3 Risiken beim Vollzeitwohnmobilleben
Wir geben Hinweise, wie man Risiken beim Vollzeitwohnmobilleben vermeiden kann.

3 Risiken beim Vollzeitwohnmobilleben – was man vermeiden kann

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Der große Trend zum Wohnmobil hält nach wie vor an. Man sieht ihn auf den Campingplätzen und den wilden Plätzen Europas: So viele Wohnmobile gab es schon lange nicht mehr, und die Zahl der Fans steigt weiter an. Klar, die Vorteile liegen auf der Hand und das positive Image des Vanlife wird durch viele Influencer angeheizt. Genau deswegen entsteht bei einigen die Idee, einfach die gesamte Zeit des Jahres im Wohnmobil oder Wohnwagen zu leben. Doch unserer Ansicht nach gibt es 3 Risiken beim Vollzeitwohnmobilleben, die man vorab kennen muss.

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Güma

1. Die Kosten steigen erheblich an

Wer denkt, dass das Leben im Wohnmobil grundsätzlich deutlich günstiger ist als das Leben in einer Wohnung oder einem Haus, der täuscht sich. Es kann günstiger sein, muss es aber nicht. Denn: Die Kosten für die dauerhafte Miete eines Stellplatzes können sehr günstig ausfallen, wer ständig wechselt wird von den Kosten überrannt. Dauerstellplätze kosten selbst auf schönen Plätzen oft keine fünf-stelligen Beträge und man kann sich wunderbar einrichten. Wer viel reisen will und die Plätze regelmäßig wechseln möchte, kann nicht von diesem Preisvorteil profitieren, da man auf den Plätzen als Tourist gilt. Hier können die Übernachtungspreise gerade in der Hauptsaison 100 Euro erreichen – je nach Fahrzeugart. Dann muss man schnell ganz deutlich mehr als für ein Haus oder eine Wohnung bezahlen. Hinzu kommen die (überschaubaren) laufenden Kosten für das Fahrzeug. Generell gilt: Wer viel fahren will und dabei weit reist, der bezahlt deutlich mehr als jene Vanlifer, die nur alle paar Monate wechseln wollen.

2. Man bleibt allein

Ist man im Wohnwagen oder beim Vanlife oft auch auf der Suche nach Einsamkeit und Zeit für sich, kann dieser erlebbare Vorteil schnell zum Nachteil werden. Nicht alle Teile einer auf Langzeit angelegten Vanlife-Erfahrung sind schön. Man braucht irgendwann eine Person, mit der man sich unterhalten kann. In diesem Sinne hilft bis zu einem gewissen Punkt zwar das Telefon und der Kontakt zu Freunden aus der alten Heimat, aber der persönliche Kontakt ist eben nicht zu ersetzen. Da man viel reist, fällt es schwer Freunde zu finden, die nicht nur temporär neben dem eigenen Fahrzeug parken. Gerade wer nicht lange an einem Stellplatz bleibt wird dieses Problem erkennen. Doch selbst bei einigen Monaten auf dem gleichen Stellplatz kommt man nicht oft dazu Freundschaften zu schließen. Diesen Faktor sollte man nicht vernachlässigen, da Einsamkeit in manchen emotionalen Situationen sehr lang nachwirkt. Aber: Viele Vanlifer suchen gerade die Einsamkeit und empfinden sie als das Schöne am Reisen.

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3. Spontanität kann schwierig werden

Die Idee beim Vanlifen lautet auch oft: dem schönen Wetter hinterher. Das bedarf einiges an Planung und Voraussicht. Man fährt dem schönen Wetter eben nicht hinterher, wenn es schon anfängt zu regnen. Man muss dauerhaft auf dem Laufenden sein, wie sich das Wetter in der aktuellen Region entwickelt und dann prüfen, wie man der Verschlechterung entflieht. Gerade hier sind spontane Entscheidungen ohne große Vorreservierung auf den dann passenden Plätzen notwendig. Das kann einerseits teurer werden, da die Plätze bei derartig viel Spontanität keine Rabatte geben, andererseits kann es schwierig werden, überhaupt einen Platz zu finden. In diesem Sinne kann das spontane Leben also auch schwierig werden und gehört damit zu den 3 Risiken beim Vollzeitwohnmobilleben. Doch ganz ehrlich: Wenn man up-to-date bleibt und wenn man gut recherchiert, dann kann das Vanlife und die Idee dem schönen Wetter hinterher zu reisen, eben auch der große Vorteil dieser Lebensart sein.

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