Solartaschen für Camper

Wir testen drei mobile Solarpanele für Camper

Solartasche für Camper
Wir haben tatsächlich und sehr ausgiebig getestet. Dabei stellten wir fest, dass gerade das Aufstellender Panele durchaus schwierig ist.
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Wer sich mit Sonnenenergie mobil und autark mit Strom versorgen will, kann neben Festeinbauten auch zur mobilen Solartasche für den eigenen Camper oder Campervan greifen. Wir testeten drei unterschiedliche Solartaschen und prüften, worauf es bei der Auswahl der Solaranlage ankommt.

Lest hier die Testberichte: Ocean Cross Ocean Sun 180, Prevent Solartasche 135 Watt und IBS SK120.

Längere Standzeiten im Camper sind dank großer Batterien gut möglich. Um die Standzeit zu verlängern, bieten sich Solartaschen für Camper an, die äußerst kompakt mitgeführt werden können und im Einsatzfall gut in Richtung Sonne ausgerichtet werden können. Um herauszufinden, auf was man dabei achten muss, baute unser Testszenario auf zwei Überlegungen auf: wir wollen Lebensmittel kühlen und wir wollen mobil sein. Demnach kam es uns bei der Auswahl der Testpanele auf zwei Dinge an: die Solarlösungen müssen kompakt sowie recht leicht sein und eine Qualität bieten, die uns zufrieden stellt. Halten die Hersteller ihre Leistungsversprechen und die wie ist Qualität der angebotenen Produkte?

Wie wir die Solartaschen für Camper testen

Wer Batterien zum Betrieb von elektrischen Geräten benutzt, hat nicht unendlich Energie und Zeit zum Betrieb zur Verfügung, gerade wenn mehrere Tage an einem Ort verbracht werden soll und die Lichtmaschine eben nicht zum Nachladen zur Verfügung steht. Die Hersteller geben an, wie viel Leistung ihre Solartaschen bieten, was wir genau überprüfen wollen. Aus diesem Grund stellten wir alle Panele mit angeschlossenen Wattmetern zwischen Solarregler und Panel, identisch ausgerichtet auf.  Wir klappten die Taschen jeweils 200 Mal auf und zu. Unserer Meinung nach, eine simulierte Nutzung von etwas mehr als drei Jahren (40 Einsatztage pro Jahr, an jedem Tag auf und zu geklappt plus Reserve bei Standortwechsel). Den Verschleiß aufgrund dauernder Sonneneinstrahlung konnten wir nicht simulieren. Das ist die große Unbekannte bei einer Solartasche für den Campervan.

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Überall einsetzbar
Die Taschen können wirklich überal aufgestellt werden. Auf diesem Bild waren wir in Montenegro.

Die großen Unterschiede der Solartaschen für Camper

Wir stellen fest, dass alle Produkte die angegebene Leistung gut erreichen. Der bedeutendste Unterschied stellt die jeweilige Größe der Taschen dar. Damit geht das größere Gewicht einher. Ebenso wichtig ist die Funktionalität der Taschen. Unserer Meinung nach müssen sie windstabil aufgestellt werden können. Dazu benötigt es stabile Aufsteller. Genauso wichtig ist die Haltbarkeit der Taschen. Die Solarregler begrenzen quasi den Ladestrom, kappen Ladespitzen. Sie werden bei unseren Taschen mitgeliefert und können jederzeit ausgetauscht werden. Wir empfehlen unbedingt MPPT-Regler für die Solartaschen für Camper.

Testkommentar

Wer eine Solartasche für seinen Camper sucht, will keine festinstallierten Panele. Ein schlechterer Wirkungsgrad der eingesetzten Panele wird durch die Hersteller mit zusätzlicher Panelfläche ausgeglichen, um die gewünschte Leistung zu erreichen. Hier unterscheiden sich die Taschen dann auch: manche brauchen weniger Fläche für die erreichte Leistung, andere Produkte sind deutlich größer und bieten dadurch auch die versprochene Leistung. Die Größe macht´s, könnte man sagen. Daher: auf den Wirkungsgrad kam es bei unserem Test nicht an, da wir genau wissen wie viel Leistung wir brauchen und die Hersteller angeben, welche Leistung ihre Solartaschen bieten. Daher haben wir den Wirkungsgrad vernachlässigt, denn nur eines zählte: die Leistung die wirklich durch die Taschen erreicht wurde.

Lest hier die Testberichte: Ocean Cross Ocean Sun 180, Prevent Solartasche 135 Watt und IBS SK120.

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