VICKYWOOD BIG WILLOW 220

Von Vickywood kommt ein riesiges Dachzelt. Wir haben es uns angeschaut.

Vickywood Big Willow 220
Man erkennt, wie groß das Dachzelt wirklich ist. Es werden zwei Leitern eingesetzt, um es zu stabilsieren.
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Wer auf dem Dach schlafen will, freut sich über Platz. Genau den findet man beim Vickywood Big Willow 220 mehr als ausreichend. Man muss sich das mal vorstellen: haben normale und kleinere Dachzelte eine Leiter, hat das Vickywood Big Willow zwei. Zwei Leitern, auch um die riesige Grundfläche des Zeltes zu stabilisieren. Wir haben das Zelt auf einem Wrangler von Jeep gesehen und waren dabei, wie es auf- und abgebaut wurde. Keine 10 Minuten braucht es jeweils, bis das Zelt offen oder geschlossen ist. Sehr schnell.

Angebracht wird das Dachzelt auf normalen Querträgern. Da es recht schwer ist, das bringt die riesige Größe einfach mit sich, sollten drei oder besser vier Querträger zur Verteilung des Gewichtes genutzt werden. Das Gewicht beträgt circa 100 kg.

Vickywood Big Willow 220
Die Fenster sind riesig und sorgen für eine gute Belüftung des Inneren.

Ziemlich modernes Vickywood Big Willow 220

Vickywood gibt es noch nicht so lange wie andere Hersteller. Autohome oder Alu-Cab gibt es schon länger, doch Vickywood schickt sich an, auch mit dem Vickywood Big Willow 220, vieles besser zu machen. Heißt: irgendwie sehen die Dachzelte moderner aus. Das merkt man wirklich, auch wenn das Aussehen nicht über die Qualität entscheidet. Das Big Willow jedenfalls sieht in seinen Brauntönen ziemlich gut aus. Auf drei Seiten des Zeltes finden sich Fenster. Eine Verschattung ist vorhanden, was nach unseren Dachzelterfahrungen die Temperatur wirklich reduziert. Das funktioniert so: die Fenster können geöffnet bleiben, wenn die Sonne direkt darauf strahlt, da die Verschattungselemente die gröbste Strahlung wegnehmen. Gleiches gilt übrigens für Regen. Regnet es, kann das Fenster in vielen Fällen trotzdem offen bleiben.

Der Eingangsbereich des Vickywood Big Willow 220 ist überdacht, wodurch man trocken in das Zelt gelangen kann – wenn es Draußen regnet. Was ziemlich clever ist und bei anderen Dachzeltherstellern nicht so oft zu sehen ist: es gibt zwei Schuhsäcke, in die man seine nassen oder verschmutzten Schuhe einlegen kann. Sie sind oben im Eingangsbereich des Dachzeltes angebracht.

Gute Scharniere
Der Aufbau des Big Willow ist sehr robust umgesetzt. Alle Materialien machen einen wirklich guten Eindruck. Auch die Matratze ist ziemlich komfortabel.

Größe ist der Trumpf des Zeltes

Innen geht es gigantisch geräumig zu – so viel Platz sieht man selten. Die Matratze ist ziemlich dick und verspricht gemütliches Schlafen. Das kennen wir von anderen Herstellern auch anders. Jedenfalls diese Matratze verspricht schon in den ersten Sekunden gemütlich zu sein. Wer liegt, kann sich auf das riesige Dachfenster freuen. Das fetzt wirklich. Nur regnen sollte es dann wohl nicht.

Ansonsten kommt das Vickywood Big Willow 220 mit Details, die man so von anderen Herstellern zumindest serienmäßig nicht kennt. Dazu gehört die LED-Innenbeleuchtung, die über eine Powerbank betrieben wird. Eine Kabelverbindung zum Fahrzeug wird so überflüssig. Und: ist die Batterie leer, kann die Powerbank im Auto geladen werden. Andere Hersteller setzen hier auf Leuchten, die mit auswechselbaren Batterien betrieben werden. Die Powerbank-Lösung gefällt uns persönlich deutlich besser.

Wir von vanlifemag.de sind viel mit Dachzelten unterwegs. Auf unserem Anhänger haben wir ein Klappzelt von Autohome montiert. Wir finden das Vickywood Big Willow wirklich spannend. Seine Größe ist toll, auch wenn das Trägerfahrzeug eine Dachlast von 100 kg (dynamisch) vertragen muss. Wenn das der Fall ist, ist das Zelt eine Empfehlung wert. Es ist nicht ganz billig und kostet 2990 Euro.

Verschattung am Dachzelt
Die Verschattung vor den Fenstern bringt wirklich nur gutes. Sowohl bei Regen als auch bei extremen Sonnenschein kann man die Fenster geöffnet lassen.
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