Gasflaschen für das Camping

Welche Art Gasflasche sollte man für das Camping wählen?

Sorten und Unterschiede von Gasen
Es gibt einige Unterschiede von Gassorten. Wir erzählen, welche das sind.
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In unserem ersten Teil zur Auswahl des richtigen Gases für das Camping, zeigten wir die unterschiedlichen Gassorten. Jetzt geht es um die unterschiedlichen Gasflaschen für das Camping.

Nach der Auswahl des richtigen Gases bei der Planung des Heiz- und Kochkonzeptes im Camper und Vanlife-Van muss die Art der Gasflaschen für das Camping erfolgen. Zum einen muss die Art des Erwerbs und andererseits die Bauart der Flasche bzw. Kartusche selbst abgestimmt werden. Noch einen Schritt zurück: hat der Camper einen Gaskasten? Dann steht mehr Auswahl zur Verfügung.

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Gasflaschen für das Camping mit verschiedenen Verbindungen

Wer seinen Camper bzw. Van mit Gas heizen will stellt fest, dass die Schraubverbindungen genormt sind. Stechkartuschen oder kleine Gaskartuschen fallen im Grunde weg, da sie einerseits keine sinnvolle Größe haben, andererseits nur mit Adaptern genutzt werden könnten. Aber vor allem die Größe macht für den Anwendungsfall „Heizen“ keinerlei Sinn. Schnell wird also klar, dass hier nur die 5 oder 11 kg Flaschen aus z.B. dem Baumarkt als Gasflaschen für das Camping sinnvoll sind.

Es gibt dabei grundsätzlich zwei Arten von Gasflaschen für das Camping: Kauf- und Leihflaschen. Leihflaschen werden per Pfand ausgelöst und werden im Grunde jedes Mal getauscht. Kaufflaschen werden oft wiederbefüllt. Allerdings: es gibt auch Mischformen. Je nach Ort des Kaufs werden auch Kaufflaschen schlicht getauscht. Das macht zwar irgendwie keinen Sinn, ist aber manchmal Realität. Pfandflaschen werden auch leer zurückgenommen, was bei Kaufflaschen logischerweise nicht der Fall ist.

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Kaufen oder Leihen – unser Tipp

Hat man also nur kurzfristig Bedarf für mehr Flaschen, ist eine Leihflasche sinnvoll. Diese Leihflaschen sind aber oft sehr regional. Heißt: sie werden nur dort getauscht, wo man sie gekauft hat. Das kann in Deutschland gut funktionieren, in anderen Ländern aber nicht.

Nach unseren Erfahrungen werden auf vielen Campingplätzen die das Auffüllen von Gasflaschen anbieten, beide Sorten gefüllt. Eine weitere Art von Flaschen ist die Alugasflasche. Sie ist im Grunde einfach leichter als die herkömmlichen. Das kann für Fahrzeuge mit Gewichtsproblemen wichtig sein. Alugasflaschen sind aber recht teuer.

Heizen und Kochen – unsere Erfahrungen

Für das Heizen machen nur diese Gasflaschen für das Camping Sinn. Sehr positiv: für das Kochen können sie auch genutzt werden. Viele Gaskocher, z.B. der Kinjia von Primus, können per Adapter auch damit betrieben werden.

Gaskartuschen hingegen sind eigentlich nur für das Kochen geeignet. Sie sind mit Stechanschlüssen oder Schraubanschlüssen erhältlich. Hier kommt es ganz auf den Kocher der Wahl an. Ganz klar: wir empfehlen Schraubverschlüsse. Genauer: Verschlüsse, bei denen der Verbraucher, also z.B. der Kocher, wieder entfernt werden können, auch wenn die Kartusche noch nicht leer ist. Das ist beim Transport sicherer, da die Hebelwirkung bei aufgesteckten Kochern größer ist.

Gaskartuschen haben den Vorteil ihrer kompakten Abmessungen. Sie passen in viele Lücken und sind leicht. Wer also ausschließlich kocht, wenig Platz hat und flexibel sein will, wählt Gaskartuschen. Unserer Empfehlung nach aber Schraubkartuschen.

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