auf Stauraum zu verzichten.

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Strom, Wasser und Klima: ausgelegt auf Autarkie

Technisch ist der SUMMIT L1 klar auf autarkes Stehen vorbereitet. Herzstück ist ein Lithium-Stromsystem von Victron mit 240-Volt-Steckdosen (3x) und zwei USB-C-Ladepunkten. In Kombination mit einem Solarpanel mit etwa 200 Watt Leistung lässt sich der Alltag mit Induktionskochfeld, Kühlgerät und Ladegeräten abdecken, ohne permanent an Landstrom zu hängen. Gerade in Verbindung mit dem großen Kühlschrank ist das für lange Touren essenziell. 

Beim Wassersystem setzt der Ausbau auf einen Frischwassertank mit rund 90 Litern und einen Grauwassertank mit etwa 45 Litern. Dazu kommt ein elektrischer Warmwasserboiler mit einem Volumen von etwa 10 Litern. Für zwei Personen reicht das im Alltag für kurze Duschen, Spülen und Händewaschen aus, ohne alle zwei Tage nachfüllen zu müssen – vorausgesetzt, man geht sparsam mit dem Wasser um. Außen gibt es einen Anschluss für eine Außendusche und einen Einfüllstutzen für Wasser. Über dem Bett sorgt ein Maxxair-Lüfter für Luftaustausch, unterstützt von Schiebefenstern im Schlafbereich.

Das Duschpod als spannendstes Detail im Layout

Unter den vielen Details des L1 sticht besonders der integrierte Duschpod im Innenraum heraus. In vielen Kastenwagenausbauten wird auf eine feste Dusche verzichtet, um Platz zu sparen. Der SUMMIT L1 geht einen anderen Weg und integriert eine eigene Duschkabine in das Gesamtlayout. Für Vanlife-Fans, die regelmäßig mehrere Tage frei stehen, ist das ein echter Gamechanger: keine Suche nach öffentlichen Duschen, keine Improvisation mit Eimerlösungen oder Außendusche bei schlechtem Wetter.

Interessant ist dabei weniger die bloße Existenz der Dusche, sondern die Einbindung in das Gesamtpaket. Zusammen mit dem Warmwassersystem, dem 4×4-Antrieb der Basis und der Garage für Sportgerät entsteht ein Fahrzeug, das eher wie ein mobiles Basislager funktioniert. Der L1 lädt dazu ein, nach einer matschigen Bike- oder Hiketour direkt im Van zu duschen, Ausrüstung im Heckbereich zu verstauen und den Tag im wohnlich ausgebauten Innenraum ausklingen zu lassen. Für viele, die Vanlife nicht als Minimalismus-Experiment, sondern als komfortables Unterwegssein verstehen, ist diese Kombination besonders reizvoll.

Personalisierung, Sitzplätze und Markise im Alltag

Ein weiterer interessanter Aspekt des SUMMIT L1 ist die Möglichkeit zur Personalisierung. Farben für Küche, Arbeitsplatten, Dach und Boden lassen sich an den eigenen Geschmack anpassen. Damit zielt der Ausbau nicht nur auf Funktion, sondern auch auf ein gewisses Wohngefühl ab, das sich von der Stange abhebt. Wer viel Zeit im Van verbringt, weiß, wie sehr sich Farbstimmungen auf das Empfinden von Raum und Behaglichkeit auswirken.

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Die vordere Sitzbank lässt sich optional als Einzelsitz oder als zweisitzige Variante mit Gurten ausführen. Damit kann der L1 sowohl als Reisemobil für Paare als auch für kleine Familien oder Teams dienen. Außen erweitert eine rund 4 Meter lange F80-Markise von Fiamma den Wohnraum nach draußen – ein Detail, das an sonnigen, heißen wie auch regenreichen Tagen schnell zum unverzichtbaren Alltagshelfer wird. Ein kompaktes Trockentrenntoilettensystem (OGO Potti) rundet das autarke Nutzungskonzept ab.

Preise und Varianten des SUMMIT L1

Beim Preis positioniert sich der SUMMIT L1 klar im Premiumsegment. Der Startpreis für den Vollausbau inklusive Basisfahrzeug liegt bei etwa 215.000 AUD. Ein komplett fertiger L1 auf langem Radstand wird mit rund 249.000 AUD zzgl. Transfergebühren angegeben. Wer selbst ausbauen möchte, kann leere Fahrzeuge wählen: Ein mittellanger Sprinter (MWB) als Leerausbau-Basis startet bei etwa 200.000 AUD, ein langer Sprinter (LWB) als leere Hülle bei etwa 230.000 AUD, jeweils abhängig von der konkreten Ausbauspezifikation. Damit richtet sich der SUMMIT L1 an Vanlife-Fans, die bewusst in ein hochwertiges, offroadtaugliches und auf lange Reisen ausgelegtes Fahrzeug investieren wollen.

Bilder: Hersteller

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