Veo Explorer, Black Beauty für Offroad-Abenteuer mit der Familie

Veo Explorer auf einer Messe
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Selbstbewusst steht er da. Die Optik des Veo Explorer lässt keinen Zweifel daran, dass er in der Lage ist, sämtliche Offroad-Herausforderungen zu meistern. Veo Vans verbindet das in diesem Offroad-Van mit größtem Camping-Komfort. Dass der Allrad-Antrieb bei diesem sieben Meter langen Van nur eine Option darstellt, überrascht schon fast. Aber das vorgestellte Modell auf der CMT 2024 hatte tatsächlich nur konventionellen Antrieb aus dem Sprinterkopf. Die Offroad-Optik entsteht auch durch die zusätzliche Luftfederung der Hinterachse.

Design-Highlights im Familien-Offroader

Die schwarze Schönheit des Veo Explorer Yeti zeigt sich in vielen grungy Design-Elementen. Das beginnt optisch bei der durchgängigen mattschwarzen Folierung mit fragmentiert-gelbem Wabenmuster und visualisiertem “Flugrost”. In der Ausstattung bleibt es nicht bei den All-Terrain-Reifen. Verbreiterungen in Ölwannenoptik, Leitern, Frontbügel, Light-Bars on Top und im Kühlergrill sowie als Klapptisch nutzbare Sandbleche verbinden Ästhetik mit Sicherheit.

Klapptisch an Seitenwand des Veo Explorer

Eigentlich sieht er aus wie der Tourbus einer kleinen Rockband. Aber Veo Vans präsentiert den Yeti Explorer als Offroader für Familien mit Willen zum Auffallen. Neben den fünf Sitzen und dem großen Heckbett sorgt ein zusätzliches Klappdachzelt für Familientauglichkeit beim Schlafen.

Veo Explorer Blick auf Querbett
Sitzgruppe

Die Sitzgruppe im Veo Explorer besteht ganz klassisch aus den drehbaren Fahrerhaussitzen sowie aus den herausnehmbaren Sitzen in der hinteren Reihe. Den Tisch – oder besser: die Tische – kann man wohl als Tischlandschaft bezeichnen. Werden die hinteren Sitze nicht benötigt, lässt sich auch der dazugehörige Tisch aus dem Küchenblock auf der Fahrerseite aushängen. Die Tischlandschaft besteht wie die Küchenplatte aus massiven Leimhölzern, die dem vielen Schwarz warme Farbelemente entgegensetzen.

Sprinter 4×4: moderne Basis

Mit dem Mercedes Sprinter als Basisfahrzeug winkt immer ein smoothy Fahrstil. Veo Vans nennt für den Yeti Explorer keine PS-Zahlen. Das ist wohl ein Indiz für die Individualisierungen, die für Kunden möglich sind. Ähnliches gilt für das Getriebe. Zur digitalen Ausstattung gehören im Veo Explorer das Multimediasystem MBUX mit Navi und ein Multifunktionslenkrad. Als Assistenzsysteme fahren eine Lichtautomatik und ein Tempomat mit.

Lüftung im Dach

Die Bordtechnik sorgt für Autarkie und Flexibilität

Vorab lässt sich vorausschicken, dass ohne Auflastung beim Veo Explorer nichts geht. Nur so lassen sich die vielen Features integrieren. 19 mm starke Isolierung und doppelwandige Acrylfenster sowie ein wetterfester Wasserkreislauf machen den Veo Explorer zum wintertauglichen Reisebegleiter.

Für Autarkie sorgt ein flexibel einsetzbares Energiepaket. In der Basisausstattung ist eine 160 Ah-LiFePo4 Batterie mit einem beachtlichen 3kW-Wechselrichter an Bord. Das Batteriesystem kann auf bis zu 440 Ah gepimpt werden. Für autarke Spannung sorgt die Solaranlage auf dem Dach. Soviel Elektro-Power ist sicher nötig, wenn Gasfreiheit zu den Idealen bei der Versorgung gehört. Denn es bleibt den Käufern überlassen, ob sie mit Induktion oder Gas kochen wollen. Aber auch die Truma 6 DE-Heizung gehört zum Autarkiekonzept und kann auch elektrisch für Wärme sorgen.

Fazit: Der Veo Explorer ist ein begehrtes Individualmobil

Bei so viel Aufwand für eine Black Beauty stellt sich naturgemäß die Frage nach dem Preis. Veo Vans ruft für das Messemodell der CMT rund 200.000 Euro auf. Inwieweit er im Wettbewerb der Sprinter 4×4-Offroader besteht, wird sich zeigen. Allerdings werden polemische Stimmen wie “Das bezahlt doch niemand” schon jetzt eines Besseren belehrt. Wir konnten den Veo Explorer auf der Messe nicht von innen begutachten, weil er bereits verkauft war und der Käufer auf ein Betretungsverbot bestand.

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