Rostschutz für Camper

Unterbodenkonservierung ist wichtig. Wir zeigen wie es geht,

Rostschutz für Camper
Wie geht Rostschutz? Wir zeigen es.
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Mit steigendem Fahrzeugalter nehmen die Probleme zu: Rost am Unterboden und in den Hohlräumen kann zu irreparablen Schäden führen. Gut, wenn man dagegen Vorsorge trifft. Wir zeigen zusammen mit Timemax aus Hamburg, wie Rostschutz für Camper richtig geht.

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Guter Rostschutz dauert seine Zeit

„Guter Rostschutz ist keine Sache von zwei Minuten.“ sagt Gerd Cordes. Er ist Chef von Timemax in Hamburg. Das Unternehmen hat sich auf professionellen Rostschutz von Fahrzeugen aller Art spezialisiert und hilft uns bei unserem Rostschutzvorhaben. Wer das eigene Fahrzeug dauerhaft schützen will, darf dabei den notwendigen Aufwand nicht unterschätzen. Arbeits- und Trocknungszeit summieren sich schnell auf mehrere Tage. Demontieren, Reinigen, Schützen – so lautet die richtige Reihenfolge der Arbeitsschritte.

Rostschutz für Camper
Wer sein Vanlife Fahrzeug lange fahren will, muss gegen Rost vorbereitet sein. Schäden wie dieser können schnell extrem teuer werden.

Reinigung als Start des Rostschutz für Camper

Grundsätzlich steht eine gründliche Reinigung am Anfang aller Arbeiten. Verschmutzungen müssen runter, da die eigentlichen Materialien die für den Rostschutz sorgen, ansonsten nicht halten. Kann die Oberfläche wirklich fettfrei gereinigt werden, kann mit spezieller Farbe lackiert werden. Bleiben fettige Rückstände zurück, muss wachshaltiger Schutz aufgetragen werden, da die Farbe auf fettigen Flächen nicht hält. Um vollständig reinigen zu können, müssen alle Anbauteile demontiert werden. Radverkleidungen, Unterfahrschutz, Tankabdeckungen und Zierleisten müssen ab. Danach erfolgt eine Heißwasserhochdruckreinigung. In einer normalen Waschstraße funktioniert diese Reinigung eher nicht, da das Fahrzeug aufgebockt werden sollte. Der Rahmen darf keinesfalls vergessen werden. Da viele Öffnungen vorhanden sind, kann sich Schmutz sehr leicht darin absetzen und bietet den Nährboden für Rost. Aus diesem Grund muss der Rahmen gut gespült werden, um die Verschmutzungen zu entfernen. Viel Wasser hilft viel, lautet dabei das Motto. Nach der Reinigung muss das Fahrzeug trocknen. Schneller geht es mit Druckluft.

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Rostschutz für Camper
Die Reinigung des Unterboden steht ganz am Anfang des Rostschutzes. Viel Wasser, genügend Druck, aber immer aufgepasst, dass empfindliche Bauteile nicht beschädigt werden.

Schutz vor aggressiven Chemikalien

Nach der Reinigung muss das Fahrzeug abgeklebt werden, um empfindliche Stellen vor den oft durchaus aggressiven Rostschutzmitteln zu schützen. Da diese per Druckluft aufgetragen werden, entwickelt sich ein Sprühnebel, der sich nicht auf dem Lack absetzen soll. Runter vom Lack kriegt man diese Mittel ansonsten nicht mehr. Auch alle Öffnungen zum Motorraum müssen abgeklebt werden, da der Sprühnebel auch in den Motor ziehen würden. Schaumstoffteile helfen, große Öffnungen zu schließen. Drehende Teile wie die Kardanwelle sollten ebenfalls geschützt werden. Es wäre schlecht, wenn während der Arbeiten für den Rostschutz für CamperTeile beschädigt werden.

Nach dem Abkleben erfolgt der eigentliche Rostschutz. Wir verwendeten Produkte von Timemax. Dazu wurde Schiffsfarbe in zwei Schichten sorgfältig aufgetragen. Die Trocknungszeit nimmt viele Stunden in Anspruch. Nachdem die Farbe aufgetragen wurde, sollte eine Hohlraumbehandlungen erfolgen. Dazu eignet sich Fett sehr gut, da es heiß aufgetragen im kalten Rahmen sofort fest wird und dauerhaft haftet. Wichtig dabei: die Wasserabläufe müssen nach dem Auftragen freigemacht werden.

Rostschutz für Camper
Bevor Lackiert wird, müssen empfindliche Teile gut geschützt, heißt Abgeklebt, werden.

Trocknen bevor es weiter geht

Nach dem Trocknen aller Komponenten, muss ein Kantenschutz erfolgen. Dazu sind verschiedene Wachse und Fette erhältlich. Wir entschieden uns für ein schwarzes Material. Das Material wird auf etwa mehr als 100 Grad erhitzt und wird ebenfalls per Sprühpistole aufgetragen. Damit werden alle Kanten und Überlappungen behandelt.

Im Anschluss werden alle Bauteile die zur Reinigung entfernt wurden, wieder montiert. Bei einem Geländewagen muss mit einer Arbeitsdauer von knapp fünf Tagen gerechnet werden. Eine Menge Arbeit, um den Rostschutz für Camper wirklich gut umzusetzen.

Lackierung
Wenn alles getrocknet ist, kann mit der eigentlichen Lackierung und Aufbringen von Fett und Wachs begonnen werden.

Wichtige Fragen zum Rostschutz für Camper

Warum kein Rostumwandler?
Rostumwandler einsetzen oder nicht? Eine Glaubensfrage. Einerseits funktionieren viele Rostumwandler, andererseits ist es problematisch, schwierige Stellen damit zu erreichen. Auch sind die Chemikalien nur schlecht zu entfernen, wodurch sie lange wirken und auch an Stellen kriechen, wo sie Schäden anrichten. Beispielsweise auf Gummidichtungen oder Lagern.

Welche Materialien?
Es sind viele Rostschutzmaterialien erhältlich. Wir empfehlen auf getestete Produkte zurückzugreifen. Einige Hersteller wie Timemax, führen aufwendige Tests durch und sammeln dadurch Erfahrungen, die sich in den Produkten niederschlagen. Wichtig ist beispielsweise die Kriechfähigkeit. Schließlich soll das Material auch Ecken erreichen, die man nicht direkt besprühen kann.

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