Sehenswerte Orte in Kantabrien

Drei tolle Ortschaften als Reisetipp

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Die spanische Region Kantabrien befindet sich im Norden des Landes und bietet viele sehenswerte Orte. Die Küstenregion grenzt im Westen an Asturien, im Osten an das Baskenland und die südliche Grenze bildet die Region Kastilien-León. Hauptstadt ist die Hafenstadt Santander.

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Sehenswerte Orte in Kantabrien

Kantabrien ist bekannt für seine vielseitige Landschaft mit schönen Strandabschnitten, National- und Naturparks, sowie historischen und geschichtsträchtigen Städte. Der nördliche Jakobsweg “Camino del Norte” führt durch Kantabrien und Teile des Gebirges “Picos de Europa” erstecken sich über die Region.

Wer mit dem Van unterwegs ist, hat die Möglichkeit auf verschiedenen Campingplätzen in den ländlicheren Gegenden zu übernachten. Fernab der Großstädte finden sich viele kleine Dörfer, die viel Geschichte erzählen und durch ihre jahrtausendealten Gebäude beeindrucken.

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Nachfolgend stellen wir euch drei tolle Ortschaften im Norden Spaniens etwas genauer vor:

  • San Vicente de la Barquera
  • Comillas
  • Santillana del Mar
San Vincente in Kantabrien
Blick über San Vicente de la Barquera mit der markanten Brücke Puente de La Maza

Der wundervolle Fischerort San Vicente de la Barquera

Mit der direkten Lage am Meer und den vielen historischen Gebäuden im Zentrum weist die Stadt einen ganz besonderen Charme auf. Man findet hier zahlreiche Restaurants, die lokale Fischspezialiäten anbieten, spanische Bars und viele Einkaufsmöglichkeiten. Am Rande der Stadt reiht sich ein Surf-Shop an den Anderen und die umliegenden Strände laden zum Wellenreiten ein.

Die jahrhundertealte Kultur erkennt man besonders im historischen Stadtkern, wo sich auch die zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert in gotischem Stil erbaute Kirche Santa María de los Ángeles befindet. Außerdem sehenswert sind die Burg sowie die Ruinen der alten Stadtmauer. 1987 wurde die Stadt zum Kulturgut Kantabriens – Conjunto histórico-artístico – erklärt.

Jährlich durchqueren zahlreiche Pilger San Vicente de la Barquera, da sich der Ort direkt auf dem Jakosbweg befindet.

Das Stadtbild prägen außerdem zahlreiche alte Brücken, wie zum Beispiel die aus dem 18. Jahrhundert stammende Parral-Brücke oder die 500 m lange Puente de la Maza mit ihrer aufwendigen Bogenarchitektur bestehend aus 28 Bögen.

Die historische und malerische Stadt Comillas

Ebenfalls am Meer gelegen, etwas östlich von San Vicente de la Barquera, befindet sich das beeindruckende Städtchen Comillas, das besonders durch seine prachtvollen und historischen Gebäude beeindruckt und besonders für Geschichts- und Architekturliebhaber interessant ist.

Die schöne Altstadt lädt zum Schlendern ein. Hier reihen sich zahlreiche tolle Klamottengeschäfte, Restaurants und kleine Cafés aneinander. Comillas ist außerdem auch als „Stadt der Erzbischöfe“ bekannt. Markant ist das gigantische Universitätsgebäude, welches schon von Weitem sichtbar ist und das Stadtbild prägt.

In früheren Jahrzehnten verbrachten der spanische König Alfons XII., sowie andere Fürsten und Adlige aus den umliegenden Städten gerne ihre Zeit in der Umgebung und der Stadt, was sich ebenfalls an vielen prächtigen Gebäuden und Parkanlagen widerspiegelt. Als weiteres Highlight von Comillas gilt der Palast von Sobrellano und die Sonnenblumen Villa Quijano, die von dem berühmten spanischen Jugendstilkünstler Antonin Gaudí entworfen und 1885 fertiggestellt wurde.

Das bezaubernde Örtchen Santillana del Mar

Eine weitere süße kleine Stadt im Norden Spaniens ist Santillana del Mar. In wenigen Minuten kann man hier durch den historischen, jahrhundertealten Ortskern spazieren und sich seinen Weg durch die kleinen Gassen bahnen. In ruhigeren Seitenstraßen finden sich Cafés und Restaurants und es gibt zahlreiche kleine Shops in der Stadt.

Santillana del Mar befindet sich auf dem nördlichen Jakobsweg “Camino del Norte”. In der Altstadt ist das Autofahren verboten bzw. nur mit besonderer Genehmigung, weshalb sich viele Fußgänger in den kleinen Straßen tummeln. Highlight und Namensgeber der Stadt ist die Kirche Colegiata de Santillana del Mar. Daneben befinden sich im Ort eine Vielzahl an Handelshäusern und Palästen.

Etwas nördlich der Stadt liegen die bekannten Höhlen von Altamira mit ihren berühmten prähistorischen Felsmalereien und -gravuren. Ein Museum stellt die originalgetreuen Nachbildungen dieser Zeichnungen aus und auch in Deutschland kann man sich einige nachgebildete Felsmalereien der Höhlen im Deutschen Museum in München ansehen.

Noch mehr tolle Reisetipps …

… findet ihr in unserer Rubrik Tour.

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