Elektro Ford-Campervan aus England ohne fossile Brennstoffe
Elektro Ford-Campervan aus England ohne fossile Brennstoffe

Elektro Ford-Campervan aus England ohne fossile Brennstoffe

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In den letzten Wochen berichteten wir mehrfach über elektrische Campervans, die entweder in der Entwicklung befindlich oder bereits zu kaufen sind. Auch in England macht man sich Gedanken über die Zukunft der Campervans und Bristol of England, ein dort seit langem bekannter Hersteller, zeigt seine Endeavour EV – Studie. Ein elektrischer Ford-Campervan aus England ohne fossile Brennstoffe.

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Nur eine Studie aber Teil der Idee für die eigene Zukunft

Bristol of England sagt selbst, dass es sich bei dem vorgestellten Endeavour EV um eine reine Studie handelt, die nicht für die Serienproduktion vorgesehen ist. Gründe dazu nennt das Unternehmen nicht, aber sicherlich dürfte spekuliert werden, dass die erreichten Gewichte eher nicht zulassungstauglich sind. Denn: das was wir auf den ersten Bilder sehen können, sieht einerseits sehr schick aus, andererseits noch nicht gewichtsoptimiert. Bailey of Bristoljedenfalls teilt mit, dass für den EV auf viele herkömmliche Bauteile verzichtet wurde.

Elektro Ford-Campervan aus England ohne fossile Brennstoffe. Der Grundriss ist bekannt und dürfte sehr gut geschnitten sein.

Nur elektrischer Strom als Energieträger

Im Fahrzeug selbst wird auf den Einsatz von fossilen Energien vollständig verzichtet. Heißt: nicht nur der Antrieb ist elektrisch, auch Heizung und Kochstellen sind elektrisch betrieben. Auch hier dürfte ein Grund zu suchen sein, warum der Ford noch nicht für die Serie geeignet ist: der notwendige Speicher müsste wohl recht groß sein und die Fahrzeugbatterie steht nach unseren Kenntnissen der genutzten Ford-Transit-Plattform nicht ohne weiteres als Energiequelle für den Camperaufbau zur Verfügung. Heißt: eine zusätzliche Batterie muss eingesetzt werden, um diese Geräte zu betreiben.

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Solarpanele sollen für eine gewisse Ladung der Batterien im Fahrzeug sorgen. Vermutlich für die Aufbaubatterie.

Umweltfreundliche Materialien im Innenraum

Innen wird durch Bailey of Bristol versucht, kohlenstoffarme Materialien zu verwenden. Auf Deutsch: umweltfreundliche Materialien, gern recycelt und wiederverwendet. Das ist ein lobenswerter Gedanke. Moderne Materialien dürften genauso haltbar wie bisher bekannte sein. Vielleicht, aufgrund von modernen Produktionstechnologien auch leichter. Aber das ist, genau wie unsere Spekulation zum Grund, warum der Ford nicht in Serie gehen wird, unklar. Ein elektrischer Ford-Campervan aus England ohne fossile Brennstoffe wird also nicht ganz so bald das Bild auf den Campingplätzen verändern.

Innenraum
Im Innenraum geht es sehr modern zu. Die Materialien sollen kohlenstoffarm sein.

Bailey will bald umstellen – Elektrischer Ford-Campervan aus England ohne fossile Brennstoffe

Wie das Unternehmen bei der Vorstellung des Fahrzeuges mitteilt, war die Entwicklung dieses Fahrzeuges ein wichtiger Schritt, um die eigenen Bestrebungen in Richtung mehr Umweltfreundlichkeit voranzutreiben und Erfahrungen zu sammeln. Das ist begrüßenswert, ist doch der Weg hin zu funktionierenden elektrischen Campervans und Wohnmobilen ganz sicher nicht von jetzt auf gleich möglich.

Bilder: Bailey of Bristol

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