Der Ineos Grenadier als Camper

Der Ineos Grenadier als Camper

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Konstantin Schmid und seine Frau Eva sind für uns keine Unbekannten. Nach ihren Jimny-Umbau zum Mini-Camper haben sie nun den neuen Ineos Grenadier in einen Camper umgewandelt.

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Güma

Doppelter Zuwachs im Hause Schmid

Über ihren Jimny, den sie zum Mini-Camper umgebaut haben, haben wir bereits berichtet. Mittlerweile gab es bei den beiden jedoch gleich doppelt Nachwuchs: Zum einen ist da Töchterchen Lisanne, das schon neugierig die Welt entdeckt. Und weil auch schon kleine Weltenendecker auf die Welt abseits der befestigten Straßen neugierig sind, im Jimny aber beim besten Willen keinen Platz finden, wurde kurzerhand der Ineos Grenadier zum weiteren Familienmitglied.

Der Ineos Grenadier als Camper
Doppelter Zuwachs im Hause Schmid: Töchterchen Lisanne, das schon neugierig die Welt entdeckt, und der Ineos Grenadier.

Die Alternative für Konstantin wäre der Toyota Land Cruiser 150 gewesen. Denn Konstantin ist kein großer Schrauber, wie er sagt, ein Gebrauchter kam für ihn also nicht in Frage. Den Toyo hätte er auch durchaus bestellt, doch das Ding war damals bei keinem Händler kurzfristig verfügbar. Konstantins Schlussfolgerung: Wenn ich jetzt anderthalb Jahre auf die Karre warten muss, kann ich auch gleich auf den Nachfolger warte. Oder auf den Grenadier. Von dem hatte er schon 2018 gehört und das Konzept schien für ihn stimmig.

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Der Ineos Grenadier als Camper

„Der gesamte Wagen strotzt nur so von Top Zulieferern und einer ausgeklügelten Konstruktion“, sagt er und führt weiter aus, „Auch als absoluter Toyota Fan musste ich mir irgendwann eingestehen: Das ist dein Traumauto!“ Blieb die Frage, was der neue in der Szene kosten würde. „Hoffentlich wird er nicht zu teuer“, dachte Konstantin damals. Nun, dass es beim seinerzeit avisierten Preis nicht blieb, wissen wir mittlerweile alle. Für Konstantin war das Preis-Leistungs-Verhältnis – im Vergleich zu den Alternativen – immer noch akzeptabel. Seiner Meinung nach vereint er perfekt die Vorteile eines modernen Fahrzeugs mit den Vorteilen eines rustikalen Offroader. „Diesen Spagat hätte ich in meinen kühnsten Vorstellungen nicht besser hinbekommen“, sagt er und lacht.

Der Ineos Grenadier als Camper - Gute Wahl
Das Konzept und die Konstruktion des Grenadier waren für Konstatin stimmig. So muss ein 4×4-Camper für die Familie sein.

Die Umbauten der Grenadier zum Camper

Dass der Grenadier nicht nur als Daily Driver, sondern, wie auch schon der Jimny, als geländetaugliches Reisefahrzeug dienen sollte, war von vornherein klar. Also mussten ein paar Um- oder besser Anbauten her. Denn an Fahrwerk & Co. hat Konstantin nichts verändert. Sein Modell Trialmaster verfügt bereits ab Werk über drei Sperren und vernünftige Geländereifen. Dafür bekam der Grenadier einen Dachträger, ein Dachzelt und eine Markise. In das Heck wanderten unter anderem ein Schubladensystem von Black Sheep Innovations, eine Kühlbox, ein Zweiflamm-Gaskocher und die schon aus dem Jimny bewährten Dromedary Bags, die Zehn-Liter-Wassersäcke. Mollegitter an den Scheiben, passende Molletaschen und ein Schweizer Wassersack, der als Solardusche fungiert, sowie einige Euroboxen ergänzen das Setup für innen. Die genormten Boxen haben sich schon im Jimny bewährt.

Der Ineos Grenadier als Camper – Die Camping-Einbauten
Einige Dinge, wie die Euroboxen, wurde aus dem Jimny übernommen. Die Schubladen stammen von Black Sheep Innovations.

Außen sind auf dem Rhino-Rack-Dachträger sind noch Maxtrax-Sandboards sowie die ebenfalls schon im Jimny verwendete Multischaufel unter gebracht. Am Reserverad hängt eine Reserveradtasche. Ein Solarmodul sorgt für die Ladung der serienmäßig eingebauten Zweitbatterie. Das Dachzelt lässt sich im Alltag übrigens dank der Relleumdesign-Wechselhalter schnell abnehmen.

Der Ineos Grenadier als Camper – Dachzelt
Der Dachträger kommt von Rhino Rack, das Dachzelt von Autocamp. Vorne auf dem Träger sind noch Maxtrax-Sandboards befestigt.

Die ersten Touren hat die junge Familie schon hinter sich. Die Abruzzen in Italien sowie Nordspanien und Nordportugal haben sie schon bereist. Dank Elternzeit waren auch mehr als die urlaubsüblichen zwei oder drei Wochen möglich. Dabei hat Konstantin festgestellt, dass nicht nur das größere Platzangebot ein echtes Plus ist. Selbst der bis unters Dach vollgepackte Grenadier bietet grade auf langen Strecken deutlich mehr Fahrkomfort als der vollbeladene Jimny. Aber auch im Gelände fährt er sich souveräner. Und er hat die doppelte Reichweite. Wollen wir für ihn also hoffen, dass die Zeit nicht zu schnell vergeht, bis das Töchterchen selbst damit fahren will.

Noch mehr spannende Camper-Umbauten …

… findet ihr in unserer Rubrik Customized.

Bilder: Konstantin Schmid

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