Vanlife & Fotografie – wie man unterwegs gute Fotos schießt

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In Zeiten von Social Media bekommt das perfekte Urlaubsfoto mehr Aufmerksamkeit denn je – vom stimmungsvollen Instgramfoto bis zum spontanen Schnappschuss. Die Digitalisierung macht es uns möglich zahlreiche Fotos zu knipsen, sammeln, verarbeiten und natürlich auf verschiedenen Kanälen zu posten.

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Güma

Wer mit dem Van unterwegs ist, kommt kaum an der #vanlife-Szene vorbei. Hier reihen sich unzählige Influencer in den digitalen Welten und posten Fotos von abgelegenen Stellplätzen, Sonnenuntergangs-Aussichten aus dem Bulli und dem geschönten Alltag im fahrbaren Zuhause. Natürlich ist nicht alles was man auf Social Media sieht die komplette und einzige Wahrheit aber nichtsdestotrotz geben uns die Bilder einen Einblick in die atemberaubenden und einzigartigen Momente auf Reisen.

Um das perfekte Vanlife-Foto zu schießen kann man auf ein paar einfache Dinge achten und seinen Bildern so mehr Ausdruck verleihen.

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Es geht u.a. um

  • die technischen Aspekte in der Fotografie,
  • die gestalterischen Mittel die uns zur Verfügung stehen
  • und am Ende um das Einfangen des richtigen Moments.

Technik und ein kleines Fotografie 1×1

Bei den technischen Aspekten in der Fotografie kann man beginnen sich mit den verschiedenen Einstellungen seiner Kamera – egal ob Spiegelreflex oder Smartphone – auseinanderzusetzen. Drei wichtige Komponenten einer Kamera mit denen man jeweils die Belichtung eines Fotos steuern kann sind die Blende, die zusätzlich auch die Schärfentiefe beeinflusst, der Verschluss, der über die Verschlusszeit die Länge der Belichtung regelt und Bewegungen entweder eingefroren oder als Verlauf darstellen kann und den ISO-Wert, der die Lichtempfindlichkeit des Sensors (früher Film) angibt und mit dem man auch bei schlechten Lichtverhältnissen noch gut fotografieren kann.

Bei Smartphones hilft oft schon ein Tippen auf das Display im jeweiligen Bereich des Bildes der richtig belichtet werden soll und alles andere wird automatisch angepasst. Mit verschiedenen Einstellungen (z.B. Portrait) kann man auch die Hintergrundunschärfe als bewusstes Stilmittel einsetzen und bestimmte Objekte mehr in den Fokus legen.

Die Wahl des Bildausschnittes spielt ebenfalls eine Rolle sowie die Brennweite oder auch die Weitwinkel- bzw. Telefunktion bei den neueren Smartphones, die sowohl den fotografierten Bereich “vergrößert oder verkleinert” darstellen, als auch Objekte (bewusst) verzerren und den Fokus lenken kann.

Am Besten ist, man probiert sich einfach viel aus, wählt Einstellungen bewusst, experiementiert ein wenig und beobachtet, was sich bei welchen Einstellungen im Bild ändert – probieren geht über studieren. 🙂

Bildgestaltung

Wesentlich mehr Spielraum bieten uns die gestalterischen Mittel in der Fotografie und hier sind der Kreativität so gut wie keine Grenzen gesetzt.

Gerade beim Reisen mit dem Van ist man viel in der Natur unterwegs und fotografiert fast ausschließlich mit natürlichem Licht. Besondere Lichtsstimmungen machen gute Fotos aus. Wer verfällt schon nicht ins Träumen bei dem Anblick eines kitschigen Sonnenauf- oder -untergangsfotos? 🙂

Farben lassen sich mit Hilfe von Filtern in der nachträglichen Bearbeitung stimmig aneinander anpassen, aber auch beim Fotografieren kann man bereits mit der Farbtemperatur im Bild spielen und sich ausprobieren.

Detailaufnahmen bieten besondere Anblicke und lenken die Aufmerksamkeit auf bestimmte Merkmale. Ebenso wie die Verwendung von außergewöhnlichen Perspektiven.

Merke: Alles, was nicht dem alltäglichen Augeneindruck entspricht, wirkt für den Betrachter interessant.

Der richtige Moment

Schlussendlich besteht ein gutes Foto aus dem Zusammenspiel mehrerer Aspekte und oftmals auch einfach aus der Tatsache im richtigen Moment die Kamera zur Hand zu haben und auf den Auslöser zu drücken.

Egal ob inszeniert oder nicht, Ziel eines gelungenen Fotos sollte es sein, dem Betrachter das Gefühl zu geben eine Geschichte zu sehen oder selbst Teil des Geschehens zu sein.

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