Einwintern von Wohnmobilen – Was du falsch machen kannst

Einwintern von Wohnmobilen - Was du falsch machen kannst
Einwintern von Wohnmobilen - Was du falsch machen kannst
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Wir haben viel über das Einwintern von Wohnmobilen und Campervans gesprochen. Jetzt sagen wir euch, was ihr vermeiden müsst beim Einwintern, um euer Wohnmobil nicht zu beschädigen. Also: unsere Tipps sagen diesmal nicht, was ihr machen sollt, sondern erklären, was man unbedingt vermeiden sollte, damit das Fahrzeug eben nicht kaputt geht. Einwintern von Wohnmobilen – Was du falsch machen kannst und wie du das verhinderst.

1. Stützen ausfahren

Unbedingt zu vermeiden ist es, wenn man das eigene Wohnmobil einwintert, die Stützen des Fahrzeuges auszufahren. Man könnte denken, dass dies die Reifen und das gesamte Fahrzeug entlastet. Das ist aber falsch. Denn: würde einer der Reifen an Druck verlieren, z.B. durch einen schleichenden Platten, kommt es zu einer ungleichen Verteilung des Gewichts auf die Stützen, wodurch strukturelle Schäden auftreten können. Wir empfehlen daher, die Stützen vor dem Einwintern zu reinigen und sie mit etwas Fett an den beweglichen Teilen zu versorgen. In dieser Situation bleiben sie eingefahren.

2. Dreck auf dem Fahrzeug lassen

Wer sein Fahrzeug einfach einwintert, indem er es nur zur Seite stellt, Wasser ablässt und den Reifendruck kontrolliert, riskiert Schäden z.B. durch Vogelkot auf dem Lack. Wer über einen Stellplatz innerhalb einer Halle oder unter einem Dach verfügt sollte sein Fahrzeug gründlich waschen und dadurch fremde Substanzen entfernen. Diese könnten zum einen den Lack angreifen, aber zum anderen auch Dichtungen und Fenster. Gerade auch Harz kann hier böse Schäden während der Einwinterung verursachen.

3. Batterien im Fahrzeug lassen

Natürlich müssen die Hauptbatterien des Fahrzeuges im Fahrzeug verbleiben. Es gibt aber viele andere Geräte im Wohnmobil, die ebenfalls über Batterien verfügen. Beispielsweise Fernbedienungen des Movers oder jene in der Fernbedienung für den Fernseher. Oder kleinere Lampenketten, die man gern aufhängt und in den Schubladen lagert. Diese Batterien sollte man entfernen, da sie oft bei starken Temperaturschwankungen, gerade wenn es sich nicht um High-Quality-Produkte handelt, kaputt gehen können. Manche Batteriesorten laufen auch aus und richten dadurch Schäden an. Also sollte man diese aus den Geräten entfernen, wenn man das eigene Wohnmobil einwintert.

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4. Teure Gegenstände im Fahrzeug sichtbar liegen lassen

Gerade wenn das Fahrzeug auf einem unbeobachteten Stellplatz steht, sind böse Menschen nicht weit. Gelegenheit macht Diebe und wenn teure Gegenstände wie Fernseher von Außen sichtbar sind, ziehen diese die bösen Menschen an. Wenn sie dann einbrechen, richten sie teure Schäden an, gerade beim Aufbrechen der Türen. Daher raten wir generell dazu, teure Gegenstände zu entfernen oder mindestens so zu lagern, dass sie von Außen nicht sichtbar sind.

5. Rollos nicht herunterlassen

Ein ebenso wichtiger wie oft nicht bekannter Tipp: die Rollos sollte man keinesfalls oben lassen, sondern sie dafür einsetzen, den Innenraum abzudunkeln. Denn UV-Licht, welches durch die Fenster eindringt, kann ebenfalls Schäden anrichten. Natürlich nicht sofort und innerhalb einer Woche, aber mein jahrelanger winterlicher Einlagerung, kommen viele Sonnenstunden zusammen, die an den Materialien im Fahrzeug nagen. Daher sollte man die Rollos herunterlassen, auch um den Blick in das Fahrzeug zu verhindern. Einwintern von Wohnmobilen – Was du falsch machen kannst haben wir erklärt. Demnach kannst du diese Fehler vermeiden.

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